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Hebraeische Bibliographie · 1865-09-01 · No. 47 September-October · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band VIII. 1865
Issue
No. 47 September-October
Date
1865-09-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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15 ן $M] ׳ ~ v lehr 8 vörangeht, war sehr kürz zu fassen, wenn der Vif. sich klär machte, dass eil* sich hier Zunächst gar nicht uni feiüe lautende Spracht, sondern tim eine sichtbare Schrift handelt^, fchlf $tiein Worte : ufli eihe Transsdriptiori'S'weise, zu deren JP'ies'tr stellnhg et die älteste ,Grundlage hätte vermissbn müssen, da die ihm Zugängliche iLiterätur nicht über ääs XVII. Jahrhundert hinaufreicht, während er an ein höh ei Alter derselben glaubt. Der Vf. S'chlitisst diese Pa'rthie mit einem Wortreichen li'udklblick (gf. äbf vHeder auf die Lieblingside^ Züruckkbndtiit, dtibb das ׳ Jüdisch- Deutsche aus einfeth Kampfe zweier, demselben Urquell etit^prunkeneii (Eiemeht'e, und?1war durch die!)Obergewalt des Deutschen über däs unterdrückte JjldiscEe (jfehräisbhe?) hervöf&d&äfigenr sei ״). ln dir Tbat ist d&k gfeächfi!efreri& d.־D. Ursprung.-’ lieh ijitjhrs als Deutsch mit f ihigOhidiöfismOn, Afchäismön uhd fretfr. F^eihdwoBern; die TPränsscriJitibn Wäf in den Cötiäönähfön bei dem seinitischeh ütkpr ü'flg ä&s dbutsehen Alphabets sehr einfäch, üüd nur bei den Vöcäleh handelte 'bä sich darum, diejenigen Büchstabeii atiszuwäMen, weiche im JSeuhebräiscbeti bereite als Vocale Sich festgesetzt, öder wenigstens bei den deutschen Juden den conS6näntischen( Laut veflör&i hätten, also nfeben Jaä Und Wdu) für t, 0י i1, hoch Älef und Äjin (s. HB. IV, 119). Eine fein äüsserlicH'e Rücksicht, wfenh nicht eine Vermeidung foii' ZWeidetitigkeit, toär es, wOhii ihan ein Wort nicht mit VocälCn äntängCn und ächli&s'keÜ wollte, Weil 1m HeBraisChen das erster^ nie, das ietztere seltenbr def Fäll־ ist. 5fiV dieser einfachen Erklärung muss mau sich durch das Labyrinth def ft^gClh Und ÄuSnahmen zurechtfinden, welche der Verf. aufstellt, ohne ihre allgemeine Anwendung nachweisen zu können.; denn Art und' Umstände der Entstehung und Pflege, grosr sentheils durch Illiteraten (s. oben S. 15), mussten lange Zeit dem Schwanken und der * Willkür in der Orlhogiaphie Vprfidhub: leistenJ); Wenn der Vf. ih den dr4i Haupttokalzeichen ״eine überraschende Uebereinstimmung mit dein; althochdeutschen Vocalismus״ findet (S. 279): so^ wird diese vermeintliche Entdeckung der G^unerpor 11kl*} nfa&fs Mehr nütZeh, als die dürre Kürze״ def ältehi Ö־ra'müiatikef (S. 2§Ö)^ der Philologe aber fnüg iich nicht verleiten lassbn yori wirklifeh neuen BhtÜfeökungen, zi B. der angeblichen Wirkung, des A^lef.auf folgendes Waw und J0d ,: welche, nach den ältesten (!) j.-d. Schriften in einer Verdichtung(?) bestehen soll CS. 281-2, 2#?)! Kein Wundef' däfes'lir. A. iii der ^nbUern.geregllten, strikten üffd kahieh Wiedergäbe der 'deutschen Buchsfaben i . alle 'specifisch judendeutsche ÖjJrachjfeigentffümlichkeit“ vermisst (S*. 290). Auch hier fehlt es/nicht an verkehrter^AuffasSupg^ des wahred Sachverhältnisses; so z. B. soll (S. 269) die Vorsilbe der [offenbar aus dar] 1tiie dthrbarmtn für erbarmen ili ö; Von eine'ih, äng'ebiicK hräubgeh‘ prÖSiftEtisch eh j.-d. 4 vor 4 herrühren, und: diese j.-d. Eigentümlichkeit ״analog(?) in den süd- 1) Das י Judenthüm־ wurde herabgedrückt ״um heimlich(!)1mt der Sitte u. Spräche des Volkes siqh zu sättigen, welches auf dasselbe mit roher Verachtung herabsah, ürid deiinBch 1nt^ k4iAer eigenen Völkswuchsigkeit ubdfätllifä' Zu funken11, sodass efe* k‘£1ne Stelle in der niederen Sphäre des deutschen Volkes gab, wöliiti* intftft *dieser Parasitenwuchs gedruhgeii Wäfea (SV908)V Belegfür die&e B'eiläÜpttfng tiiid gegen manche der Vbrinfeihtlichfe’h Rfegelh'dfes Vf. beschränke ich . ifitefr auf eine Anzahl Wörter; wie ich׳ sie der Reihe nach aus Cod. Münch. 63 excerpirt, einer Bearbeitung des מקרי דרדקי, wahrscheinlieh identisch mit öpp- 1378•Q. (wie ich in Serap. 1864. S* 99 vermuthetj, und* um 1550 öopirt, indem ich zu zweifelhaften das deutsche Wort1 setze: רו^אין^ freuen, פריוענט ,גישטראפס ,ריניל ,וליהן (Präsent), נתישן grossen, שריין ׳ק,יאן Schrein, זוילן ,אן ביישן Säulen, שטרק .neb'en; ור גאנ4ין ,איין קומין ■,ע1ט>ןרק vergangen, וויינטשפט Feindschaft, ורוואר ß״ wahr, וויר וואלף ,איקשטיין,טרןיריק Wehrwolf, טחיארין ,ספענינג ,*1י'! טאר' trauern, ,רי153ר ,מיי^יטר' ,ערד;וותיא. ,טעיש טט ösit, ‘היר äefr, ו/!טיך ,שטויב רוט Vlttig, הערן ,פעז^ט ,ג׳ווי^ב (}oreu,; י נר .,אונרעכט Narr, ןן1א wie, liehen ,וןפצן, ,צויכטן ,גיצעלנ! ,גשעפט י6'° אוב ׳ןץי 1ויאר nehten 1) ןן>^ך& Art, ור^) ffir' Feuer, רוי^א rauben (Diaif.), ״• dgl V! vgi. ah<Ht jair'^. Vir, 'S) vt. Seräfil 1864 passim. . '

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