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Hebraeische Bibliographie · 1861-09-01 · No. 23 September-October · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band IV. 1861
Issue
No. 23 September-October
Date
1861-09-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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113 ist die Synode 1020, ein Jahr nach dem Klaglied. Die Hypothese (S. 124), dass Juden in der Kloster-Capelle ihr Gebet verrichteten; wäre noch durch besondere Umstände zu motiviren. ״Aljama“ (S.75, Zunx, Z. G. 513) entspricht ^»קןק , wie man in verschiedenen Gegenden den Gemeindevorstand nennt. Für c. 411. 5 blieb unbenutzt das interessante GA. Jehuda b. Ascher’s Bl vom J. 1348 in Bezug auf eine Zwangsehe der ביליטה (Belletta? vgl. Zunxß Namen S. 72), Tochter des Moses b. Chajjim נ^ך״י di מראש (fehlerhaft די!גורש Bl. 30a 1. Z.), wohnhaft in גארגינדש mit Josef, Sohn David’s אלפארנגי [Franzose?], wohnhaft im Dorfe אלבאין (daher später דילבאיו). Bas Bet-din von Tudela beräth sich zuerst mit den Gelehrten des Ortes, und unterschreiben sich die 3 Richter mit dem Prädikat מוקדם (Bl. 30, b, daher מוקדמץ 31a Z. 3, vgl. Zun%, Z. G. 509, der Mukdam liest; das, wahrscheinlich dem Arab. entlehnte Wort könnte auch part. der II. Form sein, wie ימוקדמה Praemisse, bei Palquera u. A. aus dem Texte des Moreh, — הקדמה); die contrasignirenden Jomtob b. Jona Ibn Abbas (אביש neben עבאש Bl. 35 ist wohl die spanische Aussprache) und Jehuda b. Samuel Orabuena (אורא בעה hier S. 78, 30) sind wohl die eigentlichen Rabbiner. Es folgt ein anonymes Gutachten, eine Art Revision jenes Urtheils im Aufträge des י פקיד והגזבר offenbar der christlichen Autorität, und daher wohl auch zugleich spanisch; die folgende Replik jener beiden, welche dem Gegner die krasseste Ignoranz und Oberflächlichkeit mit den derbsten Worten vorwerfen, erwidert auch schliesslich auf das schlechte Spanisch (כ' בל' לעז בחסרון הלשון)> allein dem Abschreiber war beides ohne Interesse und er liess es'weg (Bl. 35). Jehuda aber weist schliesslich darauf hin, dass wenn in Kastilien ein Jude den גובר והפקיך zu dergleichen veranlasst hätte, man ihn verurtheilt haben würde, wenn er nicht gute Gründe anführen konnte, dass beim jüdischen Gericht sein Recht nicht zu erlangen war. Hier sehen wir also die fremde Einmischung in Privatstreitigkeiten (vgl. K. S.75). — צדה לדק־ (S. 85) ist nicht unter dem chald. Tit. ווורין לאורחא bekannt, auch nicht ״oft“ aufgelegt. Ueber den angeblichen ויכוח Schaprut’s mit Pedro de Luna (in Cod. Par. 144) sind noch verificirende Nachrichten abzuwarten {Catal. p.2557), jedenfalls ist der Ausdruck: ״u. d. T. ויכוח erschienene Schrift“ (S.86) irreführend; אלינסה (das. A. 1) ist schwerlich Valencia, da ein so bekannter Ortsname nicht so leicht corrumpirt wird, ich habe daher Placentia oder Eljas vorgcschlagen (Catal. d. Leyd.HSS. S.115). Zu Is. Bonfos (zz Bonafoux, nicht zz Bonfils) b. Schealtiel vgl. Zun% zu Benjamin S. 5 Z. 10 u. 2 v. u. Ueber Galipapa’s Werk (S.87) und die HS. in Oxford s. Jew. Lit. p.367 zu 127. S. 90Z.7 fehlt nach הליכות das Wort ״edirte.“ Ueber den Almoxarifen Meir (S.116, 278 und Monatschr. 1860 S.287 A.5) vgl. HB. III, 76, und über Doüy, Recherches ed.IT. I (1849) p.514-6, wo ein jüdischer Moxarif zur Zeit des Cid (um 1092) die Flüchtlinge beherbergt. Hingegen ist Meir, der Arzt Alfons’, wahrscheinlich Abu’l Hasan M. ben al- Harith, bei Zunz, Z. G. 464 (wo in der vorangehenden Zeile Don Saul b. Sabbatai zu lesen); 1250 ist wohl Druckf. für 1280? Eine Combination von ״Gaon“ und Chacon (S.128) ist ganz unzulässig, letzteres ist eine Form von Jacob und die Familie Giacon (S. 131Z. 2) nicht im ״Orient“, sondern in Italien, Gaon als Familienname s. Catal. p.2425. Von Roussillon (S. 137) ist, wie ich glaube, in Znnz Addit. irgendwo die Rede. S. 168 A. 2 lies: in einer alten HS. {Catal. p. 1968, vgl. hier S. 170 A. 10), ul s. Znnzי Ritus S. 44. Das. A.5 (s. Anm.4) vgl..HB. 1,112 (11,85) über אדריס hei Jos. Cohen. IsakNatan war vielleicht ausXativa und lebte 1347 auf Mallorca, übersetzte auch noch Anderes {Catal. pt1143). Ueber die Familie חלאץ (S.169 Chalaiu??), zu der auch Bechai b. Ascher gehörte, s. Catal. p.777 u. 2386, Cat. d. Leydner HSS.p.223, namentlich über David Ch. Von Salomo b. Abr. Zarfati (S. 170) befindet sich ein interessantes Schreiben (vom J. 1373?) in Cod. Reggio (Catal. p. 1420,2523). Zu S.179 ist vielleicht der Familienname de Balm es zu vergleichen. Chueta (S. 180) ist am ehesten eine der vielen Verzerrungen des Nämens Jude, wie Dschufut n. dgl. — Nachzutragen ist Samuel Sardi (aus la Sarde). M. Soave in Venedig besitzt einen starken Perga-

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