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Hebraeische Bibliographie · 1862-03-01 · No. 26 März-April · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band V. 1862
Issue
No. 26 März-April
Date
1862-03-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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81 678] Kracken fehlen, über welche er sich gerne erheben möchte.*) Im Benjamin (p. 102 ed. Beri,) liest man:?ומצרים החדשה לטצרים הקדמונה שני פרסאות וה־א חרבה ןכןי'. Dennoch ist p. 98 von Fostat (dem alten Misr) die Rede, welches zur Zeit Oinar’s gegründet worden (Weil, Chalifen I, 117, Benj. II. p. 197 ff., 202 ff.). Dass die nach Kahifa A. 1168 zeitweilig übersiedelten Bewohner nach dem Rückzug Meri’s wieder zurückkehrten, ist deutlich zu lesen Benj. II. 204! — Ich bin weit davon entfernt, das Datum des Circulars für sicher zu halten, oder auf dasselbe an and für sich einen Werth zu legen. Graetz ist es, der seihen Lesern stets beweisen möchte, dass Andre auf dergleichen Notizen Jagd machen, sie weitläufig behandeln, und doch stets im Irrthum sind. So möge dieses kleine Pröbchen mit dazu dienen, den literarischen Schwindel zu beleuchten, der in jeder Parthie dieser ,,Geschichte“ sich dem Kundigen offenbart.] (Forfs. folgt.) ALLIANCE ISRAELITE universelle. Comple rendu de l’assemblee generale annuelle du 80. Mai 1861. 8. Pam, Imprimerie Wittersheim 1861. (31 S.) [576] [Die Preisfragen (s. IV, S. 97), sind p.20 angegeben.] Nouvfcaux Statuts de PAH. Isr. univ. 8* Paris, Impr. Wittersheim 1861. (7S.) [577] BENLOEW, Recherches sur l’origine des noms de nombre japhetiques et semitiqu.es. Lu ä Pacariemie des inscript. etc. de Paris (Oct. 1857)• 8. Giessenי Ricker 1861. (107 S., 20 Sgr.) [578] [Auf die philologische Wichtigkeit einer selbstständigen Behandlung des Zahl- Wortes hat u. A. £. Stern in seinem Vortrag über das chines, Zahlw. (Verhandl. d. 1. Versammlung d. u. äusl. Orientalisten, Leipzig 1845 S. 38), hingewiesen, von der Ansicht ausgehend, dass dasselbe gewissermüssen den Mechanismus im Organismus der Sprache vertrete. Unser Vf. nimmt an (p. IX), dass die Zahlw. zunächst Objecte sinnlicher Wahrnehmung bezeichnen mussten, u. kritisirt die zusammengestellten Wortableitungen; doch gelangt auch er zu formalen Begriffen, wie ״hinterster“, ״letzter“ in novemtH.novtts (p.33). Im Semitismus (p,41) sieht er eine Entwickelung *) Nur seinesgleichen kommt mit dem blossen Diebstahl ohne Schimpf davon, Wie?. B. yi, 434 Anm. 6 bei dem zusammengeschweissten Ibn Mohagir — aus Litbl. d. Orients 1849 S. 200 (s. dagegen Catal. p. 1808-9). Auch ich bin einige Mal ebenso glücklich durchgewischt, z. B. bei ״Mueziah“ (sic, s. Jüd. Lit. §. 16 A. 27), bei den jüdischen Namen aus ״der Geschichte der arabischen Kultur“ (V, 224), zufällig nur solche, die in Art. Jüd, Lit. §. 21 S. 436 Vorkommen, freilich habe ich — und noch Niemand, der die Quellen kennt — je gezweifelt, dass Maschallah ein Jude war; freilich habe ich den Sohn des Sahl nicht ,,Abu Sahal“ genannt; dass aber Gr. auch über Jakob Ibn Scheara nicht Le Rosst nacbgeschlagen, geht aus der doppelt falschen Combination der ״Albatanischen Tafeln“ hervor, die Ibn E. übersetzt haben soll (VI, 448 unten). Auch im Diz. stör, steht Almatani, und so in Cod. Mich.$ hätte Gr. eine Ahnung vom Sachverhältniss, so wäre es mir für diese Namens - Conjectur wahrscheinlich schlecht ergangen, die ich jetzt sehr bezweifle. Dass aber solche Geschichtsforschung aus primären Quellen schliesslich das literarische Ehrgefühl völlig abstumpfe, beweist die freche Bemerkung VI, 392: ״Um Scheschet ... hat Zunz sehr viel Bücherstaub aufgewühlt, aber auch nicht ein Stäubchen Brauchbares zu Tage gefördert. Es gieb.t aber einige auf der Hand liegende (!) Notizen.... Wie Scheschet aus der Dunkelheit, in die er noch für Zunz Und seine Schule gehüllt war, hervortritt, .. so ist auch Josef Ibn Schoschan n. s. w.“ (über letzteren s. Zunz9 Z. G. 405, 436, Litbl. XI, 797). Wer die 3 (hier benutzten) Naehweisangen Zunz’s u. meine Einl. zum Testam. Ibn Tibbons (wofür Gr. stets das Test, selbst citirt) mit dem hier Gebotenen vergleichen kann, der kennt auch den Unterschied zwischen Wissenschaft und — Charlatanerie.

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