Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band V. 1862
- Issue
- No. 29 September-October
- Date
- 1862-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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ההתחלות S. 401־ hier S. 31 anzuführen war. Maimonides’ Bild vom Blitze (S. 46) ist dem Gazzali entnommen, wie schon Palquera bemerkt, und wurzelt im Koran, wie in meinen Bemerkungen zu 23 י® מאמר היחןך ausgeführt ist. Damals hat Frankel (Zeitschr. 1846 S. 466) mich freundschaftlich vor ״Arabomanie“ gewarnt, und die Hoffnung ausgesprochen, dass ich mich ״zur Objectivität der heutigen Forschung erheben werde“ u. s. w.; ich glaube aber nach 16 Jahren noch immer, dass man in Maimonides eher Koran und Gazzali — als Plutarcli zu suchen habe י). — Das göttliche Wissen (S. 56) fasst schon Abraham b. David (האמונה הרמה S. 65) als vollständig immaterial, und daher allgemein. Wenn die Erkenntniss der Dinge aus der Selbstkenntniss Gottes hervorgehen soll, so muss auch die Schöpfung auf eine; solche Selbstanschauung zurückgeführt werden, daher schliesslich die materielle Emanationstheorie der Kabbala. — In der Deutung des Höhl. (S. 102) war Ibn Aknin vorangegangen, vielleicht auch Josef Caspi (Ersch S. 65). — lieber die einleitende Bio-Bibliographie wäre Viel zu sagen,3) aber wozu wiederholen, was der Verf. _aus gedruckten Quellen hatte wissen können? Es genüge ein Beispiel: Der Verf. legt Werth auf talmudische (halachisch.e) Kenntniss (S. 2), es war also zu untersuchen, ob der angebl. Commentar Berachot (S. 16, ich habe den Pent. Comm. nicht zur Hand) identisch ist mit מחוקק ספון über die Haggadot in Berachot Kap. 1. Hingegen ist Methodologisches von L. gedruckt. Isak de Latas (um 1372) sagt von L.: והרב הגדול הנש* *א מעלה הרב רבינו לוי.בן הרב הגדול ר׳ נרשום המכונה מאי׳ ליאון דיבאנויילש חבר חבוריס רבים ונכבדיס ופירוש כל התורה שבכחב ושבע״פ וביאור {sie) ביאורים נוראים בכל חכמה ובפרט בחכמת הגיון ובחכמת הטבע והאלהיות ובלטודיוח ו ברפואות אין.כמוהו בכל הארץ וביאר חורה שבכתב בביאור כבר מאד לא נודעה מעלתו כי אם ליחידים . — Der angebliche!Beweis für L.’s Unkenntiviss des Latein (S. 5,32) beruht auf Mangel an Sachkenntniss. Jakob b. MacMr hat bloss den mittleren. Comm. des Averroes zu ב״ח Buch IX-XIX übersetzt* und Levi diesen glossirt; Michael Scotus’ lat. Bearbeitung von I-XIX ist wahrscheinlich nach dem grossen Comm. gearbeitet, aber das Alter der entsprechenden hebr. Uebersetzung (2 HSS. Oxford), in welcher lat. Wörter aufgenommen sind, ist unbekannt (vgl. Lit. p.96,375). Levi betont die lateinische Quelle, welche immer SS sei, gegenüber der arabischen, nicht die hebräische Uebersetzung! — Schliesslich eine Frage: S. 7 wird Carmoly’s ״France israel. s. n. Levi b. Gerson“ citirt; ich kenne nur einen Bd. (1858) ohne Ordnung u.!Register, worin kein Art. Levi (vgl. HB. 111,44). Ist ein zweiter Bd. erschienen?] KAULEN, FIL Die Sprachverwirrung zu BabeL Linguistisch-tfieoL Untersuchungen üb. Gen. XI, 1-9. 8, Mainz, Kirchheim 1861• (VI, 248 S., ti Th.) J774J [Von kirchlichem Standpunkt aus geschrieben; ״die Linguistik ist nicht im Stande, eine nur anfängliche Einheit der Sprache zu beweisen.“] (&• ft.) KLIEFOTH, TH. Der Prophet Sacharjah, übers, u. ausgelegt. 8. Schwerin, Stieler 1862 (IV, 287; f* Th.) [775] [Man braucht nur S. 209 zn lesen, um den theologischen Standpunkt des Verf. zu erkennen. (Kg.) — Der Ref. im CentvalbL'N.28 fragt den bekannten Oberkirclienrath u. Vf.: ״Wie kommt Saul unter die Propheten?“ St•] MAIER, JOSEPH (Kirchenrath). Israelitische Gebetordnung für Synagoge und *) Für Frankens Bemerkung an derselben Stelle S. 465 über ״die Geneigtheit, todten Codices und zweifelhaften Berichten mehr Glauben als dem lebendigen, klaren Geiste einzuräumen,“ hat Munk mich verantwortlich gemacht (Caial. p.1866). Kömmt es wohl daher, dass Graetx (VI, 317) jeden Zweifel an Maimonides* Scheinmuhammedanismus ״kritischen Blödsinn“ nennt? Frankel und Rapöport sollte doch wohl dieser feine Tadel nicht treffen? *) Z. B. ‘über eine Constellation im j. 1341 v. ״Leo Hjsbr•4* latein in Oxf. u. Paris.