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Hebraeische Bibliographie · 1863-09-01 · No. 35 September-October · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band VI. 1863
Issue
No. 35 September-October
Date
1863-09-01
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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108 [322 Theol. Quartalsschrift Her. von Kuhn u. A. 2. Quartaisheft: ״Zur Echtheit des Buches Daniel‘4 Von Speil. [322] Theologische Zeitschr. v. A. W. Di eckhoff u. Th. Kliefoth. 4. Jahrg. 2. Heft, März-April: ״Der Auszug der Israeliten aus Aegypten.44 Von 0. Wolff. [323] Zeitschrift für allg. Erdkunde. Her. von W. Koner. N. F. 14. Bd. 2. Heft. Februar: ״Tanis und Avaris. Eine geogr.-histor. Contrö verse nebst einer Notiz üb. das Vorkommen der Ebräer i. d. altägypt. Urkunden.44 Von Brugsch. [324] — 6. Heft: ״Die Patriarchengruft zu Hebron, deren Besuch durch den Prinzen v. Wales und ihre Bedeutung für die biblische Archäologie.44 Von CI. Rosen. [325] 3. Miscellei}. Benjakob (od. Benjacob, Isak, Eisek) starb zu Wilna am Donnerstag, 15. Tammus (2. Juli) d. J. (הכרמל N.46, המגיד S. 235), 62 J. alt (geb. 25. Tebet 1801), seit beinahe 40 Jahren schriftstellerisch beschäftigt, namentlich auf dem Gebiete der hebr. Bibliographie. [326] Seit dem Erscheinen dieser,Blätter stand ich mit dem Hingeschiedenen in sehr lebhaftem literarischen Verkehr, der nur durch die, seit einem Jahre eingetretene Kränklichkeit B.’s leiden musste. Gegenstand derselben waren insbesondere einige Unternehmungen, zu deren Förderung ich mich gerne bereitwillig erklärte. Für eine neue Ausgabe seiner Bearbeitung des bibliograph; Wörterbuchs von Äsulai (!852) hatte er Berichtigungen und Zusätze gesammelt, und ich suchte ihn zu überreden, die Bearbeitung so radical umzugestalten, dass nur die Anonymen dem 2. Theil verbleiben, jedenfalls wollte ich ihm die von mir gesammelten zahlreichen Verweisungen zu Gebote stellen, deren Mangel oft sehr fühlbar ist (s. Catal. p. XL1 A. 33). — Ueber seih neues Unternehmen ״Bibliopolis“ ist in N. 25 (V. Jahrg.) berichtet worden. B. beklagte sich privatim darüber, dass sein Plan von einer Seite her keine Aufnahme finden konnte, von welcher bald darauf etwas Aehnliches gestiftet wurde, ja, dass man seine Reklamation der Priorität mit Hohn beantwortete; was freilich wieder auf seine Drohung durch Widerruf ausgeglichen wurde. Bitter musste es ihn aber kränken und auch auf seinen körperlichen Zustand wirken, dass diejenigen, welche die Aufhebung des Pressprivilegiums in Russland nicht verschmerzen konnten, — und deren verwerfliches Treiben zu enthüllen einer angemessenem Gelegenheit Vorbehalten bleibe — nichts Besseres wussten, als dieselben Schriften anzukündigen, welche Benjakob bereits zn drucken begonnen hatte! — Seine ganze Müsse und Liebe war aber seit beinahe 20 Jahren (Zunz, Z. G. 248) dem bibliographischen Werke (אוצר הספרים) gewidmet, dessen vierte Revision er in ,den letzten Jahren vornahm. Er hatte nach Form und Inhalt das שפתי ישנים des Sabbatai zu Grunde gelegt, Drucke, Handschriften und überhaupt irgendwie erwähnte Werke ohne äusseren׳ Unterschied alphabetisch aufgenommen, und mit Widerlegung falscher Angaben sich viel gequält. Ich verlangte

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