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Hebraeische Bibliographie · 1865-05-01 · No. 45 Mai-Juni · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band VIII. 1865
Issue
No. 45 Mai-Juni
Date
1865-05-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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60 einem polemischen Werke Calal.%$% 217*0). pas* Ci tat von N. 14 über das Wasserbewahren in den Quatembern b&*Ibri Para (vgl. S: 2) findet sich in אגרת השבת (n/yD IV, 165* Jüd. Lit. § 21 A. 79); Mos. Isserls, bei Bruck, hat שאלו חכמי קיועאן. Wichtiger ist es, dass für העם dort ישראל (הדרים) במ#רב zu lesen ist, wie auch bei Abr. b. chijja (העביר s. 86, כ׳ה vn, 77) ובארצות האלה; ferner für סיטנא בעלמא dort ניחוש. Von einem Blutstropfen unter der Sonne sprichtjArerroes (wohl in der Meteorologie) bei_ Abr. b• Chijja, צורח הארץ II § 9 Bl. 11 (in einer HS. u. bei Münster nicht zu finden). Vgl. übrigens Kart Fischer u. Landau, Aruch V, 499, u. א. Cohn : die Wunder des Bluts, in Xiebermanns Volkskal. 1865 S. 119. — Die Varianten zwischen n. 28 u. 144 #''ת sind interessant. Hier bezieht sich die Frage auf einen פירוש נאןן, die Antwort beginnt und schliesst chaldäisch (zuletzt lies דךבוואתא); für den ersten Satz, wo von den ״Philosophen‘‘' (es sind wohl Neupl&toniker gemeint) die Bede ist, wird dort eine, sprachlich unbeholfene (שלחנו wie chald. שדר °hne Object) Verweisung auf eine andere Antwort gesetzt. N. 29 ist nun zum siebentenmal gedruckt, mit unvollst. Ueberschrift, natürlich ohne die Interpolationen (s. HB. 1862 S. 115), N. 30 über Kalila we-Dimna ״der Inder“ hat schon Dukes vor 20 Jahren aus 13 ש״ת abgedruckt, und ich habe anderswo (DM. Ztschr. VHI, 650) nachgewiesen, dass Hai eine persiche Bearbeitung kannte, ohne an die Folgerungen zu denken, Welche Benfey (Or; u. ׳־Öch.' 1,' H. 3) wiederlegen zu müssen glaubte. Auch N. 33 über Abr. קאבסי (vgl• Bl. 41 A. 4) ist vielfach nach 74 ש״ת (wo אלף^׳ם) besprochen (CataL p. 2561). Beachtenswert ist der Bescheid Hai’s an Nachschon ben Berechja über das VerhältnisS der Autorität des babylonischen zu der des jerus. Talmuds N.46 (vgl.7811 רבנן ך"אי 76 ש"ךן)| eben so die Eingangsformel Amram’s in der nach Barzellona gerichteten N.56 (vgl. löi). Ueber97 (jV'l# 16), Vater Samuel’s, vgl. 25O, Chahiz I, 68. N.98 hat Chabib wahrscheinl.aus מגלח סתרים ^e8 Nissim (CataL p. 2068) u. daher diesem zugeschrieben, nach welchem hier die NN. 105*10 benannt sind. Ueber die dem Chanahdl zugeschriebenen letzten Nummern bedarf es weitläufigerer Studien, als ich jetzt anstellen kann; zu der Vermutung über dje Lücke in N. 119 bemerke ich nur, dass es sehr zweifelhaft ist, ob Gh. seine Werke arabisch geschrieben, es kann eine Censurrücksicht obgewaltet haben. Die benutzte HS. schildert schon Luzzatto, in seinem Bet ha-Ozer Blatt 47b. — Wir empfehlen den Leitern des Vereins, ein systematisches!Register über alle bisher edirten GA. der Gäonim, womöglich auch über die bisher bekannten handschriftlichen, zu befördern. Die Dringlichkeit eines solchen Verzeichnisses.ist durch die, nicht wenigen frühem Edita dieses Buches hinlänglich begründet.] * * ״ דיןיאץ ר' יהודה ה ל ו'י וצ״ל יוצא לאור עתה הפעם הראשונה מתוך ספר ישן י יאשר ביד'שמואל דוד לוצאטו. טנלה ראשונה כוללת פ״ו שירים עם הקדמה והערות'מאת שד״ל.' Divan des י Jehuda ha-Leri aus einer HS. her. mit Vorr. u. Anmerk. v. S. D. Duzzatto, erstes' Heft. ■ 8. Dyck, 1864. (42-Bl.) [781] [Dem berühmten Dichter ist das,' auf hebr. Gebiete seltene Glück zu Theil geworden, den angemessensten Herausgeber zfi finden; Dies erste Heft /enthält 86 vocalisirte Gedichte, welche Letzterer für ״heilige f* erklärt. Obwohl wir gewünscht hätten* dass mit weniger Bekanntem und mehr Mannigfaltigkeit Darbietendem begonnen werde: so können wir es dem Her. nicht verdenken., * dass er mit Öen religiösen angefängen; denn bei aller Spracbmeisterschaft Jehuda’s, die sich in Epigrammen, Wortspielen *u. s. w. kundgiebt, die aber doch sehr oft in einem Kreise stereotyper Bilder und Wendungen sich bewegt, ergreift uns auch bei ihm der Geüiüs der Poesie in seiner Ursprünglichkeit nach. Wort und Gedanke vorzugsweise in dem Kreise des specifischen Judenthums und der individuellen, freilich auch in seiner Zeit wurzelnden Begeisterung für Palästina; es konnte eine Anzahl Gedichte ohne alle erläuternde Bemerkung aufgenommen werden, während andre ausführlicher Erkläruhg bedurften. Luz. hat sich in die Anschauungen und Dichtungsformen seines

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