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Hebraeische Bibliographie · 1862-05-01 · No. 27 Mai-Juni · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band V. 1862
Issue
No. 27 Mai-Juni
Date
1862-05-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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המזכיר Preis des Jahrgangs (sechs Nummern) Ein Thaler 10 Sgr. הראשנוח הנה באו וחדשות אני מגיד N0. 27. Zu bestellen bei allen Buchhandl. oder Postanstalten. (V. Jahrgang.) HEBRÄISCHE BIBLIOGRAPHIE. Blätter für neuere und ältere Literatur des Judenthums. Redigirt von Dr. M. Steinschneider. Verlag von i. Asher & Co. in Berlin. 1862. Mai — Juni. תרכ״ב Die in dieser Bibliographie angezeigten Bücher sind von A. Asher & Co. zu beziehen. Offerten von antiquar. Büchern und Manuscripten sind denselben stets ,willkommen. Alle dieses Blatt betreffenden Zusendungen von Drucksachen erbitten wir uns an die Adresse der Buchhandlung unter Kreuzband franco oder durch Buchhändlergelegenheit über Leipzig. I-flLh&lt: Eine »Stimme aus Italien u. s. w. — I. Gegenwart: 1. Bibliographie. 2. Journallese. 3 Bibliotheken. 4. Miscellen. — II. Vergangenheit: Die Censur hebr. Bücher in Italien v. Mortara. Natan Adler u. sein Dajjan Leser v. Geiger• Der Berliner Pentateuch v. J. 1705. Eine Stimme ans Italien Aber das Studium des Bibeltextes. Die Rede des Prof. Lasinio in Florenz, -mit welcher derselbe seine Vorlesungen über Jesaias im Dceember v. J. eröffnete (s. N.634), ist von bedeutendem allgemeinem und für uns besonderem Interesse, vor Allem als erfreuliches Zeichen allgemeinen Umschwunges in einem, seit lange in Finsterniss gehaltenen Lande zu begrüssen. Wenn uns die unparteiische Geschichte auch die traurige Aufgabe nicht erlässt, die Verirrungen des religiösen Bewusstseins zu schildern, die sich in barbarischer Verstümmlung des literarischen Alterthuiris kund giebt; wenn wir uns von dem Rabbiner in Mantua erzählen lassen, wie man abtrünnige Juden des XVI. Jahrhunderts bezahlte, um nach einem förmlichen Kanon die Entstellung hebräischer Handschriften und Druckwerke als Ausw’eg für die vollkommene Vernichtung derselben zu bewirken (unten S.72): so werden wir um so lieber vernehmen, wie ein Professor und Beamter an der medicaeischen Bibliothek — der auch der neuhebräischen Literatur ein warmes Interesse zugewendet1) — das Studium des Bibeltextes von einem modernen wissenschaftlichen Standpunkt aus und in wahrhaft patriotischem Sinne seinen Zuhörern empfiehlt. Leider gebricht es >) Siehe weiter unten u. כרם חעך VIII, 97 b, Catal. I, k. p.2488.

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