Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band IV. 1861
- Issue
- No. 22 Juli-August
- Date
- 1861-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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91 259] scbeinlich nur mit spanischen Lettern umschrieben, wie sie 1644 mit den Perakim erschienen (oben S.38 zu S. 174); ich habe schon im Catal. p. 875 die Frage hingeworfen, ob der angebl. Carlos identisch mit de Lara (s. unten zu S. 312) sei; noch näher liegt die Identität mit Diego Carlos (S.310), während auch ein älterer Märtyrer Diego di Lara (S. 152) vorkommt. Wie so die Familie ״Zarphati“ (S. 212) eine ״alte spanische“ sei, ist nicht nachgewiesen; der Corrector des 1718) 2ןף ךבען!) war nicht Aliron, sondern dessen Sohn Abraham (Catal. p. CXXIX zu 2833, vgl. HB. III. S.52 A. 1 u. Geiger im Catal. der Bresl. Gemeindebibi. S.127). Die Identität Davids (Catal. p. 884) mit d. Correspond. Jablonski’s (S. 214) ist sicher (s. Catal. p.112 N.702)! Die Comödie Aman y Mordochai (sic) ist nicht in Amst. (S.350 A. 299) sondern ״en Leyde“ gedruckt, wie am Ende S. 80 deutlich za lesen (Catal. 1. c.)! Zu Jac. Castillo (S.253) s. Catal. p.2924. x Die aus De Rossi adoptirte Identität des Abr. Ger mit Escudero (S. 255) ist sehr zweifelhaft (Catal. p. 2821 und oben S.48 A. 1). Zu Benj. Dias Patio (S.260) ben Jakob s. Cat. S.^2852 n.7870. Jos. Bueno (S.262) heisst Siloa {Wolf III p.385 n. 868 b). Wie so Samuel der Vater eines Is. R. ״ben Jehuda“ (S. 263) sein könne, begreife ich nicht! Ueber Barrios wird der Vf. selbst, unterstützt von Hrn. Hoest, noch manches zu seiner fleissigen Arbeit nachzutragen haben (vgl. auch HB. 1860 S. 36 A. 1 u. S.73 N.1002), namentlich über das Hauptwerk, worin Stücke vom J. 1684 in meinem Expl. (vgl. auch arb. de l. vid. p. 85). Roest hat Nachweisungen, die weit über 1684 hinausgehen. Bei der Censur S.274 Anm. hat der Vf. die Verschiedenheit der Zählung nicht beachtet. Das Schriftehen über die Juden in Cochin (S.285) erschien schon j. d. 1688. S.289 Z. 1 lies Bueno de Mesq. (vgl. S.304, wo Z.5 fehlt: ״von Brandenburg“). Jüdische Diplomaten u. dgl. nennt Manasse b. Israel מקלה c* 18 § 66, dazu neuere bei Carmoly, Rev. or. III, 353 ohne Quelle. Bei M. Dia% (S.293) ist Wolfs Angabe B. IV vernachlässigt 1). Zu den zurückgekehrten Brasilianern (S.296) gehört u. A. der Setzer (1662-1701) Jakob C11. b. Mos. Raf. diCordova (Cat. p. 2866). S.300 A. wird ״uno de lös primeros de la synag.“ falsch übersetzt: ״einer der frühesten Juden Amsterdam’s“! (vgl. Cat. p.2867 n. 7964). Elia Aboab (S.310) heisst bei Barrios Cardoso, u. Abr. Ab. Falero. Ueber die Familie di Lara werden hier (S.312 vgl. S.350 A.299) Hypothesen als Geschichte geboten, die aller Chronologie entbehren; Isak war wahrsch. noch 1699-1704 am Leben u. der Sohn Abrahams (s. Catal. p. 2908 n. 8215), Die hebr. Schriften des Sam. Frances (S.314, fehlt im Index) entstammen offenbar einem allzuflüchtigen Excerpt aus WolfUI p. 1124 n. 2132 b (oder Fürst I, 287), wo von HSS. in seinem Besitze die Rede. Ob die italienischen Frances (— Zarfati) und die holländischen (s. oben zu S.210) zu einer Familie gehören, ist noch die Frage. Ueber El. Jeh. Leon (S. 315) ben Michael s. Cat. p.2879 und CXXX. S.316 übersieht der Vf., dass ״Rabbinus“ bei Wolf nicht Rabbiner heisse, sondern rabb. Schriftsteller. S.321 ist die Rede, — wie bekanntlich die Reden und Briefe alter Historiker,— nicht Geschichte. — Möchte es dem Vf. gegönnt sein, dies Werk befreit von allerlei ״Jugendsünden“ der Form und des Ausdrucks und in strenger wissenschaftlicher Begrenzung nach allen Seiten, noch einmal herauszugeben.] LANDSBERGER, JUL. Entweihet Israel’s lleiliglhümer nicht! Confirmationsrede, geh. am 2. Juni 1861 in der Haiiplsynagoge zu Berlin. 8. Berlin, Peiser 1861. (16 S., 3 Sgr.) [257] MAUER, S., Israelitischer Kinderfreund. Ein Lese- und Lehrbuch für Schule und Haus. 8. Leipzig, Baumgärtner 1861. (349 S.; 15 Sgr.). [258] MENDES, A. P. תורת משה The Law of Moses; a catechism of the Jewish Religion. 8. London, S. Solomons 1861 (14 sh.) [259] י) Catal. p.2998 u. 8865. Aps einer (in des Vf.’s ״Bibi, esp.“ zu benutzenden) Mittb. lloest1 s gellt hervor, dass 1697 nur 100 S. gedruckt worden, und dass die Expll. der weiter geführten Ausg. 1705 (vgl. De Castro 1,495) von einander abweichen.