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Hebraeische Bibliographie · 1865-09-01 · No. 47 September-October · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band VIII. 1865
Issue
No. 47 September-October
Date
1865-09-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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ei־ inf blinder Leichtgläubigkeit und׳ ängstlicher Superstition weit übertrifft; sö dask er sieb nicht scheut; seine ״Heiligen‘*, mit den wundersamsten Fabeleien zu verberrlipben, und das Werk besser ־0$ הקדושיס genannt hätte. Dasr Autorenverzeichnis# das Über 1500■ Hamen enthält, bietet meist, kurze, von Wundergesc.bichten strotzende Biographien chaldäischer ״ Rabbis“, von H. Israel Besaht (ב״ע״ש״ט) bis auf die Uli tninores unserer Zeit Das Bücherverz. zahlt 1444 Namen älterer und neuerer Druckschriften, wie sie׳ dem Yerf. zufällig» zu Händen waren, aber* nicht immer* mit den .Autoren/in richtigen Zusammenhang gesetzt sind, zumeist der chassid. Literatur angehprend. gleich das. 1. Bl, z. B, bringt אבן בוחן des Kalonyums., חיטן von Maimonides u. dergl. Druck und Ausstattung, befriedigend.]1 תלמוד ירושלמי עם הפירוש היקר הנדפס' בשנת שס׳ד •בקראקויא ועתה 'הוספנו ׳עליו'מדאה מקומות והגהות ועל כל-זה יבוא בסיף הספר מבוא לתלמוד ירושלמי וערך מלין <על מלות זרות הנקרא גלאססאר ושמות המרינות והמקומות ושמות 1התנאים והמוראים עפ״י סדר א׳ב חברם החכם הטפורסם והדורש קדמוניות ישראל הרב מוה' צבי הירש המכונה דאקטאר נראטץ. \Xalmud Jeruscliatmij. Der Jerusalemisclie Talmud nebst kurzem Comm. aus der Ausg. 1604, einer Einleitung, einem Glossar, Namenuq4 geographischen Register, alphabetisch geordnet von Dr. H. GrStz. fpl. Krotoschin, «B*. Behrend, Dr. v. Monasch. [869] [Sieben Lieferungen — bis zum Tractate חגיגה reichend; — sind bis jetzt erschienen. — Je weniger der kurze abgqdr. Comm. für ein näheres Eingehen in-e^nzelne Pgrtie.en Anhalt bietet, desto mehr sieht man sich genöthigt:, die am ßande‘ gegebenen Hinweisungen auf Parallelstelien, Varianten und Emandationen apfzusuehen. Inwieweit^ diese critischen Noten auf Vollständigkeit und Gründlichkeit Anspruch machen können, dürfte sieh erst pait der Zeit ergeben. Von manchen Bemerkungen, zu denen uns eine nur oberflächliche Lectüre schon Anlass gegeben hat, heben wir hervor: Bia«1 5 ('י (כרכות פרק ב' משנה ך«* beiעובדא הוה בחד יהודאי ׳ auf die׳ Farallelstelle 1m Midrasch zu Echa Cap. 1. v. 10, wie auf die' aus* dem 39 •1®) ישועות der Königsberger Edition), sieh ergebenden Varianten zu verweise». — Bll 16b (<פאד, ן£ךק א) fehlt bei ארטבן שלח der Hinweis auf Bereschit Rabba Cap. 35, wie auf die שאילקות ףך״א Abschnitt יעקב in denen noch ein {Zusatz erscheint, auf den bereits R. Jes. Pik aufmerksam macht. -— Bl. 4,5 ('תרומות פ’ח הל' א) war es zweimal nöthig, die richtige Leseart החק^ל לי statt הבא לי zu notire«; vgi. Jerusch.גיסין פ ■ו משנה ך״ unä דמאי סוף ‘ פ* ד, wie es sich auch aus dem Umstande ergiebt, dass bei einem שליח להולכה ־ die Scheidung nicht früher constatirt wird שיגיע הגט לידה lp• *־— Bl. 47 b (!4(־!plin 'פרק י״א משנה ה) ist in der Mischnah das שכהן 1מ שהן zu emendireii oder die Leseart der babylonischen Mischnah שהוא anzunehmen. Ueberhaupt wäre es höchst wün&chenswerth gewesen, wenn ,in diesen kritischen Noten auch nur irgendwie auf die vielfachen Abweichungen im Mischnahtexte selbst Rücksicht genommen worden wäre; ungefähr iw der Weise, wie bereits Dr. Frankel1 den Abschnitt SerainT ebenso speciell wie gründlich in dessen Hodegetik S. 223-254 behandelt hat; — Bl.'חלה פ״ך הל' י') בן)>w* zu beachten, dass Ä. J. Caro zu Cap. 12 des יד החוקה הלכות חרוטות statt שאין אדם מצף liest ״־ ישאין ארם טצוהie. überhaupt aus dem כסף משנה *nancher Beitrag für variirende Lesearten im Jernschalmi sich namen bei ihm unterworfen worden? — Wenn die im Werke enthaltenen Nachrichten, abgesehen von den Mirakeln, zuverlässig sind, 80 ist man doeß dem Vf. einen Dank schuldig•; ein Andrer als seinesgleichen kennt doch diesen unerquicklichen Literaturkreis nicht, der nun einmal ein Stück Unculturgeschichte geworden.

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