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Hebraeische Bibliographie · 1864-05-01 · No. 39 Mai-Juni · p. [Seite 57]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band VII. 1864
Issue
No. 39 Mai-Juni
Date
1864-05-01
Page
[Seite 57] (sequence 5)
Language
German
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53 527) Lombardo zu lesenden Abhand]., auf welche wir sehr gespannt sind, da die hier gegebenen Nachweisungen iin Gänzen auf Zustimmung rechnen dürften (obwohl einzelne Grundbegriffe semitischer!Beispiele anzufechten sind). So z. B. kann die Identität der Laute, welche die s. g. pronominale Declination darbietet, wie des semit. femin. mit dem arischen neutralen t (p. 11), weder auf einer absoluten Eigenschaft jener Läute (m, t) beruhen, noch auf blossem Zufall. So erklärt sich das semitische adverb. äm, und selbst aw in 7*כשו ייחדו als Accusativ. Ersteres und auch däs s. g. locale schliessende ah, hat schon Munk (Abülw. p. 113) als Rest eines primitiven Accus, erkannt und mit der ärab. Nunnation ־ verglichen. Interessant ist die Zurüökführung von אשל ייחל יאחר יאחד nüf Comparativfformen (S. 15), wichtig die Erklärung der ärischen Themen des Präsens als nomina agentis (17 ff., zu S. 19 vatta vergleiche ,,werden“, arab. צאף [vgl• hebr. ציד Angel und Bote] und daher נ®, wissenschaftlichen Style für ״werden“). Es ergiebt sich, dass häufig der 3. semit. Wurzelbuchstabe formativ ist, z. B. (S. 21) חמד m1d חמל von DH heiss, und daher der Freund ״Schwiegervater“ (wie דוד Vetter). Am Anfänge der Stämme findet der, Vf. Spuren von Reduplication, z. B. יכחד von s ans er. Kad vernichten [vgl. Vf), abschneiden, ר1ד u• s• w.]. Auch die hebr. בניבים und der arab. Plural; fraeiüs werden auf Zwischentreten von Formativen zurüskgeführt (27 ff.). Öen Schluss bilden Gründzüge zu einer ״vergleichenden Phonologie“, gewissermassen einer ärio-semitischen Läutverschiebungslehre.] BAUR* L. Palästina. Nach älteren Quellen (Flav. Josephus, sowie nach den Ergebnissen neuester Forschungen yon Mappirge (Kiepert, v. Roumer, van der Velde etc‘) gez. u. bearb. Chromolith. fol. Stuttgartל Steinkopf 1864. (8 Sg.) [524] BENJAMIN, J. J. Drei Jahre in America 1859-62. 3 Thle. 8, Hannoyer, Selbstverl. (Dr. von Riemschneider) 1861. (384, 165, 132 S.). [525] BERICHT (Dritter) der Talfflud-Unterrichts-Anstalt, womit u. s. w. einladet der Dirigent Dr. Friedländer. 8. Berlin, Dr. V. H. Müller 1864. (14 S.) [526] [Vgl. Jg. V. S. 63.' Die Berichte der neuen Unterrichts ־ Anstalten, Religiousschulen ,und dergl. in grosseren Städten,, von studirten Lehrern ausgehend, werden einst wichtige Beiträge zur Geschichte des Judenthums und der Wissenschaft im Judenthüm sein. Der Verf. des vorlieg, erkennt unter 1: ״der Fortschritt des Talmud- Vereinig“ eine Berechtigung des ״Fortschritts“ an, in den neuen Mitteln das Alte zu erhalten. Der Verein begründete eine Unterrichtsanstalt mit nicht geringer Stundenzahl; äber auch, hier zeigen sich die Uebelstände einer jeden s. g. ״Religionsschüle“ [vgl. unter N. 549], die nur durch Verwandlung der Anstalt in eine vollständige Knabenschule zu beseitigen sind, und dazu wird mit der untersten Klasse der Anfang gemacht werden. —:־ Der Director hat ausserdem eine selbstständige Schule gegründet. — Wir nehmen Act von dem Bekenntnisse, dass eine auch nur massige Kenntniss von Bibel und Talmud anders als in specifisch eingerichteten jüdischen Schulen unerreichbar sei, und müssen die Resultate solcher ab warten. Aus dem Plane ersehen Wir, dass die Schüler auch die Ethik des Bechai lesen; dass scheint uns doch didaktisch sehr bedenklich, oder muss auch eine jüdische Didaktik geschaffen werden?] BERNARD, HERM. HEDWIG.. ספר איוב The book of Job, as expounded to bis Cambridge Pupils. Edited with a Translation and Additional Notes by Ff. Chance, Yol. 1 cönt. the whole of the original wörk. 8. London, Hamilton 1864. (CIV, 513, VIII, 4 S. und Portrait). [527] [Eiii echt englisches Buch, gedruckt auf Kosten des Vaters des Uebersetzers. Letzterer, fellow of the R. College of Physicians, Uebersetzer von Virchow’s Cellu-

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