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Hebraeische Bibliographie · 1869-05-01 · No. 51 Mai-Juni · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band IX. 1869
Issue
No. 51 Mai-Juni
Date
1869-05-01
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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. ־ #■ Deren!) ourg, Quelqae• observation» wnr l’Möent Zakeph Raten. m hibreu.Jb. p. 251 ~״ .•'*«׳ .3׳י H. Zotenb^rg, Ün docnment sar lei Falachas, ib. jv 265—68, (das Document Ist ein nichtssagendes Schreiben des Abba^Zaga aus Abyssimen an einen angeblichen PHeater aos Jerasfleäk \ Kaka* Joseph). ״ ' . .-'**־ J. Hallevi, Becberches su la langtie de la redaction primitive du livre d’Enoch, ib. p. 3ö2 — 95 (H. weist nach, dass da» Buch nrspranglich hebräisch geschrieben war).? . [’*] Henttp, Rapoport k l’Acadeinie des inscriptions, ib. p. 398—409 * {aber die Herausgabe eines Corpus inscriptionum semtUcarumf woyon iiv. II. . die inscriptions juives enthalten soll; vgl. d^n rapport annüel im J* A. Juillet 1868). ״- Derenbourg, Note epigraphique, ib. T. X* p. 354—58, (aber eine trilingue Inschrift aus Tortosa; vgh Öeig. J* Z. Bd,* V).!literarische Beilage. die Zukunft der jüdischen Wissenschaft. ״Gerade weil wir zu unserer Zeit die Jaden — um nur jbei den Deutschen stehen zu bleiben -1-«• mit-grösserem Ernst zu äer deutschen Sprache und der deutschen Bildung greifen sehen, and so — vielleicht oft ohne es zu wollen öder zu ahnen die neu* hebräische Literatur zu Grabe tragen, tritt die Wissenschaft auf, und verlangt .Rechenschaft Tön der. geschlossenen. — Hier wird die . ganze Literatur der Jaden in ihrem grössten Umfang als Gegenstand der Forschung aufgestellt, ohne uns darum zu kümmern, ob staunt* . licher Inhalt auch Norm für unser eigenes Gftheilen sein 8011 oder kann.“ Mit dieser Forderung trat Zunz im Jahre 1818 (Etwas über-״ , die rabbin. Lit. S. 3, Ti) als Begründer der jüdischen Literittufr• '־ gesohichte auf,, welche unter der Aegide ״einer doctrinalen,; grammatischen und .historischen Kritik“ (8: 8) forschen, ordnen und schaffen sollte. Beinahe ein halbes Jahrhundert hat Grösseres. . und Kleineres zu Tage gebracht. Man arbeitete lange unter dem ’ äussern Einfluss der 8. g. Emancipationsfrage, unter dem innern der Reformbestrebungen; die Wissenschaft hat von beiden Anstoss und Anregung erhalten, sie hat auf die äussere Stellung Und die reib giösen Verhältnisse wohlthätig gewirkt, wo sie Erkenntnis« und. Klarheit befördert. Das Recht des־ jüdischen Rüigera ist Aber' nicht länger eine-Frage der Nützlichkeit, nicht mphr eine. Frage; auch die religiöse.'FrageJ ist eine allgemeinein geworden, ־ ihre Entscheidung hängt nicht mehr von der Auffassang eines»en־ geren Kreises ab; die Principien verlangen grössere Dimensionep. — Der Scheidangsproeess hatte zuerst• eine Opposition;gegen die

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