Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band IV. 1861
- Issue
- No. 21 Mai-Juni
- Date
- 1861-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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66 186] - angesetzten) Samuel. Ensoej* (S. 58) ist schwerlich En-Seb (Zeeb), noch weniger Ezobi, oder Schoeib (so ist eigentlich auch S.84 auszusprechen), da weder letzteres als Vorname, noch die Vorsylbe En vor Familiennamen nachweislich. j,Gabay“ (S.59) ist vielleicht der arabische Familienname. ״Harnet“ (das.) scheint identisch mit dem häufigen ״Habet“ (S.78), vielleicht — arab. באך};? vgl. Casiri1,75. Acah (Isak) ist wohl überall A?ah zu schreiben. Zu Barselay (S. 69, sollte im Index getrennt sein von S. 123) vgl. HB. IH, S. 87 über'Ferrus und dazu ״Jo. Moysis fil. Ben Feris“, der mit dem Arzte ״Mos. Ibn Susan“ [fehlt bei Zunz, Z. G. 438] A. 1384 in Toledo einen arab. Cod. las (Casiri I, p. 248). Gamiz (S. 73) ist schwerlich חמיץ t un<^ David 1. Josef b. David. ד1רטא S.79 1. דורטאש, un^ V״d es im Catal. (3039, Add. p.CXXIX) von Ortez abgeleitet. Dass das echt spanische Verga zu Barguis entstellt worden (S..80), ist mir unwahrscheinlich, vielleicht liegt ein arabisches Wort wie (jי Öjxo ר zu Grunde?? Carsaldin (S. 80) kann kein ״Diminutiv“ von Qar$a sein, vielleicht (j*^? ״Ben el Rab“ (S. 80) hat sicher nichts mit Orabuena und schwerlich etwas mit Berab gemein, es ist offenbar identisch mit ב! אלרבי (Ztenz, Z. G. 519, 56 נחל קדומים) und Identität des Baruch stimmt mit derZeit 1400-13 (S.77, 100); vgl. בן אלךיין David (Abu’l Hassan) im Divan Jehuda ha- Lewi’s mit Abu Omar בן אלךיאן im Divan des Mos. Ibn Esra, und בן אלחבך hei Ersterem. Interessant ist die Erscheinung von Cendor (S. 80) lange vor dem deutschen Sender (Zunz, Namen S.69) für Alexander (Iskender). Hingegen ist Belin (S.88) vielleicht ein Vorname und verschieden von dem in Deutschland vorkommenden (Ortsnamen?) ב^ין (Catal. 958, 2877). Forach (S.74, vgl. die [hier S. 176 weggelassene] Anm. im Jahrb. I, 88: ״Farrich“) 9(£ךךן vgl. פרחי Farchi, aus Florence nach Zunz. ״Ben [Ibn] Arroyo“ (S. 123, im Index unter B!) bestätigt die, schon nach Barrios (hier S.218) von mir adoptirte Aussprache des ארוין (Isak b. Mos., Caial. p.1139). Die Namen (S.59) Jufre, Almo, Zadic (rzZaddik, vgl. Catal. S.2743) fehlen im Index, wie Navar[r]o (S.218), und darf Jehuda b. Ascher nicht unter A., David b. Samuel unter S. gesetzt werden (s. Catal., Intr. p. XXVIH n. 5). Astruc ist zunächst ein Vorname, also ist auch S.159 ״Gebrüder Astruc“ schwerlich richtig; ich habe auch nicht angedeutet, dass Bachiel (בחיי) zu einer.;,Familie“ gehöre (S.160, 218). Slbili (S.222) — אשבי^י aus Sevilla. ״Amar“ (עמאך) liesAmmar. Um Wiederholungen zu vermeiden, werden einige Namensverhältnisse später bei Besprechung der betreffenden Persönlichkeiten ihre Erledigung finden, und will ich hier nur noch ein rar die literarische Bedeutung der Namenkunde instructives Beispiel anführen. EfraimVidal, oder V. E. (S.170) ist offenbar identisch mit אנבלשום (das. A. 40), s. Zunz, Namen S. 55, hier S. 168 A. 2 (lies Blasom), s. Catal. p.1968, wo auch Mos. Narboni Vidal בלשום heisst (Jew. Lit. p.199).] (Forts, f.) KÖNNEN den Israeliten die Staatsämter gegeben werden? Von einem Freunde (!) Israels. Aus den Papieren eines Verstorbenen (?) 8. Berlin, Nicolai 1861. (78S. Vs Th.) [184] [״Wir vermögen nicht, uns mit dem Gedanken zu befreunden, dass die Juden die Christen richten und adrninisiriren sollen.“ Nach diesem Leisten wird derFuss gemacht.] K0HN, J. H. אוצר התורה והתלמוד Bibel- und Talmudschatz. Ein Familienbuch, welches das veraltete Deutsch-Chumesch (sic) צאנה וראינה ersetzt. Als Anhang: Dreizehn Tabellen für alle Neumonds-, Fest- und Fasttage, geschichtlich erklärt u. s. w. 4. bedeutend verm. Aufl. 8. Prag, Dr. v. Freund 1861 (XVI, 638 S.) [185J [Die 1• Auflage erschien 185.5, die 2. 1857, die 3. 1861.] LANDSBERG, Al. Gott und Vaterland. Festrede, gehalten am ersten Tage