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Hebraeische Bibliographie · 1860-09-01 · No. 17 September-October · p. [Seite 88]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band III. 1860
Issue
No. 17 September-October
Date
1860-09-01
Page
[Seite 88] (sequence 3)
Language
German
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[10001 Bemerkung auf $.211, die Schriftart gleiche der spanischen, ist daher ebenso ünrichtig, wie die andere vom Mangel ah Accenten in nichtbiblischen Büchern mehr als überflüssig ist. Breslau, den 19. September 1860. Geiger. 1. Bibliographie. 1• Periodische Literatur. אוצר נחמד Ozar Nechmad u.s. w. (Schluss V. S.63) >) [1006] [Sehr untergeordnet sind die Beiträge zur Literaturgeschichte. Carmoly giebt eine Notiz (חולדות) über Josef Alasclikar, die man natürlich mit der bei diesem Schriftsteller unentbehrlichen Vorsicht aufnehmen muss; so z. B. gleich zu Anfang die Angaben über die Vorfahren, für welche keine Autorität angegeben. Die Werke desselben stammen offenbar von JElies. Aschkenasi (s. Litbl. X, 370); מרכבת המשנה ist aus Oppenh. 421 Q. bei Wolf 862b erwähnt, das Gedicht des Mos. Cansino bei Luzzatto (כ״ח IV, 35). Der verhüllte Hauptzweck dieser Notiz scheint aber der scheinbar gelegentliehe Abhang über Serachja lia-Jeci, auf welchen wir in einer besonderen Abhandl. zurückkommen. Tjuzzatto's Mittheilung über Jakob Ibn Chajjim v. J. 1854 ist erschöpft im CataZ. p.1205, wo noch Näheres über die verschiedenen Ausgaben der dort (p.12 11.56 u. s. p.2784 N.7474) zuerst erwähnten Abhandlung. Die von demselben veröffentlichten Briefe zwischen dem in seiner Art einzigen Hebraeophilen Unger u. Js. Cantarini sind von zweideutigem Interesse, da wir einerseits nicht wissen, ob Unger’s Briefe ohne Nachhilfe eines Juden geschrieben sind, die (schon von Wolf aber nicht immer genau benutzten) Notizen CantarinPs hingegen mit Vorsicht aufzunehmen sind, wie L. selbst an einem Beispiele nachweist (S.144) 2), ein anderes ist der Todestag des Mose Provinciale (S.145, berichtigt im Catal. p.1982), auch Adar für Saul Mortera (Catal. p.2508, vgl. Kayserling, in d. Monfttschr. 1860 S.319). Cantarini ist aus seinen Schriften, wie sein Zeitgenösse David Oppenheimer, als ein Muster des karrikirten Stils bekannt (Zedner, Ausw. 149), der in Italien namentlich sich in den letzten Jahrhunderten heimisch gemacht (Jüd. Lit. S.462 A.72), daher Luzz. manche Erläuterung einschaltet, u. die Anspielungen nachweist; eine solche auf היום בכאן ומחר בקבר liegt auch S.139 zu Grunde, 11. Cant, hat wohl nicht mit Unrecht auch in der Grabschrift des Leo de Modena * *) eine Anspielung auf י) In vor. No. war nach Jehuda ha־Levi noch Mos. Ibn Esra zu nennen. *) Mit Recht beargwöhnt L. die Correctheit der neuesten Grabschriften-Literatur; möchte er die von dem verst. Sohne Philosseno gesammelten 71 Paduaner und andere Ephitaphien irgendwo mittheilen. *) Deutsch bei Geiger, Leo de M. S. 48, in dessen freier Weise, die, wo es sich um Characteristik handelt, nach unserer Ansicht, nicht so weit gehen dürfte; man vgl. z. B. Blüthen S.21: Widmung, und Jüd. Dichtungen S. 53, 2 mit den Originalen.

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