Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band VII. 1864
- Issue
- No. 41 September-October
- Date
- 1864-09-01
- Page
- [Seite 113] (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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109 670] " Zeitschr. f. dl ges. luther. TheoL 25. Jahrg. 3*. Heft: ,, Die Lesestöcke, alttestam. Geschichtschreibung und die Compositioti d. Genesis.“ Von löleMtnn. [668] 3. Bibliotheken. (LfB<U*). Alle Freunde der hebr. Bibliographie wird die Nachricht erfjreuen, dass der Druck von Zedner’s Catalog, der hebr. Druckwerke des Brit. Museum begonnen hat. Umfang und Bedeutung dieses Werkes geht schon aus der Schilderung der Sammlung selbst hervor, welche Z. zuerst in diesen Blattern (1859 S• 88 u« S. II; aus Athenaeum im Jew. Chr. N. 269 v.!0. Febr. 1860) gab. Dieser ganz objectiv gehaltene Catalog wird die erste zuverlässige und äusserst reichhaltige Quelle für die hebr. Druckwerke der letzten 150 Jahre sein, welche in dem Bodleianischen Catalog nur sporadisch vertreten sind. Aus beiden wird eine gründliche Recension des Y0n Benjacob!unterlassenen, nunmehr in Händen des Red. dieser Blätter befindliehen bibliographischen Werkes ermöglicht. [669J 4. Miscelle. Bardach (Elia), aus Lemberg, Waarenkonsul in Wien, wurde Freitag den 7. Ijjar im Alter von beinahe 70 Jahren begraben. Er ist Vf. von עקדת יצחק (Üebersetzung des Oratorium von Metastasio) und einzelner Mittheilungen in den neuen hebr. Journalen. (Jia-Maggid S. 155.) [670] II. Vergangenheit- Grabsteine in der Krimin. Als ich vor etwa zwei Jahren hier einige Abdrücke der angebl. Grab- Schriften aus der Firkowitz'schen Sammlung sah, welche nunmehr der kaiserl. Bibliothek in Petersburg gehören (vergl. oben S. 13 A. 10), entzog ich mich absichtlich jeder Aeusserung, in der Ueberzeugung, dass meine Gründe gegen die Echtheit über den Kreis meiner Studien hinaus verfolgt werden müssten. Es liegt mir nunmehr ein Heft der Melanges asiatiques T. V (S. 119-64 nebst 8 Täfeln) vor, welches 3 hierauf bezügliche Artikel von Neubauer (S. 119-25), von Dorn ü. Goebel{ 128-46) und Kunik (147-64) enthält. Ersterer hat zeitig dafür gesorgt, dass sein Artikel in Ben-Chänanja N. 27 (von Druckf. entstellt) u. A. Z. d. J. n. 29 abgedruckt werde. Er steht vorgeblich auf dem Standpunkt eines gegen die Echtheit eingenommenen Berichterstatters, der durch die Autopsie der .91)jetzt im Asiat. Museum zu Petersburg befindlichen Grabsteine bekehrt, es für ״sehr gewagt hält, deren Inhalt als blosses Machwerk und juögliche Verfälschung {sic) zu bezeichnen.“ Er wendet sich zunächst gegen einen ״höchst interessanten Aufsatz“ im Kerem ChemedV; ob des Verf. Namen, der kein anderer »als Rapoport ist,-aus י) So‘ auch Dorn S. 130. Chwolsohn’s kurze Mittheilung an Fleischer (DM. Ztscbr. XVIII. 630) spricht von* ״acht.״