Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band VII. 1864
- Issue
- No. 38 März-April
- Date
- 1864-03-01
- Page
- [Seite 32] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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28 {450 die Autorschaft des Compend. der Logik, das. 8, noch sehr zweifelhaft ist. Vielleicht werde ich durch Mittheilung von Anfang und Ende durch Herrn Abbe Perreau in den Stand gesetzt, darüber zu urtheilen. Wenn Josef b. Meschullam ein erfundener Namen ist (auch S. 208 י(אני יוסף so hätte man sich zunächst an Fartssol selbst zu halten, der höchstens 5 Jahre nach dem angebl. Abfassungsdatum das Schriftchen copirt haben würde. Um diese Conjectur zu prüfen, müsste man seine Schriften durchiesen — in!dem, gegen, das Christenthum gerichteten מגן אברהם ms• zeigt er sich der Mystik und Kabbala' abgeneigt, z.b. Cap. 74! שמעתי קול מכשר מהרי הקבלה טאיש חשוב מקפץ בסודות ספר הזוהר והאורה ויקרא בקול גדול יהודית מה שמצא כתוב בזוהר מפורש כסוד פסוק ויהי בנסוע הארון ואמר .כי לעת ערב יהיה בקד הוא שנת רע׳ב ובו׳ ואנכי המצפה לישועה זאת ובפרט לישועה האחרת ,הנצחית אחכה לראשונה ... d®<« der Comm. in Italien verfasst sei, unterliegt, keinem Zweifel, wahrscheinlich in Nord- Italien, denn er kennt die Sitte der Rheinländer (בני רינוס S• 200 Z. 5) und citirt Josef Kara (S. 199). Die ital. Wörter S. 202 sind zum Theil verstümmelt, ]פיטין lies פיטעי p eltine, נאבןק^ן ist naviculo; ich kenne kein hebr. Wort;רסן nnd welss daher nicht, wie רסיטה zu lesen ist, eben so 196); ברסין) ist natürlich ital. Plural; aus der Bodl. HS. S. 29 habe ich בל״א שילדקריט ßötirt, das ist wohl ein Zusatz Reggio’s? — Sollte hier eine literarische Täuschung vorliegen, so rührt sie wenigstens von einem sehr geschickten und gelehrten Manne her; denn ausser der auffallenden Freisinnigkeit lässt sich kein bestimmtes Moment gegen die Echtheit Vorbringen. Was die Kritik der Gebete betrifft, so habe ich früher (Jahrg.VI S. 69) ähnliche, freilich in apologetischer Tendenz ausgesprochene Äeusserungen eines Anonymus v. J. 1488, mitgetheilt.] II. Einzelselirifleit• -סו־־ר ההגדה של פסח עם ציורים הוגה בעיון נמרץ מאת אברהם חי מור פורגו. טריאסטי, חרכ״ד. Haggada. Osterritual י mit grossen Buchstaben und Illustrationen. fol. Triest, C. Coen 1864. (42 Bl.) [450] [Eine Prachtausgabe in jeder Beziehung. Preis 1 Th.] חמשה חומשי תורה. מתורגם אשכנזית. ופי׳ י רש״י עם נקודות ע״פ כללי הדקדוק ומתורגם אשכנזית. מאח יהודה הלוי רעסויער. אפען, תרכ׳ד. לפ׳ק . Pentateuch mit worltreuer deutscher Uebersetzung [in hebr. Lettern] nebst d6m Raschi-Commentar punktirt und leichtfasslich übersetzt u. mit Anmerk, versehen. Von Jehuda Dessaucr, Rabbiner in Neu r• Pest. 8. Ofen, Universitäts-Buchdruckerei. [451] [H1\ Dessauer gesteht, bei seiner Arbeit die neuesten isr. Bibelübersetzungen seit Mendelssohn, sowie auch die Raschi-Uebers. von L. Dukes getreu benutzt zu haben; und verwendete auch auf die Ausstattung die gehörige Sorgfalt. Der Raschi-Text ist der gewöhnliche, ‘wie in den Wiener Ausgaben, — die Arbeiten von Breithanpt u. A. scheinen dem Vf. gänzlich unbekannt gewesen zu sein. Bei schwierigen Stellen verliess der Vf. oft seine Vorgänger und förderte meist Unsinn zu Tage, so z. B. l.B. M. 20,16: ״Siehe, er (der Bruder) sei dir auch ferner zum Schutz gegen die Blicke, die um dich sind, und gegen alle ward sie vertheidigt.״ . Das. 45,24: ״Seid nicht unruhig auf dem Wege!״ Das. V. 10: ״Und euer Auge schone nicht eure Geräthe.“ Das. 49, 5: ״Werkzeuge des Frevlers, ihre Waffen.“ Der Hauptwerth dieser neuen Ausgabe, welche auf Pränumerationswege erschien und von. dert orthodoxen Rabbinern nachdrücklich unterstützt worden, besteht wohl darin, dass Raschi in punktirter Qdadratschrift gedruckt und hierdurch namentlich den jüngern Lehrern zugänglich gemacht worden.] (IL 0י1מ־)