Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band III. 1860
- Issue
- No. 18 November-December
- Date
- 1860-11-01
- Page
- [Seite 129] (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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130 Enosch gefunden, der über die Gßister geherrscht ü. 1. w. Dem Rainan b. Arp. soll auch die Gründung der Stadt Haran beigelegt werden.1♦) Dass nun Ür b. Kesed aus Arpachiad entstanden, ist nicht unmöglich, jedoch ist nicht zu übersehen, dass schön im Buch der Jubiläen (c. lt)1♦) ״Ud (Ur) Söhn des Kesed“ vorkommt, und (c. 8) Muak die Frau des Safah zugleich die Tochter des Kesed, Bruders des Salah * *?). Kann es also kaum zweifelhaft sein, dass der, erst bei einem Schriftsteller des 14. Jahrh. (Sachavi) erscheinende Name 31קנטאר) nicht ein vollständig iingirter sei, so weisen auch die neben ,ihm erscheinenden Baidan ״der Jüngere״ und כאטם Sohn Teraclfs auf denselben Ursprung hin.32) (Forts, folgt.) (BarlMM «. Jasaphat). Unter d1Abbadie's aethiop. HSS.1) erscheint N. 31 (u. 130) ״J5araZamu, bezeichnet als eine ans Indien nach Jerusalem von Johannes dem heiligen aus Getemani [für DamascuslJ gebrachte moralische Erzählung. d’Abbadie bemerkt; ״Es scheint mir ein religiöser Roman und er existirt arabisch bei den Copten*“ Es kommt ein Heiliger, Ywasif vor. Die Uebers. ist datirtA.7182 Mart. (1690).— Es gehört wenig dazu, hier den Roman Barlaam u. Josaphat wiederzuerkennen, auf dessen indischen Ursprung und Identität mit בן המלך והנזיר ich zuerst vor 10 Jahren hingewiesen (Ztschr. d. d. m. Gesellsch. V, 89). In Folge dessen erschienen!Beirichte über arabische Bearbeitungen v. Minzlaff, Born und Blau (s, meine Böm. das. VI, 295, VH, 552, X, 839, vgl. Cliwolsohn, Ssabier I, 235,11,524; über Munk, Melanges p.258 an einem andern Orte). Kürzlich soll Benfey in der (mir leider noeh nicht zugänglichen) Einleitang zu Päntsehatantra die einzelnen indischen Elemente nachgewiesen haben, fm ״Jahrb. f. roani». ~ u. engl. Lit.“ (Bd. 11,1860 S.314) befindet sich ein interessanter Aufsatz von F. liebrecht: ״Die Quellen des B. u. J.“, io welchem unwiderleglich nachgewiesen ist, dass der Aufzug des Buches das Leben des Siddharta, genannt Buddha (st. 503) sei, freilich ohne $ie arabische und hebräische Bearbeitung auch nur zu erwähnen, die uns das culturhislorisch merkwürdige Factum lehren, dass das Leben Buddhcts zum vielverbreiteten Erbauuugsbuche der Christen, Muhammedaner und Juden geworden; ja selbst die bekannte Parabel ״Die 3 Freunde“ (mein ״Mannau S.94) soll buddhistischen Ursprungs sein (S.332). Ich habe nur noch hinzuzufugen, dass eine arab. Bearbeitung in Cod. Vatic. 692 mir erst ganz kürzlich und zufällig bekannt geworden, als ich Mais Catalog nachschlug, der die mit Bildern der ״heil.“ B. u. J. versehene HS. dem XV. Jahrh. zuweist. l) Ueber diese HSS. u. deren Verz. folgt eine Notiz nächstens. ----—— ■ M ' Briefkasten. Hm. Rahmer, vorläuf. za 8.13, ». Art. Josef Caapi in Ersch Bd.Sl. 8.65 (eine Behüt ung der Tor. HS. ist vielleicht jetzt möglich?). Die Stellein □כלימת ה^י , dass Hieronymus einen jüdischen Idioten benutzt (8. Jew.’ Lit. p.318 A.30a, vgl. 29) finden Sie in Cod. *ur Collatipn können Sie meine HS. u. die Wiener (wovon auch JJf. Wiener in Hannover eine Abschr. bat) benutzen, da es zwei Recensionen zu geben scheint. Vgl. auch Catal. d. Leydn. HSS. S.117. — Hrn. Dr. S-n. Der ״ewige Jude* ist ein von den Jaden so gänzlich ignorirter Stoff, dass ich keine Veranlassung gehabt, mich damit zu beschäftigen, r— Verscb. Bern.}kommen mit Titel und Index bei N.19 (auch v. Au-ch). -י- Btn Chan* N.l ist nicht hiehergekommen. Friedlähdersche Buchdruckerei, Neue Friedrich sstrasse 25.