Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band VII. 1864
- Issue
- No. 39 Mai-Juni
- Date
- 1864-05-01
- Page
- [Seite 58] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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u larpaihologie, ehemal. Schüler des Vf., für des Lehrers Leistungen begeistert, fasst im Vorw. die Vorzüge derselben in 4 Punkte zusammen: 1. Consequenz in den Charafcteren der Redner, namentlich Hiob’s. 2. Echtheit und Vorzüglichkeit der Rede Elihu*!?. 3. Hiob (wie alle bibl. Bücher nach des Vf’s System) ist durch den biblischen, seltener durch den spätem Hebraismus» erläutert, nicht durch die verwandten Dialecte. 4. Die Abweichung von der autorisirten engl. Uebersetzung ist überall motivirt und durch Parallelen belegt. Der 3. Punkt, eine, in der That zu weit gehende Reaction gegen die Ausschreitungen der dialectvergleichenden ]Exegese, für die materielle Kenntniss des Hebräischen ipit Einschluss der jüdischen Exegese, kennzeichnet das Werk des Lehrers und Schülers. Auf die Vori:. folgt der betreffende § aus Benseeb’s Einleitung in rabb. Lettern, nebst engl. Uebersetzung, Beides mit Anmerkungen versehen, welche sich auf die trivialsten Dinge erstrecken’, ja an einem Druckfehler beinahe eine Seite (XXXV) verschwenden. Es folgt eine zweite Vorr. des JÖer. nebst einer von B. selbst dictirten Biogr. (p. LXXXIX ff.) — Von jüd. Eltern zu Uman (Russland) 1785 geboren, seit 1830 Lehrer des Hehr, in Cambridge, yeröffentlichte B. 1832: The Creed and Ethics of the Jexvs, exhibited in selections from the Yad Uachazaka etc. [s. Catat. p. 797], 1839: המנהל The Guide of the Hebrew Student, eine Auswahl aus hehr. Schulbüchern von Wolfsohn und JBenseeb, vermehrt mit einigen eigenen hebr. Äbhandl. und der hebr. Üebers. von Stellen ans Plantu s, Juvenal, Shakespeareי Popey Yoimif in A. Nachdem er erblindet, verf. er zusammen mit P. /I. Mason ,,סי מנוחוח An easyy practical h. grammar* in II Bden. Im Sommer 1857 vollendete er das MS. seines 'Hiobcomin. u. st. am;15. Nov. Auch in der Ergänzung dieser Biogr. hebt der Her. B.’s Kenntniss des Rabbiniseben hervor, und giebt ein Facsimile von dessen rabb. Handschrift״. Heber religiöse Ansichten vermied er jede Erörterung. Wir können nach Alledem kaum zweifeln, dass B. als Jude erzogen war und als solcher sich in den räbb. Commeritären heimischer fühlte, als in dialectischen Untersuchungen־; vielleicht wird sein Werk dazu beitragen , die Kenntniss der ersteren in England anzubahnen. — Der hebr. Text verliert sich fast in dem weitschichtigen Commentar; die Uebersetzung des Her. beginnt p. 395.] BIBEL, Die russische, von 1. J. landelstaum. Psalmen. (IlcajjMbT, 6yKBa.1bHb1f1 nept־B0A׳b.) 8. Berlin, SelbstverL 1864. (160 S.) 1528] BLUM HAR DT. Psalmlieder od. die Psalmen in singbare Lieder umgesetzt. 2. Aufl. gr. 16. Stuttgart, Licsching 1864. (16 Sg.); [529] DELITZSCH, FR. Das B. Job. 8. Leipzig, Dörffling 1864. (2J Thlr.) [53QJ [II. Bd. des Comm. über die poet. Bücher des A. T. von Keil und Delitzsch.] [DUPARC, M.] Israeliten of Joden. Hoch 8. s. 1. e. a. (Abdruck aus dem Navorscher). (7. S.) [531] [Eine Antwort auf die Frage (Bd, XIII. S. 299), warum man in Holland jetzt gewöhnlich die Juden als Israeliten bezeichne, in liberalem *Sinne. Unterschrieben ist מAlexander״, auf dem Abzüge ist aufgeklebt: M. Duparc. — Die Anekdote S. 6 aus Fr. a. M. wird von dein Graf Canal’schen in Präg als Factum erzählt; die Inschrift: ״Jud und Schwein darf nicht herein״ soll abgenommen worden sein, als der verst. TW. /. Landau darunter schrieb: ״Der Garten ist schön, der Canal stinkt.״] DUSCH AK, M. Das mosaisch-talmud. Eherecht in. bes. Rüksicht a. d. bürgerl. Gesetze. Lex. 8. Wien, Branmüller 1864. (£ Thlr.) [532] GERDES, E. Naar Jerusalem en het heil. Land. Een Reisverhaal naar de gcachtsle en «ieuwsle Bronnen bewerkt. Met Platen en Karten. Lief. I. 8. Amsterdam, H. D. Hoogh 1862. (110 S. und 1 lith. color. Tafel, 40 c.) [533J