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Hebraeische Bibliographie · 1869-01-01 · No. 49 Januar-Februar · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band IX. 1869
Issue
No. 49 Januar-Februar
Date
1869-01-01
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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13 finden. Zusendungen an: die Redactidn*), welche hier unberücksichtigt bleiben/ werden auf Verlangen znrückge3tellt. Eine Er- Weiterung, des Umfanges wird von dem Erfolge unseres Versuches abhängen, welchen wir nicht nach den ersten Nummern zu beartheilen bitten. Die Ausgabe wird in der Eegel zu Anfang der Monate' März , Mai * Juli u. s. w. geschehen. Practischen Vor• Schlägen ■werden׳ wir gern Folge leisten. Berlin , I. März 1869,; M, Steinschneider. Zur Alexandersage. Grosse Ereignisse und 'grosse Männer haben die Phantasie der Mit״ und Nachwelt lebhaft beschäftigt; um die Geschichte rankt sieh die Legende und Säge; es gestalten sich ganze Romane, welche, für einen grösssern Leserkreis die Geschichte selbst vertreten und verdrängen; die strenge Wissenschaft muss sich oft erst von dem Beiwerk der Phantasie befreien. Aber auch die Legende und Sage in ihrem eigenen Laufe durch Zeiten, Länder und Na-־ zionen bietet dem Forscher Interesse genüge ihre Beziehungen zur Literatur-״ und Culturgeschicbte, zur Sprachwissenschaft und Altertbumskunde liegen offen zu Tage oder sind erst durch tiefer gehende üntersuchungeia und Vergleiche herauszufinden. Am anziehendsten und lehrreichsten sind natürlich die grossem Sagenkreise, weiche sich über die ganze Culturwelt verbreiteten, und unter die« Sen steht die Sage von dem grossen Helden des Alterthums obenan, der Schön persönlich die Gegensätze der alten Cultnr im Osten und Western verknüpfte, dessen wirkliche Thaten dem Roman so nahe stehen, dass es kein Wunder ist, wenn sich bald ein Roman an die Stelle der Geschichte setzte, oder in die Geschichte eindr&ng. Ein *solcher Roman ist die unter dem Namen des CaUisthenes in Alexandrien redigirte Sage, welche seit ungefähr Jahren als Pseudocallisthene% näher bekannt, als die Hauptquelle der wichtigsten Darstellungen des Morgen- und Abendlandes erkannt worden; Herr Professor Zacher in Halle hat sich seit vielen Jahren mit der Alexandersage überhaupt und besonders mit der genann* tcn Quelle beschäftigt, und endlich einen Theil seiner Forschungen ־ in einem sehr lehrreichen Sehriftchen niedergelegt,«) Quellenkunde ist der Anfang aller Literaturgeschichte, daher beginnt der Verf. mit einer Arbeit über den griechischen Text nach den erhaltenen* *) TJnfrankirte Zusendungen jeder Art, ohne vorherige Verabredung, werden nicht angenommen. * 1 . 1) Pseadocallisthenes. Forschungen zur Kritik und Geschichte der altesten Aufzeichnung der Alexandersage von Julius Zacher. Halle 1867 (193 S.). Seihe Ausgabe von Alexandri M. iter ad paradisum, Königsberg 1859, kenne ich nur aus Jellinek’s Nöjbfz in Ben Chamanja 1861 S. 166; vgl. mein: Zur pseud; Lit. S• 38,

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