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Hebraeische Bibliographie · 1864-01-01 · No. 37 Januar-Februar · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band VII. 1864
Issue
No. 37 Januar-Februar
Date
1864-01-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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6 419] [Der Titel nennt, nach Regeln der Fabrik, nur den Fabrikanten, die Firma mit einem ״ziehenden״ Namen. Hr. Benj. ist trotz aller Angriffe >) eine anerkannte Autorität, er hat vom König von Schweden die goldene Medaille ״für Kunst und Wissenschaft״ und so eben auch vom König von Hannover eine dergleichen ״grosse״ erhalten. Er ist von Humboldt und Ritter empfohlen, hat Empfehlungen und Aufträge für seine Entdeckungsreise von wirklichen jüdischen Autoritäten, ohne Rücksicht auf die theologische Richtung (vgl. May. f. d. Lit. d. Ausl. 1859 N.131 S. 324, Monatschr. 1859 S. 199), er lässt sich von den neidischen literarischen Kleinmächten nicht beirren, ja er ist bereits vom Literaten zum Mäcen avancirt, er protegirt an* gehende Schriftsteller. Der eigentliche Uebersetzer des hebr. Buches von Natan (vulgo Note, nicht ״Neta״) b. Moses ist nämlich unser Mitarbeiter Hr. 8. Kayserling in Hannover (jüngerer Bruder des Verf. der Notiz über Teixeira, vgl. HB. II, 12), welcher einige (S. XI) Anmerkungen Lelewels zu der von B. verranstalteten französ. Uebersetzung desselben Buches (Tlemcen 1855) benutzt, auch einige texterklärende Noten und Verweisungen hinzugefügt bat. — Ob er auch das ״Vorw. desHerausg.״ für denselben geschrieben? — Die berühmte Katastrophe hat eine kleine Literatur hervorgerufen; Notizen über einige Schriften hat Fürst in den ״Jabrb. f. slavische Lit.1843) ״) aus secundären Quellen gesammelt (vgl. Litbl. IV, 270, Jüd. Lit. S. 464 A. 13, Catal. p. 2246 unter Sabbatai). In der That sind die Schriften selbst bereits wenig zugänglich, und es steht mir jetzt kein Exempl. des Textes zur Beurtheilung der Uebers. zu Gebote (S. XIV lies ״ יביאbringt er״?). Wie man auch über diese Quellen denken mag, der Historiker muss sie jedenfalls prüfen. Ich nehme daher in nächster Num. Veranlassung zu einer besonderen Mitth. aus TU ha-Jawen u. s. wj BÖTTCHER, F. Neue exegetisch - krit. Aehrenlese zum A. T. 1. Abth. 8. Leipzig, Barth 1863. (t JTh.) [416] BRECHER, AD. Die Psalmen metrisch übersetzt. 8. Wien, Braumüller 1864. (312S.) [417] [Der Verf. (Sohn des bekannten hebr. Schriftstellers, und ebenfalls practischer Arzt) , hat seine Arbeit vor dem leider so früh verblichenen J. Hammer unternommen, dessen Bearbeitung er hochstellt; nur vermisst er darin den Parallelismus der Verse und mitunter einfache Auffassung. Ich habe die vorliegende Arbeit meines *Vetters im MS. gesehen und, ohne irgendwie zu beeinflussen, ihn zur Herausgabe aufgemuntert, weil ich glaube, dass er im Ganzen den richtigen Ton angeschlagen und den einfachen Sinn wiedergegeben. — Ein Tehillim- Buch im Metrum des Samuelbuchs von Mose Stendal erschien durch eine Frau schon in Cracau 1586 (Catal. N.1280).] BRESLAUR, EM. Geistliche Gesänge f. Synagoge, Schule u. Haus. Op. 20.. Leipzig 1863. [418] D[EUTSCH], E. Targum. From the Dictionary 0/ the JBible. Vol. II. 8. London [1863]. (p.1635-65). [419] [Der Verf., welcher wenige Abzüge an Freunde vertheilte, behandelt zuerst die historischen Momente, welche den ersten Bibelübersetzungen zu Grunde liegen, und giebt gelegentlich dem englischen Publikum einen kurzen Inbegriff von Midrasch, Halacha und Haggada; dann hehandelt er die sämmtlichen Targumim in VIII Abschnitten ausführlich und mit Benutzung der zuletzt angeführten Quellen, bis auf die neuesten — eine Hinweisung auf Catal. p.l64-75, wo Ausgaben u. Quellen gesammelt sind (vgl. auch DM. Ztsch. XII, 170), wäre wohl am Orte gewesen; die Abh. des Vf. in Westermanris Monatschr. ist mir nnbekannt geblieben. — Hierbei wird eine Auswahl von Stellen in engl. Uebersetzung der autorisirten engl. Bibelübersetzung 1) Vgl. HB. III S. 80 u. III. — Kürzlich hat Hr. Kirchheim (A. Z. d. J. S. 351) eine glückliche Parallele zwischen B. u. Samuel b. Mose aus Lokacz (Cat. p.2454 und Add.) gezogen; es lässt sich das Thema viel weiter hinauf verfolgen. Eine von Benj. Unterzeichnete Erwiederung (ohne Namen des Vf.) enthielt die Beil, zu N.42.

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