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Mitteilungen des Jüdischen Turn- und Sportvereins Bar-Kochba e.V. Frankfurt a.M. · 1926-03-01 · 2 (1.3.1926) · p. [Seite]

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Journal
Mitteilungen des Jüdischen Turn- und Sportvereins Bar-Kochba e.V. Frankfurt a.M.
Volume
1926
Issue
2 (1.3.1926)
Date
1926-03-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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MITTEILUNGEN des Südischen Turn» und Sportoereins Bar Kochba V. » Frankfurt a. HL Büro und Heim Unferlindau 21 Nr. 2. Jahrgang 1926 ^|fF 1. März 1926 Alle Rechte vorbehalten. Einsendungen müssen bis zum 20. jeden Monats im Besitz der Sehriftleitung sein. Schriftleitung und Inserate: Cosimo Bnünell, Reuterweg GP. H. 5D07 Zur Beachtung! Um vielen Anfragen aus den Kreisen unserer passiven Mitglieder gerecht zu werden machen wir darauf aufmerksam, dass die Reorganisation nur die aktiven Mitglieder betrifft. Die Anfragen sind ein erfreuliches Zeichen des Interesses, dass uns auch aus passiven Kreisen entgegen gebracht wird. Wir und der R. J. F. Der Stand der jüdischen Turn- und Sportbewegung in Deutschland beweist überzeugend klar, wie recht unsere Einstellung vor nunmehr 25 Jahren gewesen ist. Damals ging von uns Zionisten die Parole aus, dass sich der junge Jude organisieren müsse, um im jüdischen Lager zu turnen und um Sport zu treiben. Welche Anfeindungen mussten wir erleben? Man Verleumdete uns, denn wir würden dem Antisemitismus auch da Tür und Tor öffnen, wo bislang noch keiner angetroffen worden sei. Von „Fachleuten" wurde auf das Völker und Partei verbindente des Sportes hingewiesen, dem wir nun den Garaus machen sollten. Und was geschah? Wir organisierten uns allen Hinternissen und Anfeindungen zum Trotz, es entstanden die BarKochba's in Deutschland und damit die Makkabibewegung in der ganzen Welt. Unsere Entwicklung schritt voran, unsere jüdische Einstellung erstarkte zum Nutzen des Judentums und auch die Umwelt war bald von unseren Erfolgen überzeugt; man rechnete mit uns. Auf der anderen Seite, bei all denen, für die der. Antisemitismus die Richtschnur ihres jüdischen Handeln ist, wurde weiter gehetzt; unsere Todesstunde geweissagt. Ja! doch soiien wir recht behalten. Zeit war erforderlich, aber was bedeuten 20 Jahre in der tausendjährigen-Geschichie unseres Volkes? Wie schroff eben noch die Feindschaft, so überzeugt kam die Bewunderung. Man fing an, die aufsehenerregenden Erfolge des Juden Breitbarth zu verkünden, zählte die Siege des jüdischen Boxers Kid Levis, posaunte stolz aus, als hätte man selbst dazu beigetragen, dass Katz auf der Olympiade direkt hinter Nurmi eingelaufen S2i. verfolgen mit angehaltenem Atem den Siegeszug der Hakoah vom III. klassigen Verein zum oestereichischen Meister fing Statistiken an über die hochprozentuale Beteiligung jüdischer Menschen beim Boxsport in Amerika, England und Deutschland. Dann kam es, dass neben vielen kleinen deutschjüdisch eingestellten Vereinen eine Organisation „aktiven jüdischen Sport" auf ihr Panier schrieb, die ursprünglich eigens dazu gegründet war dem Besucht am Samstag, den 27. März abends 830 Uhr in der Liederhalle Langestrasse den großen Boxkampf abend unserer Boxabteilung. 5 Kämpfe. Anschließend gemütl. Beisammensein mit Tanz.

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