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Hebraeische Bibliographie · 1864-03-01 · No. 38 März-April · p. [Seite 30]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band VII. 1864
Issue
No. 38 März-April
Date
1864-03-01
Page
[Seite 30] (sequence 2)
Language
German
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26 seltenere hebr. Ausdrücke (vgl. HB. IV S. 47);‘ von den literarischen Bemerkungen ist Manches inzwischen auch durch unser Blatt erledigt, vgl. z. B. Jahrg. IV S. 46 (VI,31),VII,14, u. zu S. 9 Anm. Jahrg.V S. 52,148; אב j־fl לירח findet sich in einer Wiener HS., deren Nummer ich vergessen. Was inan von dem angebl. Namen ירוחים zu halten habe, ist aus S. 13 nicht klar (vgl. oben S.,14 Anm. 11); na6h meiner Ansicht wäre ein י im Akrost. nicht zu beachten, oder unächt. Die Unsicherheit der karäischen Schrifttexte wird hier (S. 18 u. S. 26) neuerdings hervorgehoben. Dass העקש hei Levi als ״Name“ gebraucht sei (S. 21) ist nicht erwiesen, und wenn dies der Fall, so gehörte er wohl schon dem Vater. Der Marquis (מרכין) scheint mir in jener Zeit und Gegend befremdlich (vgh auch HB* IV S. 46, החלףן VI, 70). Ganz neu ist die Conjectur (S. 25), dass die Leydner HSS. $ ü. 12 dein Jakob h. Reuben angehören, und zwar soll Jefet b. Zair im Pentat.-Comm. die Jahrzahl 102Q Zerst. (1088) daraus genommen haben; ~ man möchte dann noch vveitet gehen, und die Identität der Leydner HS. mit dem Comm. des Jefet b. Zair vermuthen? Die oben (S. 12) besprochene vermeintliche Berichtigung Pinsker’s hat’G, übfersehen. — Zu Geiger’s Bemerkungen über den Comm. des Buches Esra (Neh.) in Cod. Saraval (S. 43) folgen einige Nachweisungen in einem besondern Artikelchen. Ebenso folgi in N.39 eine Notiz über Ascher b. David als Ergänzung zu den nicht uninteressanten Mittheilungen aus dessen Schriften von M. Soave in Venedig, welchem die Quellen über diesen Autor unbekannt geblieben, zum Theil auch wegen ihrer Sprache unzugänglich waren. Der interessanteste Beitrag dieses Bandes dürfte das עלילות דברים sein, ein gegen Mystik, Aberglaube, verkehrtes Talmudstudium und mechanischen Gottesdienst gerichtetes Sehnlichen — leider mit Minuskel und der Cömmentar hinterhergedruckt ~ dessen Autorschaft der!Kritik eine harte Nuss zu knacket! giebt. Der pseudonyme Mittheiler (!& Sachs?) conjicirt als Vf. Gerson al-Rabbi in Sicilien [blühte um 1430]י) und als Commentator Josef b. Schemtob [blühte in Spanien 1441-54, Catal. p.1529], der sich absichtlich Josef b. MesckuUam nenne, obwohl dto -Schriftchen von 1400 Jahren und mehr des Exils spricht, weshalb Reggib (Briefe 1,122, vgl. Delitzich^ Wissensch. S. 201) das J. 1470 angab. Aus der von Letzterem mitgetheilten )Stelle (S. 185-9) konnte hier u. A. die kleine Lücke S. 186 ausgefüllt ,werden!;Die Stelle bei Schorr, 160 החלוץ steht hier S. 183 Z. 4ff. — Eine so kühne Sätyre,;mit welcher Leo da Modena’s ernste Kritik nicht zü vergleichen, musste den Verdacht der Unechtheit erregen, den auch Zunz (Ritus S. 165) nicht unterdrücken konnte. Um so wichtiger wäre eine diplomatische Beschreibnng der HS. Reggio spricht von einer ״sehr alten, verlöschten, bestaubten, zerrissenen blassen“, welche ihm zugekommen (י(אגה ח' ^לךי und selbst Schorr bezeichnet im Index seine Quelle als eine ״alte HS.“! Wohin ist diese liS. gekommen? Unter den Reggio’schen HSS., deren 1) Don Vidal b. Salomo b. Alrabbi kaufte in Saragossa im J. 1412 den Comm. des Nachmani, Cod. Quatremere 5, jetzt Cod. Münch. 187-8. Moae Gabbai beendete seinen apologetischen Supercomm. über Raschi (עבד שלמה) Ende Schebat 1421 (ע״ל כס״א). In Oer für die Methode interessanten Vorrede bemerkt er; ,הרו&א לחלוח יחלה באילן גדול. וראיתי. אגשים קבורים בסכלותם ובאו על פי׳ חו״ל עלה מצאו ואליו פה קראו משתבחים בעיר אומרים כי כלו מלא דרשות ואנרורת ומשתדלים להקשות קושיות לפקפק ולקנטר כתאוחם נכריה עבודתם.. ואחריהם החויקו שועלים קטנים ... מלעינים במלאך האלהים אומרים בי רחוק מטנו פשטי המקרא דברו עליו סרה והם אשר שתו ר־!טים הרעים המים הודונים אשר עברו על נפשות לומדי הכמות חיצוניות ראשונות ואחרונות לא זכרו מאמר חו״ל בקושי התירו לבן גמליאל ללמוד ח כ ט ה י ו נ י ח ... . Zur Wahrheit, weiche in der הכמת התורה enthalten, bedürfe man jener nicht, sie seien nür שפחות אופות רקח1ת וטבחות (Oie bekannte Phrase des Maimonides). — Spricht hier schon der Schwiegervater gegen seinen eigenen Schwiegersohn?! »

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