Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band IX. 1869
- Issue
- No. 53 September-October
- Date
- 1869-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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Christenärzte Dr. JoaöK. CörtiuS (aus Hamburg, 1585—1642) und ' Jacob.Martini (aus Laueuburg, schrieb um 1636) führten. (s- Neumann.) ־ Siegel im 14־-. Jahrhundert. Im Hennebergischen Gesämmtarehiv za Meiningen befinden sich drei Urkunden, ausgestellt von ״Gutkind Jude ettiswenne gesessen ten Hilpurgehasin‘‘,welche aus verschiedenen Gründen Beachtung verdienen. Alle drei betreffen Geldgeschälte־ des Gutkind mit dem Grafen von Henneberg. In No. 1, vom Jahre 1388 (Hennebergisches Urkunden buch Meiningen 1842— 1866 IV, 37) bekennt Gutkind, dass ihm der. Graf nur noch .1200 fl. schuldet, in .No. 2, vom Jahre 1391, (ebenda IV, .45) bekennt der Jude, dass die Schuld bis auf 100 fl. herabgemindert sei, in No. 3 endlich, vom Jahre 1412, (ebenda IV, J42) erscheint die Schuld wieder auf 300, fl. rheinisch erhöht. Merkwürdig ist nun zunächst die Datirung dieser •Urkunden, Obwohl Jude, datirt Gutkind No. 1: 1388״ an sand. Johanätage des teuffers‘-, No. 2: ״nach gotis gebürt dritzenhundert iar in deme ein und nuntzigsten iare an send Agnetentage der heiligen iimgfroüwenNo. 3 gar: ״nach cristi gebürt virtzehenhnndirt jar and in dem tzwelften jar des nesten Hinstags nach Dorothee virginis“. — Am interessantesten sind aber, die den drei Urkunden angebängten Siegel, welche uns von dem Herausgeber des Urkündenbuches beschrieben werden. No. 1 hat ein Wappenschild und die Umschrift GVTKINT 4־ JVDE ׳+, also tanz nach christlicher Art das Kreuz auf dem Siegel; No. 2: ein!eines rundes Siegel von gelbem Wachs. Im Schilde eine krönenähnliche Figur mit Bügel: GVTK1ND IVD; No. 3: ein Siegel von lauchgrünem Wachs,, in einem Schilde einen Banmast mit zwei Blumen, Umschrift unleserlich. (Dr. B Bresshx) Verkäufliche Handschriften. 15. ד הםוהת» Seeretvm secretorum, Die ang Aristotelische Politik. — Pergament, kl. Folio, 12 BL, gothische Schrift etwa Anf. XV. Jahrh., Einzelnes rotfi, z. B. in dem Ringspruch f. 5 (vgL Alfarabi S, 194).*) Die Seltenheit alter Pergamentbandschr. und die Bedeatang des Schriftchens für das europäische Mittelalter ist schon bei Anzeige einer anderen Hh. (jetzt Cod. München 417) hervorgehoben •worden, in Bezug anf spanische Lik insbesondere s^ oben N, 49, S,. 50, Anm. 11. H. Knust*) giebt im 3. Hefte der Jahrbücher für Roman. Lit. einen grösseren Artikel über eine spanische Üebersetzung (eine auf Befehl des Jos. Fern, de Heredia, Meister des Johanniter-Ordens in Jerusalem im J. 1380, aus dem Lateinischen angefertigfe erwähnt Bayer zu Antonio, Bibi. Hisp. n, S. 6), weieben ich nur flüchtig durchblättern konnte; meine Nachweisungen über JSoneinU Apophthegmen u. s. w׳., oben S. 50, hätten seine Forschungen wesentlich gefördert. Die lateinische Uebersetznng des . *) Zn S. 190 bemerke ich-, dass die von Hammer im Fihriet vermisste Erxähluhg von Flügel in DH. Ztschr. XIII, 624 angegeben wird. .. ג ׳) Ein an denselben gerichtete* Schreiben erhielt ich von Brockhaus mit der Bemerkung suräcfc, dass derselbe wahrscheinlich auf Reisen tei״T Kann mir Jemand darüber Auskunft gehen?