Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band V. 1862
- Issue
- No. 26 März-April
- Date
- 1862-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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54 durch die Rabbaniten im letzten Jahrh. des ersten Tausend [d. i. 1140-1240] eilends hingeworfen. Auf Italien weise der Namen Elia und der Styl eher hin als auf Spanien. Elia b. Abraham sei vielleicht identisch mit dem Pajtan כ״ח IV, 38; Jeh. b. Sabbatai sei der Angeredete, und wohl der Verfasser des מנחת יהודה . Somit hat Schorr sich selbst Y0n dem hypothesirenden Positivismus nicht frei zu halten gewusst, dessen Gebrechen er unumwunden blosslegt! Ich werde mich über diese neuen Hypothesen auf wenige Bemerkungen beschränken. Die Verdrängung der Karäer aus Spanien geschah jedenfalls einige Zeit vor dem Tode des Referenten Abraham b. David (st. 1180*)10). Von italienischen Karäern ist meines Wissens bisher nirgends die Rede gewesen. Wenn der Namen Elia irgendwohin deutet, so ist es nicht Italien, sondern Griechenlancl, wohin P. (S. 98 תמאניא) Elia versetzt. Dem dortigen Ritus gehört ja der Pajtan selbst an, welchen Schorr mit unserem Elia identificiren möchte!* 11) Die Benennung ״Misrachiu durfte ebenfalls nicht ohne entscheidende Gegen« gründe beseitigt werden. Jehuda b. Isak Ibn Sabbatai schrieb aber in Toledo oder Burgos im J. 1214-17 {Catal. p.1369), und reicht die blosse Namensidentität gewiss nicht aus, ihn hieherzuziehen. Schliesslich ist noch ein Umstand zu erwähnen, welcher für die Zeitbe- Stimmung von grösster, fast einziger Wichtigkeit ist. Pinsker behauptet ohne Weiteres (S. 98), dass der jüngste von Elia genannte Autor יהודה הדס* ז״ל sei. In diesem Falle war die grösste Genauigkeit nicht zu viel; es heisst auch bei P. (S. 106) יהודה המשכיל (im Index S. 204 ohne gegenseitige Verweisung). Ich habe aber ausdrücklich (p.388) hervorgehoben, dass Josef Bagi diesen (mit den vorangehenden חנניה הלוי 1ד' צדקה בן חלבון) weglasse, und erst am Ende als 51 52 , אליא היתום Israel Maarabi und 53 Jehuda Hedessi onfüge. Indem ich hieran die Frage knüpfte, ob man hieraus schliessen dürfe, dass Hedessi (sehr. 1149) jünger oder Zeitgenosse des Elia sei, verwies ich zugleich auf יפת. Unter letzterem (p.389) verwies ich auf p.230, wo die Confusion im LitbU XII,740 beleuchtet ist, welche P. jetzt (S. 185) als aus fremden Mittheilungen stammend, vollständig dementirt. Es wäre hier also noch auf den jüngern Jefet überzugehen, wozu aber die Besprechung der nächstfolgenden Piece unseres Codex Veranlassung giebt, so dass wir uns nunmehr zu dieser Wenden. (Forts, f.) 0נ) Graetz "VI, 188 vermuthet, dass HedessiVWerk sogleich nach Castilien kam, und setzt die ״Demüthigung“ 1150-57 an. ונ) Vgl. auch Zunz, Rel. Poesie 325 u. Index des Leydn. Catal. p.408,420. 11) Mit den Zahlen hat es noch sein Missliches, und etwas Skepsis ist hier gewiss gerechtfertigt. Nach Graetz VI, 94 hat P. das ״Zeitalter Jeschua’s richtig dargestellt (s?c)u aus dem Umstände, dass in einer seiner Schriften das Datum 1020 der Temp eizerstör ung, 480 (sic) Heg’ira (sic) zz 1087-8. Von dem Combinationsgebäude Pinsker’s, dessen Spitze allein hier, wie oft bei Gr.ß dem Leser gezeigt wird (vgl. auch Cat.־»Leyd. p.174,175) will ich jetzt nur hervorheben, dass P. (ריט) die Herrschaft Edom’s, die hier nur zur griechischen und ismaelitischen in Verhältniss gesetzt wird, ohne Weiteres (דהיינו) ®R״ der Tempelzerstörun'g identificirt, vielleicht weil bei der, im Litbl. XII, 740 vorangehenden Stelle des Jefet (und auch da hat Cod. T. andre Zahlen!), freilich in anderem Zusammenhang, von חרבן ב״ען die Rede ist. Auch zieht P. die Randleseart 482 H. vor, um 1020 zu erhalten. Dass ich die runde Zahl 1000 in der Leydner HS. (p.7) mit 380 H. (~ 990) als christliche Aera