Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band III. 1860
- Issue
- No. 18 November-December
- Date
- 1860-11-01
- Page
- [Seite 123] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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114 [1117 — S.562 ״Miscelle zur Wortkritik. “ V. litiig. [1117] [Die ursprüngl. Sentenz von Pred. 11, 1 soll das Türkische: »Wirf den ]Fisch ins Wasser״, enthalten; die Ableitung des angebl. Missverständnisses ist künstlich. Der hehr. Spruch bedarf keines Commentars: der türkische mag durch den biblischen modificirt worden sein. Das 3. Heft enthält noch S. 584 Anzeigen v. Geiger, nemlicb ״Hebr. Zeitschr.״ ישורון ,כוכבי יצחק)). und s•586 מחליא דסופום. geht Landsberger gegenüber noch viel weiter als wir (H, N.774), ihm stehen die Juden der Fabel beinahe so fern als dem Drama und Epos, ja der Idylle (wohin gehört das Hohelied?!). 01D1D se* Aesop♦ S. 589 ff. geben werthvolle Beiträge zur Textkritik.] — Heft 4 S.605 : ״Topographisches aus Jerusalem“. V. fi. Rosen• [1118] — S. 663: ״Ueber den Ausdruck Mosaik.“ V. CLJL Redslob• [1119] [Von etymolog. u. culturhist. Interesse. Die Wurzeln רצף (משכוח) שכה uüd רקם werden erläutert. — מסכת (S.677) leitet Aruch v. ^הסכת ושכן ah! was Jost (II, 122) freilich nicht angiebt. ״Passeletems“ (S.667), ist auch bei Juden üblich, 11. die Etymologie bekannt gewesen.] — S.710: ״Ein ehernes Gewicht mit einer phönizischen Inschrift.“ V. M. A. Levy. 11120] [Der vf. liest משקל מנה . — S. 722 bespricht Geiger Munk’s Schriften über Gabirol u. Maimonides ausführlich. S. 732 war (auch v. Munk) die Variante des arab. Titels zu beachten, (Catal. p. 1893 u. Add.); vgl. Munk, Not. sur Saadia p.20 u. dazu משתומם *n מוסרי הפולוסופים I, 13 für יחאיך־ w*e aus der interessanten Parallele bei Masudi (bei Gildemeister, Script. Arab. p*134: ״incerto animoc‘),b50rvprgel^, S.-734(Anm. Tibbo^) 4s. jfiataf . j). 1897 (vgl. 1895). S. 739 ist תיקון המרות wohl nur ein Schreibfehler des Par. Ccpi für הדעות?üeber Averroes d. Grossvater hat Sim. Duran nicht ״sonst unbekannte Reste״ (S. 740, s. IV,158) sondern eben nur Citate aus den vorhandenen ihm zugeschriebenen Abhh., aus welchen die Druckfehler zu verbessern sind (Catal. d. Leydn. HSS. S.43). die arab. Ausg. v. Müller kenne ich noch nicht. Dass Munk auch Aelteres ״übersehn“ (?), hätte bei Alpetragius (S.740) sich am schlagendsten herausgestellt. ־— S.741 zeigt g. אוצר נחטך in an.] 3. Bibliotheken und Cataloge. Bibliothek Da Costa, mitgetheilt von 1. Roest. ( Amsterdam.) Am 28. April d. J. verschied in seiner Geburtsstadt Amsterdam Isaac da Costa,ג) einer der trefflichsten Dichter Holland's. Er wurde am 14. Januar 1798 von jüdischen Eltern portugiesischen Geschlechts geboren; sein Väter, Daniel da Costa, ein angesehener Kaufmann, war ein Nachkomme des berühmten Uriel da Costa, seine Mutter, Rebecca Ricardo, eine nahe Verwandte des bekannten englischen Staatsöconömen gleichen Namens. Da der Vater frühzeitig die Neigung des Knaben für das Studium bemerkte, bestimmte er ihn zur Rechtswissenschaft, und liess ihn von 1806 bis 1811 die lateinische Schule Amsterdam^ besuchen. Durch seinen Lehrer im Hebräischen, den Mathematiker und Hebraisten Moses Lemans, mit dem berühmten Dichter Bilderdijk bekannt geworden, wurde er dessen Schüler, er pflog mit ihm vertrauten Umgang, welcher später in die innnigste Freund- J) Vgl. Unsere Zeit,' Jahrbuch zum Conversations-Lexicon, 1860, 399 (Kg.).