Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- I (1896/97)
- Issue
- 2 (März-April 1896)
- Date
- 1896-03-01
- Page
- Seite 41 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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nach welchem die Midraschsammlungen angelegt sind — in ihr sich ausgeprägt findet, und je freier sie sich von halachischem Stoff hält. Diese Behauptung dürfte B. manchen Kampf einbringen. Die Uebersetzung schliesst sich dem Texte (ed. Buber) an, dar an einigen Stellen von Seiten B.’s eine Verbesserung erfährt. S. 47 Z. 8 ff. scheint die P. 1ברי mit מקדש =) דביר) in Verbindung bringen zu wollen. In der ganzen P. zeigt sich das Streben, das Wort דברי mit allen Wörtern, deren Radicalbuchst. ד, ב, ר sind, zusammenzustellen. S. 52 Z. 14 ist nach unserem Dafürhalten מן הנהנים hinzuzufügen, ebenso S. 53 Z. 8, Anm. 1 das. hingegen zu streichen. Der יחוס, der hervorgehoben werden soll, ist weder der Name des Vaters, noch der Ausdruck נאמנים (vollgültig), sondem der Umstand, dass alle vier in der P. genannten Personen נהנים, also מיוחםים waren. S. 60 Z. 13—12 v. u. scheint eine Interpolation zu sein, obschon sich dieselbe in allen Mss. findet. S. 62 Z. 14 ist dem Agadisten das ה in איפה überflüssig, und darum bringt er das Wort mit איכה in Verbindung; vergl. hingegen Buber z. St. ־־־Abrahams, J., The Bodleian MSS. entitled ״The Fear of Sinמ׳ יראת חטא) ״) (nh. 72-75). ״The factis that the יראת חטא is identical with the מס״ דרך ארץ זוטא“ fyergl. Bacher in J. Q. R. VII p. 698). — Müller, D. H., Arnos, Cap. 1—2 nach meiner Strophentheorie und Chorhypothese (nh. 76— 88). — M ac r a y, William D., A letter from Isaac Abendana (nh. 89—90). Der Brief, lateinisch, ist datiert Cantabrigiae, 9. Oct. 1673. — Büchler, A., Die priesterlichen Zehnten und die römischen Steuern in den Erlässen Cäsars (nh. 91—109). — Goldzi’her, Ign., Sa’d b. Mansür ibn Kammüna’s Abhandlung über die Unvergänglichkeit der Seele (nh. 110—114). G. hat die Abhandlung in einer handschriftl. Sammlung polemischer Schriften, im Besitze des Grafen Landberg entdeckt. — Epstein, A״ Der Gerschom Meor ha-Golah zügeschriebene Talmud-Commentar (nh. 115—143), Auf einige einleit. Bemerkungen folgen vier mit Ueberschriften versehene Kapitel: I. Der Commentar. Citate im Namen Gerschom’s; II. Eljakim Hälevi und Citate in seinem Namen; 111. Beweise gegen die Autorschaft Gerschom’s; IV. Verfasser: dann: A n hang. Die Glossen Bezalel Aschkenasi’s am Rande des Talmud. Mit dem Scharfsinne Rapaport’s und der Gründlichkeit Zunz’ wird hier die Ansicht dieser beiden Säulen jüdischer Literaturforschung, dass der in Frage stehende Commentar Gerschom zum Verfasser habe, widerlegt. Das Resultat der Untersuchung ist: der ,*Mainzer Commentar16 ist ein Werk, hervorgegangen aus der Schule des lsak b. Jehuda. Von Einem Verf. kann nicht‘ die Rede sein, wohl aber scheint Eljakim ha-Levi an dem Werke hervorragend beteiligt zu sein (S. 140). S. 129 ist שומא bei W. richtig (nach b. Nidda 46a) u. danach סומא bei Ascher zu berichtigen. — Gottheil, R., Nathatfel al-Fayyümi (nh. 144—147). — S i m 0 n s e n , D., Zur Bücherkunde (nh. 164—168;. Mitteilungen über die erste deutsche Machsorübersetzung (Krakau 1571) und das von Steinschn. Centralbl. f. Bibliothekswesen 1894 S. 490 erwähnte deutsche Gebetbuch. S. 166 wird auf Grund einer geistreichen Combination ermittelt, dass die von de Rossi (Annales sec. XV p. 126) und Steinschn. (Cat. Bodl. ‘ p. 2272 N. 24; erwähnte Gutachtensammlung des RSBA in R 0 m