Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band V. 1862
- Issue
- No. 27 Mai-Juni
- Date
- 1862-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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68 Tft [652 nächst abzuwarten haben, um zu erfahren, ob der Einfluss des Judeiitlilumd aufden Islam nur durch die. Vermittlung christlicher Seelen, nicht‘‘aber׳ durch wirkliche Juden zu erklären sei; denn zu dieser ,Alternative spitzl'sich! die Frage schliesslich 3). Zur endgültigen Lösung dersejben werden vgrzugsweise folgende Elemente zu betrachten ,sein,: Fremdwörter des Koran*-)/ oder neue, dogmatische -Begriffe1, welche arabischen Wörternunterlegt werden*, *Glaubenslehren, .gesetzliche Vorschriften und biblische Legenden, Persönlichkeilen aus der Umgebung Muhammed's, endlich angebliche Spuren arabischer Literatur: Die Aufgabe dieser Anzeige kann natürlich, nur. die sein, ,auf dire> betreffenden von Sprenger berührten Materien hinzuweisen, wobei es ,auf %i1ie systematische Anordnung nicht ankommt, und ein bestimmtes ResuUat hicht. beabsichtigt sein kann. Ich möchte nur im Aligemeüieii daran erihner^ dass die scharfe Hervorhebung des Monotheismus und die ״Bezeichnung der *Christen, als ',Vie!götterera im Koran, also die wesentlichste Schöpfung Muhanupe^’.g, dem Juderithume angehort.j , * (Fort?;. , ^,) ־ I ׳ . VJCidü'd : : v 2. Journallese. 1 - . pilgern. Kirchen-Zeitung, N.29ff:; f ד• \h ״Die biblischen Sprüchwörter der deutschen Sprache.‘׳ ׳ Anzeiger (neuer) f. Bibliogr. u. sJ w. Heft 4 ff.: ״Verzeichniss von Reisen in’s heilige Land.“ Von Ifoffataiift. 10, i« .:׳ <'* 11 * t. 11./ . l'J . '652! ■ A J י ויי' יי Ben-Chananja N. 17,19: , , ,! ״Eine handschriftl. Gutachtensammlung aus dem 16^ Jahrh.“ Von Steinhardt. .. I$54j [Meist aus den Papieren des Josua Soncino Mose Benvemste [sen.] gen. di Segoviä [vgll ■S.!5*)׳, die Corifiision bei Fürst stammt," wie gewöhnlich, aus Wolf, sjr-’Catal. p.1779] u. ‘Sam. dt-jfl^di?faj:-namentlich von Josef Karo, Samuel Saba4 b. Isak, Jakob b. Samuel י םמ1/׳ט bei Coriforte (36b, 38a)* פירמון [wahrscheinl■. falsch für י פורטןן Formotf, vgl. Catal.^.274:2x Zaddik;< zu י נזירותי שמע1ן auch SI16911123, vgl: meine Mitth. in, אוצר 1 חטף II, 149^150], *־+ Abraham Ibn Jaisch p5ur Faifcilie* . י< 1־ : ־ ן ,, •)r Sp .eben erhalte ich J$öldekt£s Anzeigendes Sprenger’schen, Werkes in dem4&ö& Gel• Anz. St. 19 S. 75Öff, worin die Haniferei un,d .die arab. religiöse Lit. vor Muh./als• ״Phantäsiegebilde u. ohne thatsächl. Grundlage“ bezeichnet wirdf (Es soll mich jefdpch.^ dieser Auisprnch eines Sachkenners von der Besprechung der, anderweitig interessapten1 literarischen Nachweisungen Sprengers nicht abhälten.) Ueber den zuletzt berührten Punkt ,heisst es;das. S. 753:, ״Während Sprenger nun dem Christenthuni. und unbekannten Secten einen, viel zu grossen Antheil an» degi Ursprung des Istam’s giebt, hebt er den des Jüden'thUmä viel zu ,wenig hervor. Seit dem Erscheinen meiner Gesch. d. Qorän’s habe ich angefangen, mich eifriger mit der altern jüd. L־it.r zu^e־^ schäftige'n u. immermehr eing6'seh;öb, wie^recht Steinschneider (HB. 1861 S. 69)'ha^te, , wenn er *' den Aiitheil de's Jüderithums an' den Anschauungen' ^uhammed’s nöch fur , grösser hielt/ alk ich '^damals,״ und däbei nämeriflich ‘auf die Bedeutung nicht nieder» , geschriebener, aber, doch».fest! formuHtter1 Sätzehm1 Judenthuiu hihwies; tindeh * sich‘1 doch ganze ,Stellen, aus: der Mischnah ־ ini Qoräri wieder (z. B. Sanhedr. 4, 5' ->IS ÜSüf* 5,35). So sind auch die zahlreichen aramaischen Wöi ter, welche auch Sprenger im Qöräu anerkennt, fast sämmtlich durch die Juden zu Muhammed gekommen.“ , : .. *•) Ich beabsichtige, auch die v. Sojuti als: hebräisch bezeichneten, aus; dem , erw. Joufn. 1852' (Bd. 21 S 109 ff., vgl. llandb. 1• c•). mitzutheilen, da jene Zeitsehr/ , in" Europa nicht leicht zugänglich ist. 1 ,, , . ״ >י .... * j 4 uj , .chl