Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- I (1896/97)
- Issue
- 1 (Januar-Februar 1896)
- Date
- 1896-01-01
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2254995-7565884-7600064--0019-2255012- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
[Das Werk zerfällt in zwei Teile, deren erster in 13 Abschnitten verschiedene Halachoth, besonders, aber die über Schlachten und Trephotb, behandelt. Yerf. sucht mit Aufwand grossen Scharfsinnes nachzuweisen, dass nicht alle Erschwerungen חומרות) der Rabbiner ewig bindende Kraft haben: man müsse stets auch Ort und Zeit- Verhältnisse in Betracht ziehen. In den Belegstellen zu seinen —y Behauptungen zeigt Yerf. eine ausserordentliche Belesenheit in. der Responsenliteratur. Der zweite Teil enthält טלואים• Die Einleitung "י hierzu hätte weg bleiben und das Ganze dem ersten Teile ehmrleibt werden können. S. 32 muss es* statt ,דניאל א־ישמיונסד heissen: ד אישמיושה, ebenso S. 78. Daniel ist Verf. der Resp. מגן גבורים und Lehrer des David Conforte. Ueber Chajjim Gagin S. 72 Anm. 2 ist die Approbation des Abr. Aschkenasi zu Salomo Moses Chai Gagins Responsen ישמח לב (Jerusalem 1878) zu vergleichen; ferner Lunz’ Jerusalem I. Jahrg. im Jndex der Grabschrift* n. Auf einen Jedidja Gagin in*den Resp. מגן :בורים N. 14 hat uns Prof. D. Kaufmann gelegentlich aufmerksam gemacht.*) — Dr. Nacht] KITTEL, R., s. Haupt. MANDELKERN, S., היכל הקדש, Veteris Testamenti Concordantiae Hebraicae atque Chaldaieae . .. Lipsiae, Yeit et Co., 1896. XIV u. 1532 S. 2°. M. 150.—. [״Dass die Buxtorfsch$ ,Concordanz zum Alten Testament auch in ihrer Fürst’schen Bearbeitung ein sehr mangelhaftes und fehlerhaftes Werk ist, wissen alle, die sich dieses unenbebrlichen Hilfsmittels für ihre alttestamentlichen Studien bedient haben.“ So schrieb Franz Delitzsch vor 13 Jahren; derselbe Delitzsch,?unter dessen Augen ünd unter dessen Beteiligung das grosse Werk (Fürst’s) entstanden“. Wie gross aber die Zahl der Fehler und Lücken in der gen. Concordanz, sowie in derjenigen Bär’s ist, davon konnte man erst ei nen Begriff bekommen nach der Lectüre von Mandekerns Schrift ״Die neubearbeitete hebräisch-chaldäische Bibel-Concordanz“ (Leipzig 1884). ln seiner gründlichen und gewissenhaften Weise registriert M. die Fehler der vorhandenen Concordanzen, die er in 18 Rubriken unterbringt. Ein Generalfehler ist, dass die An- Ordnung des Stoffes eine unpraktische ist und die Benutzung der Concor, erschwert. ״ Die Bibelstellen sind nicht nach der allgemein üblichen massoretischen Reihenfolge der biblischen Bücher, sondern nach derjenigen der Vulgata geordnet. Fürst selbst hat diesen DebeL ' stand gemerkt und darum in dem von ihm zum ersten Male aufgen. Artikel היה die massor. Reihenfolge beobachtet; in den übrigen Artikeln aber hat er es beim Alten gelassen. Noch schlimmer steht es mit den von Fürst und Bär neu aufgenommenen Partikeln, wie אץ ,אולי ,אד, * wo weder die eine noch die andere Reihenfolge massgebend.war. Hier stehen wir einem wirren Durcheinander ratlos gegenüber. Zu diesem Mangel gesellen sich noch viele andere. So die fehlerhafte Stellenangabe (der Capitel- und Yerszahlen nicht allein, sondern auch der Bücherl), die falsche Angabe der Wortformen (s. v. ״ : כרגילReg. 8,2“ wo aber פלבל steht!), das Anfuhren mancher Wörter unter falscher Radix oder Rubrik, das Citieren nicht *) Ch. Abr. Gagin st. 1845; Trauerrede in ארצות החיים von Chajjim Palagi, Jerusalem 1872. — Red.