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Hebraeische Bibliographie · 1864-05-01 · No. 39 Mai-Juni · p. [Seite 70]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band VII. 1864
Issue
No. 39 Mai-Juni
Date
1864-05-01
Page
[Seite 70] (sequence 18)
Language
German
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66 wurden s. Chwohöhn, Ssabier II, 75-7, und S. 86 in!Bezug auf Löwen und Adler. Die Beziehung des Löwen zum Sternbild tritt bekanntlich bei den Amoleten hervor (Zur pseudepigr. Lit. S. 30, 60)”. Die alten Thieropfer der Inder sind bei Weber (Ztschr. d. D. M. Gesellsch. XY1II, 262): Mensch, Ross:, Rind, Schaf, Ziege. Das den Feuern gewidmete Opfer wird zuerst durch ein rothes Kräutergewand erstickt (das. S. 270). Wenn ich oben voraussetzte, dass Friedrich II. den Moreh nicht unmit- .telbar aus einer der hebr. Uebersetzungen (v. Gharisi u. ״Tibbon) kannte} so ist es freilich andrerseits nicht unmöglich, dass er das arabische Original gelesen. Wir wissen nämlich auch durch Amari, dass er arabische Anfragen über philosophische und theologische Themen nach Egypten;, Syrien, Irak, Jemen und zuletzt nach den tnuhammedanischen Ländern des Westen (Spanien, Afrjca) sendete, und dass ein freisinniger Philosoph: Abu Muhammed Abd-el-^Hakk b. Ibrahim, b. Muhammed b; Nasir, genannt Kutb-ed-Din Ibn Sab’in aus Murcia9) um 12371) 42־ל. c. p. 257) die ״sicilischen Fragen4׳ in Geuta beantwortete. In dieser Beantwortung, welche vollständige Veröffentlichung verdiente, werden u. A. 4 (pseudo־) aristotelische Schriften citirt (p. 265), כחאבאלכיר אלטוזץ (vgl. hb. vi, s,11-0) 10),כתאב אל חפאחה,Reiches Manfrede Sohn Friedrich’s, aus dem Hebr. übersetzt haben soll (Vgl. Zur pseud. Lit. s. 48)4 כתאב תלוגיא (so, vgl. hb. vi, s. 107) und: כתאב אלוחדה j,Buci» der Einheilworüber nähere Nachweisung fehlt. Ein כתאב אלסוחיר des Plato hat Wenich, p. 121. Hebräische Handschriften in Parma. Nach Mitlheilungen von P. Ferrean. I. Artikel: Die alte Sammlung. [In der vorigen N. (S. 35) haben wir den Wunsch ausgesprochen, dass Herr Perreau über die, beim Ankauf der De Rosst sehen Sammlung schon vorhandenen HSS. gelegentlich Bericht erstatte. Derselbe ist diesem Wunsche in der verbindlichsten Weise nachgekomraeu, indem er uns direct ein Verzeichniss in italienischer Sprache einschickte, welches diese bisher (mit Ausnahme der Bibeln) unbekannten, wenigstens nie beschriebenen Codices zur allgemeinen Kenntniss bringt. Der Vf. bemerkt in dem begleitenden Privatschreiben, dass er die HSS. selbst genau untersucht, dass »es ihm aber bei diesem Verzeichn, nicht um Beibringung biographischer und bibliographischer Notizen zu thun war, welche man anderswo finden könne. Durch diese 9) starb 21. Mai 1271, s. den interessanten Artikel im Journ. As* 1863 p.240 ff. — Sonderbarer Weise haben weder Nicoll (p. 582) noch Amari (p. 251 u. 253) noch Munk (Melanges p. 458), noch die gelehrten Herausgeber des, Mäkkari (I, 594) die, freilich schlecht übersetzten Artikel aus Lisan ed-Din bei Casiri II, 107■ übersehen. Daselbst wird ein Werk genannt: ״De Monachorum Vocatione, Castitute et Paupertate/ Liber Apologeticus, quem ad doctores Christianos misit, ubi ad eorum argumenta ad versus Mahometanam Sectam proposita respondet.“ Hagi Chalfa nennt Ibn Sabin einen Sevillaner, wie schön Amäri (p. 203) bemerkt, vielleicht aus Verwechselung mit dem Prediger Abu Muh. Abd el־‘Hakk b. Abdor-Rahman el Azdi (st. 1186), über welche vgl. Index zu Makkari II, 879 wo אלא1די ■fehlt. Hiernach ist auch Flügels Index zu H. Ch. VII, 1134 11. 5037 zu berichtigen, wo der Prediger 11)11 Sabin genannt wird. 10) Identisch mit De expositione bonitatis purae oder Lib. luminis luminum, übersetzt v. Gerard Cremonf (st. 1187) bei Boncompagni p. 5, 7.

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