Mitteilungen des Jüdischen Turn- und Sportvereins Bar-Kochba e.V. Frankfurt a.M.
- Journal
- Mitteilungen des Jüdischen Turn- und Sportvereins Bar-Kochba e.V. Frankfurt a.M.
- Volume
- 1925
- Issue
- 1 (1.9.1925)
- Date
- 1925-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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MITTEILUNGEN des Jüdischen Turn- und Sportvereins Bar-Kochba E.V. * Frankfurt a. ML Nr. 1. Jahrgang 1925 Büro und Heim Unterlindau 21!♦ September 1925 Alle Rechte vorbehalten. Einsendungen müssen bis zum 20. jeden Monats im Besitz der Schriftleitung sein. Schriftleitung und Inserate: Cosimo Brüneil. Reuterweg GG. «»^^^Ä^^^^ee»®»«^«»«^®*® Der Jüdische Turn- und Sportverein „Bar Kochba", Frankfurt a. M. hat sich seit dem Gründungsjahre 1915 aus kleinsten Anfängen heraus, zu seiner jetzigen Vollkommenheit entwickelt. Er ist heute der Mittelpunkt turnerischer- und sportlicher Betätigung der jüdischen Jugend Frankfurts, er ist ein Machtfaktor mit dem gerechnet wird. Aber ein wichtiges fehlt ihm bei all seiner Stärke, das ist die innere Verbundenheit. — Hier sind Mädchen, dort Knaben; hier Turner da Leicliiäthleten; da eine Boxabteilung dorr eine Altherrnriege; sie alle wissen, daß sie Bar Kochbaner sind und tun ihre Pflicht. Aber von den Einzelnen wird sie getan, nicht als Glied der Gemeinschaft. — Dem muß und kann abgeholfen werden, die „Bar-Kochbäblätter" werden die Verbindung herstellen, sie werden die Grenzen der einzelnen Abteilungen überschreiten und dazu beitragen, daß aus den sich bewegenden Teilen der Bar Kochba, eine Bar Kochbabewegung wird. Dann erst bekommen wir die Stoßkraft, die einer Organisation unserer Größe und Bedeutung gebührt. Auf die weiteren Vorteile eines eigenen Mitteilungsblattes will ich dieses Mal nicht näher eingehen, es sei einer späteren Betrachtung überlassen. Ich denke vor allem dabei an die rechtzeitige Benachrichtigung jedes Mitgliedes über das künftige Vorhaben des Vorstandes, an das Orientieren unserer passiven Freunde über die inner- und außerjüdischen (sportliche) Erfolge* an die Mitteilungen über das Leben in unseren Bnudervereinen, an die Vorgänge in den Makkabikrefsen überhaupt- und insbesondere an die Richtlinien, die wir von der Deutschen Kreisleitung aus Berlin erhalten sollten. Und legten Endes wird unser Schmerzenskind die „Kasse" eine Unterstützung erfahren, denn wir können von nun an in vierwöchentlichen Abständen, die eifrigsten Zahler lobend! erwähnen und wer möchte da nicht genannt sein. Aber all dieses tritt in den Hintergrund und die kleinen Mängel werden selbst behoben werden, wenn es uns durch die Blätter gelingen wird, in jedem Einzelnen, bis zum jüngsten Mitglied hinab, den Gedanken zu erwecken: „Allein bin ich gar nichts, aber mit mir, als Glied in der großen Kette der jüdischen Gemeinschaft, muß es gelingen vorwärts, aufwärts zu gehen. Ich will mitgezählt werden, bei denen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, Gestalter und Träger, einer besseren jüdischen Zukunft zu sein. pauj Ka^enstein. Zum Geleit! *mm* & »^S&ÄfeöSäfe ^oSS^^SSS^P^aSo^