Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band V. 1862
- Issue
- No. 28 Juli-August
- Date
- 1862-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2249537-7176790-7176806--0736-2250248- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
אד יין מגולה שהסביבה:מחוקת שלש פעמים ושבחן בחוט י8א מהם שבחן אחר 8*י»״י «* *"י® .כעביר של ים לשתי שפתוח ונותר שם ל׳ אטה יסוב אוחו סביב finden sich darin die biblischen Legenden u. s. w. (bfei Geiger, Ztschr. VI, 29), da es eben durchaus eine populäre geometrische Abhandlung ist, welche nur gelegentlich auf die Bibel Bücksicht nimmt, wie noch spater Abraham b. Chijja in allen seinen Schriften, auch in den streng wissenschaftlichen ,צורה הארץ Ühd 9ס' התשכורח) absichtlich näit speciellen. Anwendungen auf Bibel und Talmud schliesst; es werden sich wphl jene Citate als irrthümliche oder indirecte Anwendungen heraussteilen. Die Identität des Verf. mit dem Commentator oder Fortsetzer der Abot, die ich schon im Catal. p.2.0.32 als unbegründet hingestellt, wird nun schwerlich noch festzuhalten sein. Doch kann es nicht Sache dieser, im ersten Eindruck der Entdeckung geschriebenen Notiz sein, auf das Schriftchen noch naher einzugehen, welches ich jedenfalls nun Druck befördern werde. Ich will nur des sonderbaren Zusammentreffens. erwähnen, welches uns in so kurzer Zeit das älteste hebräische astronomische Werk (Borafta des Samuel, Oben S. 25) und das älteste mathematische zugänglich macht. lnctinabfcln. Unter der Ueberschriff ״Hebräische Incunabeln“ enthält dis Mqgäzfa für die Lit• des Ausl. N. 12 (A. Z. d. J. S.163, Weekbl. N. 39) Notizen ans einem Vortrage v. Z. Frankel über Incunabeln im Breslauer Seminar (die Sara versehen sind bekannt), im Catalog Saraval zusammengestellt). Dlselbst wird u. A. angegeben, dass in Constantinopel u. Salonichi schon Im XV. Jahrh. hebräisch gedruckt wurde, und soll ein Werk jener Zeit in der Beer9sehen Biblioth. [vgl. oben S.14 n.557 u. S.71J sich befinden. — Diese Behauptung bedarf eines; genauen Nachweises. Bisher war nur etn Werk •us dfer Türkei bekannt, welches vor 1500 datirt ist, nämlich der Tur 5254 (1499); es ist aber schon vor mehr als 10 Jahren im Art. Jüd. Typographie (S..37 A. 3) dieses Datum ״mit grösster Wahrscheinlichkeit“ als irrthümlfeh nachgewiesen und 5264 (1503) conjicirt, wozu noch ein neuer Grund im Catal1. I. h. p. 1182. Luzzatto’s erste BeschreibUhg von Cod. Alm. 140* wo nur (בר״ן (יחל punktirt ist, gab mir Veranlassung, ihn aüF Catal. p. 1181 hinzuweisen, wo 1514 aus der Angabe des Sultan Selim feststeht; er erklärte sich mit obiger Conjectur einverstanden, indem er als Analogie von Druckfehlerri in Wortdaten die Angabe וארבע מאות für ושלש סאות im Arüch v. J. 1558 (Catal. p.2042) anführte. — Wenn man die Geschichte der Buchdruckerkunst mit.Recht im Zusammenhang mit der Geschichte überhaupt betrachtet, so ergiebt sich die Gründung der Druckereien in der Türkei erst •) Maimonides, zu. Erub. I; 5 (Jew. Lit §411 Ünin< 96) hat ,כת!'הליף > üie Unr wissenden. •) Das anonyme angebi. יס' המדידה richtiger (stc) .1*ספר חבור חמשיח*י והתשבורח (wie es am;Ende, Bl. 10.3b heisöt) in Cod. Münch. 299, ist das Werk des Abraham[ und stimmt mit den Durchzeichnungen des Cod. Falte. 400, welche ich der Güte des Fürsten Boncompagni verdanke (vgl. && 1Y, 109 Ä. 2). — Dal angebi. עבריונות in demselben Cod., dessen Yerf. Lilienthal bei den Bibliographen gesucht hat, heisst sehr deutlich am Ende der Vorrede י חשב חאפך־ v° die Phrase 1אני מדרכי ׳מיום אשר שפך י״י על בלוח ירושלים אשר בספרד כמים עברתו זרח שמי לעולס [= לעלם] באפר תמורתו üen Yerf., Prophiat Düran, deutlich genug angiebt (Catal. p.2114).