Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band VII. 1864
- Issue
- No. 39 Mai-Juni
- Date
- 1864-05-01
- Page
- [Seite 62] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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gestochen und colorirf. Den Text schmucken zahlreiche Holzschnitte. Ein freä. in arcbitekton. Beziehung sehr interessantes Werk], (Pr). WORDSWORTH (Bishop 0f St. Andrews). On Shakespeare'« knowledge of the Bible. 8. London, Smith 1864. (5 s.) [561] III. Allgemeine IJtemliir• , ISIS. Der Mensch und die Welt. 1. B<L 8. Hamburg, Meissner 1863. (480 S., 1A Thl.) [562] [Der Abschnitt ״Gott u. d. Geschichte״ kommt wieder auf die alten Geschichten von den Menschenopfern der Hebräer u. s. w. s. Centralbl. v. J. S. 488.] REDSLOB, G. M. Das Mysterium oder der geheime Sinn der Stelle 2. Kor. 12, 1 — 10 zweite Hälfte: Der Sinn der übrigen Verse. Osterprogr. d. akad. Gymnas. 4. Hamburg, Cömm. v. Jovien 1864. (50 S.). [563] [Vgl. Jahrg. III. S. 69. Von S. 19 an wird die mystische Anwendung der Ausdrücke .,Himmel“ und ,.Paradies“ behandelt; und bedauern wir, dass es dem Verf. an Raum fehlte, die Idee der Anwendung der liimml. Verhältnisse auf den irdischen als den ״mystischen Hintergrund des Judentliums, wie wohl aller alten Religionen nachzuweisen“ (S. 23); über Paradies hat er die jüdischen Parallelen nicht vernaclilässigt, s. z. B. S. 29, 41 ff.; aber auch der ״Vorhang“ hat, wie der ״Tempel“ (היכלוח) e*ne Geschichte, s. zu Maimonides, Abh. üb. d. Einheit S. 21. vergh HB. IV, 69. — S. 41 Z. 6 lies יפשט S• 42 Z. 12 ״Abhandlungen“, richtiger: Verhandlungen (״;(הליוחHaggaon“ (S. 43) ist Hai (st. 1038), vgl. z. B. Geiger, wiss; Ztschr. V, 86; jüd. Ztschr. I, 208. — Der Vf. ist überall geistreich, belehrend und anregend, auch für Denjenigen, den er nicht von dem höhern Alter der behandelten mystischen Typen überzeugt.] RENAN, E. Vie de Jesus. 8. Paris, Mich. Levy freres 1863. (462 S.) (564:1 [Nur mit grösstem Widerstreben sprechen Aviv in diesen Blättern von einem Buche, welches Scheinbar einem uns fremden Stoffe gewidmet ist, aber :indirect eine systematische Entstellung des Judenthums enthält, und durch, seine ungemeine Verbreituug, wie auch durch persönliche Verhältnisse des Vf., wenigstens eine momentaiie Bedeutung erhalten hat. Wir wollen jedoch nicht auf eine stark provocirte Po- Iemik eingehen, sondern nur constatiren, wie die vorgefassten Meinungen und subjectiven Schablonen des Vf. über Seiüitismus (vgl. Jg. III, 16 N. 863) sich immer mehr gegen das Judenthum zuspitzen. Wenn es im Allgemeinen ungerecht ist, Stellen aus dem Zusammenhang zu reissen, so gilt es hier, ans gelegentlichen Aensfserungen die Einseitigkeit klar zu machen, welche den Gröndton dieses Buches bildet. Indem wir eine, kleine Lese von Aeussertingen über Juden und judenthum zusauimenstellen, überlassen wir es den Lesern, diese Stellen zu verfolgen, und sich zu überzeugen, mit welcher glänzenden Sophistik der Vf. die Sachen zu drehen weiss, wenn es sich nicht mehr um Juden und Judenthum handelt, wie er den Zusammenhang läugnet, wo er ihm nicht passt (z. B. mit d. Alexandrinern und Philo p. 249), mit der ״casuistique bizarre .. . niaise^ des Talmud Kap. 3 p. 35, vgl. auch die Widersprüche über Pilatus p. 4012־); dabei über den Talmud, den er als Quelle für die Geschichte des Christenthums empfiehlt, in Pausch und Bogen uftheilt, weil ihm Hr. Neubauer geholfen, einige Stellen zu citiren (S. XIII); kein Wunder, dass er im ״Sentiment״ der evangelischen Parabeln nur Originelles sieht (p. 167). — Wir geben fast überall die eignen Worte. ״Avec ses enormes defauts, dur egoiste, moqueur, cruel, etroit,, subtil, sophiste, le peuple juif est cependant l’auteür du plus beau mouvement d’enthousiasme desinteresse dont pörle l’histoire (p. 49).״ Die ausser dem Gesetze Stehenden hatten vielleicht mehr ״Distinction״ und Herz als die ״Bourgeoisie pedante. formal!ste, orgueil-