Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band V. 1862
- Issue
- No. 30 November-December
- Date
- 1862-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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149 868] .gegenwärtigen Stadium des Hebr. ist in der That auch eine so widersinnige Be- Zeichnung nicht unmöglich!] Zeitstimmen aus der reformirten Kirche der Schweiz. Red. Cr. Lang, N.15f.: ״Das Buch Hiob“ (Forts• ut Schluss). Von E. #. Schellenberg. [657] 3- Cataloge. Cfttalogas €odd. Orient. Bibliolh. Acad. Reg. Scientiarum, quem a cL Weijerso inchoatum, absolvit et ed. Dr. F. de’Jong. 9. Lugd. Bat.י E. J. Brill 1862. (XX, 318 S ) [858] [Die ersten, schon im J. 1844 gedr. 64 S. enthalten u. A. die ausführliche Be- Schreibung eines hebr• alten Cod.♦ סליחות U]Qd י קינות geschrieben von Simcha b. Isak (vielleicht Abschreiber von Kennic. 5 bei Zun%y Z. G. 210) *); hingegen können die ' Worte אילו הסליחות של, unmöglich einen Compilator, vielweniger einen ״Autor“ (!) Isak b. Simcha und Yater des Schreibers, identisch mit Isak b. Samuel b. Simcha (!) bezeichnen, sondern dieser Besitzer des Cod. ist wohl der Sohn des Copisten. Die HS. verdiente die Beachtung Zunz’s. — In einem syr. Cod. (p.17) finden sich medicinische Aphorismen eines jüd. Arztes Josua (rz Hösohel), welche Schaaf seinem Bruder sandte.; vielleicht wissen unsere holländischen Freunde Näheres ־über ihn. — Auf die Beschreibung des samaritan. arab. Cod. (p.48) bat schon JuynbpU aufmerksam gemacht, über die neuesten, für die hebr. Sprachkunde interessanten Mittheilungen NÖldekes in den Gott. Anzeigen soll später berichtet werden, wenn mir dieselben bequemer zugänglich sind. Die Schriften der Samarit. stelle ich in meiner jüd.-arab. Bibliothek zusammen. Zum Namen (p.59) vgl. דוייך (Verf. von ריח שדה) also sicher Ditweik. Die Geschichte des Juden אבו לוקיך־ן (p78״) habe ich in meiner ״polem. u. apölo^. Lit.“ aufgenommen; über (des Daniel p.79) vgl. Nicoll. p.88-90. P. 115 werden Gedichte des Juden (angebl. Renegaten) Abr* Ihn Saht (hier noch בן אבי אלע־יש) nachgewiesen, über welchen s. Jew. Lit § 20 n.7, II. CTfc. VII,1089 n.13758., — Wünschenswerte wäre Näheres über טפרה (p*202 n. 13) wegen dieses vielfach besprochenen Ausdrucks in Saadia’s האמונות והרעות p.23 ed. Leipzig (wo die Anm. v. Jellinek. Sabbatbl. 1846 11.14); vgl. mein: Die fremdspr. Eiern. $. 16 A. 33, Litbl. 1850 S. 349. — Hr. De Jong wird bald einen weitern Band des Catal. der Leydn. HSS. herausgeben, welchem wir mit Spannung entgegensehen, da er vielfache Berührungspunkte mit der jüdischen Literatur darbieten wird.] i) Zun* theilte mir, nachdem Obiges geschrieben war, Folgendes mit: ״Simcha b. Isaac Hohen fiel in Worms A. 1096; Simcha der Schreiber, Sohn Jehuda’s aus Nürnberg, lebte 1272 in Worms; etwa 30 Jahre später ebendaselbst. Jehudab. Simcha (Jehuda b. Ascher Riga92f. 45b),vielleicht des Vorgenannten Sohn. A. 1349 ist in Worms ein Simcha getödtet worden, dessen Sohn Natan!377 dort wohnte. Isaac b. Simcha G&nsmann, Schreiber des Cod. Hamb. 37, war,, wie der Inhalt lehrt, ein Zeit- und wohl auch ein Ortsgenosse des Mahril; vermuthlich derselbe, der den Cod. Luzz. (כ״ח Wj, 178) — wahrscheinlich im Jahre 1414[בךן"ךן] — geschrieben. Um 1550 lebte Simcha Gansmann aus אשכנן (Wiener Catal. S. 99.), welches Wort daselbst die Stadt Worms bezeichnen dürfte, da ein Eljakim אשכנזי״ aus Worms“ als Besitzer jener Handschrift genannt wird. Daher scheint mir der Schreiber Simcha b. Isaac nach Worms und in die Zeit um 1400 zu gehören; ersteres würde aus dem Verzeicimisse der Selicha’s zu ermitteln sein.“ — ״Senicha [sic] b. Schelomo hakohen“ 8011 nach Lilienthäl ״das MS.“ 10 im J. 4946 geschrieben haben, während darin ein Werk aus dem XIII. Jahrh. vorkommt.