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Hebraeische Bibliographie · 1864-09-01 · No. 41 September-October · p. [Seite 118]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band VII. 1864
Issue
No. 41 September-October
Date
1864-09-01
Page
[Seite 118] (sequence 18)
Language
German
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tei mischen Lettern sind nemlich wesentlich für das Verständnis« — natürlich nur für den, der Deutsch versteht, und Carmoly, der in keiner Sprache 3 Zeilen ohne Fehler schreiben kann, mag hier Unwissenheit vorschützen. Es ist natürlich von dem Buche Mordechai die Rede, welches hei Antonio ברואין gedruckt wurdb, Was sonst beigebracht wird, ist Alles in meinem Cätalog unter J08e!f Ottolenghi N. 5973 u. 8607 und den einzelnen Artikeln zu lesen, bis auf allerlei Schnitzer, mit deren Berichtigung ich keine Zeit verschwenden mag, wie z. B. n, 17: »von Aristoteles Werken״ anstatt Physik: שמע טב^י, was C. wahrscheinl. nicht versteht. Alle Bernerkungen gegen Ghirondi, Wiener etc., Alles verdankt der Annalist »dem berüchtigten Oatalogfabrikanten,״ vielleicht auch* die N. 34 מאיר איוב, an dessen!Existenz ich noch heute zweifle, s. die Gründe im Catal. N. 205 unter der Ausg. Ven. 1567 (i24 Bl., die ed. Riva soll 123 haben). Carm. beruft sich hier auf sein »Kabinet״ (zu Deutsch•: Privatbibliothek), in welchem freilich sehr Vieles ׳Zu existiren scheint, was tnan nicht bloss bei den Bibliographen vermisst (vgl. Munk, Notice sur J08. b. Jeb. p. 48), wie z. B. die handschriftlichen Werke seiner 3 Grossvater und dgl. Uebrigens treibt Carmoly die Kunst, altefe Schriften Anderer aus ihren Eigenen spätem Aiheiten zu berichtigen, schon seit 1840, und In dieser Beziehung hätten wieder seine Helfershelfer das argumentum ab iynorantia für sich, wenn sie nicht oft genug gewarnt wären. -!-־ Auf den Irrthum über Christ, von Madruzzo habe ich übrigens auch in der HB. 1858 S. 11.2 hingewiesen,. und verweise über ihn noch auf Bayle'§ Vorr. zur Crit v. Moreri (Dict, IV p. 670). Hebräische Handschriften in Parma. Nach Mittheilungen von P. Perre&ii, (Ports, v. S. 68). 9. Targurn Onkelos über den Pentateuch. Perg. in 4(214 י Bl,, rabbin. punktirte Schrift des &V, Jährh., sehr wohl erhalten. — Die Sammlung De Rossi’s enthält nicht ivehijger als 58 HSS. dieses Targurn. 10. Psalmencommentar des David Kimchi. Perg. in 4., 191 Bl., rabb. sehr gute Schrift des XV. Jahrh. Bandbemerkungen von blässerer Tinte fast auf jeder Seite. Mehre Seiten sind von Cerisürstrichen über Stellen gbgen die katholische Religion beschmutzt; ״eine unwürdige und schändliche (vile) Methode, Bücher zu widerlegen, indem man die Werke lind HSS. der grösste!) Denker verdirbt.a — Am Anfang und Ende des Cod. liest man אי״ש גיר ב^ר״ץ [Bezeichnung des Besitzers Jos. Sal. Graziano; s. Serapeum 1851 S. 47, ישורון hebr. 1V, 133. St.] in. Ritual- und Gebetbücher 11.. סדר הגדה> Osterhaggada. Perg. kl. 8., 67 S. sehr kleine unfmhktirte Quadr., geschrieben in Modena 1598; auf jeder Seite mit Miniaturen in Gold lind verschiedenen Farben, allerlei darstellend, Menschen, Thiere, phantastische Figuren, zum. Theil auf das Osterfest bezügliche Gegenstände, Blumen, Früchte u. s. w* 12, ׳סדר הגדה Osterhaggada; Perg, kl. 4., 28 BI., deutsche pünkt.*0üadrat, mit sehr grossen colorirten Initialen, etwa Anfang XV. Jahrh); Anfang defect und überhaupt sehr schlecht gehalten.

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