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Hebraeische Bibliographie · 1861-11-01 · No. 24 November-December · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band IV. 1861
Issue
No. 24 November-December
Date
1861-11-01
Page
[Seite] (sequence 21)
Language
German
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14» משניות סנדניאל להנ״ל (סאטיר׳ה.בלשון משנה על מעשי היהודים אשר במקומו) ב' דפיס. השמת על ס' התורה והפילוסופיאה ליש״ר מהרב אלישמע מאיר פאדובאני ו׳ל מ’ץ בפאדובה (ל״נ דפים). אגרת בני משד, מעבר לנהר סמבטיון עם חתימת עשרה חכמי ירושלים בשנת תי׳ז (ג׳ דפים). Papier« 20« 15« 1ג/י• Ecriture tiAlmanzi en 1827 et 1829. Inedit, excepte le Premier ouyrage [et le dernier, v. la note dans le N. prochain. 8t] Actenstücke u. s. w. Von 6. WM1). 6• Serie: Böhmen, 16« u. 17. Jahrh. , . 1501. Prag Freitag St. Sixti Pabsten (71 Aug.). Der böhmische Landtag beschliesst: ״dass die Juden bei der Cron Böheimb ohne alle Verfolgung unndt Vertreibung zu ewigen Zeitten geduldet werden, gleichwie sie von Vhrältersher ohne alle Verhinderseynd gelitten worden.44 2) 1501. Wladislaus, König von Ungarn und Böheim an den Oberstburggrafen Heinrich v. Hardek, erklärt offen, dass er die Juden wieder aufnehme, und ihnen die Rechte, die ihnen der Landtag gegeben, gewähre. 1521. ״jHelias \nd Lazarus Juden in der alten Stat zu Prag44 richten aus dem Gefängnisse eine Bitte an den König, dass dieser den böhmischen Kammern auftrage, sie zu verhören. 1552. Ferdinand I (Pressburg nach dem Sonntag in der Fasten-Oculi!— 21. März* —) an den Oberstburggrafen und Kanzler Sebastian Margkwart in Prag (das Original ist in böhmischer Sprache) wegen des Juden Abraham6), Schwiegersohn des Arztes Moises, welcher die königliche Bestätigung als Rabbiner zu Prag haben will. Der König spricht entschieden seine Ansicht dahin aus, dass er nur. in dem Falle den Rabbiner bestätigen will, wenn die ganze Gemeinde mit der Wahl einverstanden ist. Er will durchaus der Gemeinde keinen Zwang anthun und will nicht, dass wegen einer Persönlichkeit י) Herr Dr. M• Wiener hatte die Güte, in diesen Blättern (N.19) über meinen FerdinandH. in ausführlicher Weise zu sprechen, wofür ich ihm dankbar bin; ich bedaure es jedoch, dass derselbe die Wiener Ausgabe nicht vor Augen hatte, welche manche kritische Bemerkungen überflüssig gemacht hätte. In dem Vorworte daselbst gebe ich an, warum ich die gegebenen Urkunden, nicht aber die Wormser vom 10. Juli 1623 mitgetheilt. Meine Motive über die Schuldner der Juden sind einem Documente von Ferdinand IH. entnommen, wo der Gegenstand deutlich angegeben ist. Keinesfalls kann ich mich der Ansicht anschliessen, als sei es unräthlich, jetzt eine Geschichte der Juden zu schreiben und lieber abzuwarten bis das Material gesammelt ist; da dürfte inan vielleicht ein Jahrhundert oder noch länger warten. Seit Jahren sammle ich mit vielem Fleisse und besitze nahezu 1200 Originalurkunden; und doch bin ich bei Weitem nicht fertig. Ueberdies sind die, Juden betreffenden Urkunden, nicht ganz in den Archiven geordnet, und ich fand durch Zufall in einem Fascikel »Herrschaftsaeten“ die Tekanot von ,מהר״ם פאדור Ich glaube daher, Jeder bringe, was er hat. Einer spätem Zeit bleibe es Vorbehalten, zu ergänzen und zu berichtigen. *) Dieses Gesetz bestätigen1: Ferdinand I, 1527, Maxm. H. 1567, Rudolf 1577, Matthias 1611, Ferdinand II. 1623; nichtsdestoweniger würde es nicht gehalten! *) Vielleicht derselbe, der bei Zunz, Syn. Poesie S.57 genannt wird.

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