Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band VI. 1863
- Issue
- No. 35 September-October
- Date
- 1863-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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H. Yergangeiheit. Liber de causis. Von m. st. . Auf die» Bedeutung dieses, unter den Namen von Aristoteles, Proclus u^ A4 verbreiteten Buches hat Jourdain hingewiesen, ohne über den Ursprung etwds Sicheres tu ermitteln, und noch Munk (Mehmges pi.259) befindet sich auf unrichtiger Fährte, .bezweifelt sogar die Existenz im« XI«. Jahrh. Ich habe im Catal. (p.742 vgl; 1404) insbesondere folgende Pinkte zn begründen gesucht: 1. das arabische Original existirt in Leydetf; 2. die lateinische Uebersetzüng stammt nicht aus dem Hebräischeni; 3; sie ist von Johannes Hispafensis, genannt Ibn Daud,• aus' dem Arabischen übersetzt; 4• es giebt 3 hebr. Bearbeitungen aus dem XIII. bis Anf« XIV. Jahrh,, deren erste au! dein Arabischen uud Lateinischen, die andern aus dem Lateinischen geflossen sind. Hr. Prüf. Haneberg bat kürzlich dem: Gegenstand« eine besondere Untersuchung gewidmet (oben N. 321) und mit Benutzung der Leydn. HS., welche im J. 119? abgeschrieben ist, meine Ansichten fast durchaus bestätigt, zugleich auch das Verhältniss des SchriftcbenS zur des ProolUs behandelt. Ich nehme Veranlassung zu einer kurzen Besprechung; der Punkte, in welchen ich mit Hrn. H. nicht übereinstimmen kann. Er übergeht mit Stillschweigen meine Vermuthung über David (vgl. oben S. 31), combinirt (S. 374) ״DavidParchon, Uebersetzer der arab. Grammatik des beo Gannacb um 1214,u nach Do Castro — ein Complex von Confusionen, wie er niir bei De Castro möglich ist. — Sal. Parchon bat das Lexicon des Ibn.Gannach 1160 bearbeitet. — Eben 80 wenig ist an Abraham Ibn Daud, den Vf. des האמונה הרמה (st. 117Ö) ZU denken« Noch Weniger darf man die lateinische Uebersetzung Bis Ende^ XII. oder gar Anf. XIII. Jahrh. herabsetzeh (S. 366), da sie offenhar die Quelle des Alanus (st.!£03), Und schon dem GuUdisalvi bekannt war: (Cat. p.T43). Die Bearbeitung des Hiliel b. Samuel b. Elasar (iq Rom)1), welche Hr. Iff in Cod. Münch. 120 (L. 119) gefunden haben will, soll identisch sein mit der des JehUda b. Mose aus Rom. Wenn aber die Münch« HS. das Gedichtchen עם נוד אריה enthalt* auf weiches in andern, hss. die Vorr. (אמר זהןדה . 4 המעתיק)' folgt* so ist auch diese Uebersetzung die des Jehuda אריה Itt (vgl. Register des Michaerschen Catal. S. 330), nicht die Bearbeitung des Hiliel (das. &. 326), deren Verschiedenheit ich nicht andern Gewährsmännern nachschrieb, da ich vielmehr zuerst die Identität des zu Grunde liegenden Textes gefunden. Die Münchner HS. enthält wahrscheinlich das תגמולי הנפש des fitillel, und ist wohl daher der Irrthum des Hrn. H. entstanden. *) ״Veroneser“ (S. 864^, uud so Graetz VH, 190 mit Weglassung des GrossvÄters, wohl nach Edelmann חסדה גנהה P* XXI: 4 (ר' הלל מווירונאt ungenau (232 י11 אוצר נחמד Anm.); richtiger bei Carmoly (Hist,’ des n^d. p..83): ״originahe de; Vetone, oh son, grandp^re s’etait rendu, cel&bre, sous le npm d’Eleaz&r de Verone.“ Diese•״Celebritat“ wird freilich nicht, nachgewiesen, weshalb, ich unten eine, kurze Notiz (aus einer 1m J. 1851 für חמדה abgelegten nehf: BiograpfefC Efiflers, vgl. א״נ n, 145,237) folgen lasse.