Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band III. 1860
- Issue
- No. 16 Juli-August
- Date
- 1860-07-01
- Page
- [Seite 85] (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2249537-7176707-7176714--0387-2249911- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
76 התודה השנית ההולכת למאל, ומקצת רבניכם ושריכם אחריה< והם כתוהיס על הגזרה הראשונה וחוזרים בדבריהם; so lesen wir richtig bei d. m. im Mscpt. ist כתובים offenbar bloss Schreibfehler und Hr. P. merkt die richtige LA. des gedruckten Textes an. Allein Hr, P. druckt noch התורה (mit Resch st. Daleth) und לשמאל/ ohne eine Variante anzugeben י offenbar weil er glaubt, der d. M/sche Text habe hier bloss einen Druckfehler י den er anzuzeigen für überflüssig hält. Dem ist aber nicht so. Nachm, bedient sich der Phrase, welche wir Nehem. 12,38 lesen, wie dies vor ihm A. E. in der Eint, za Mosmajim thut und nach ihm Moses כשיירי (vgl. Steinschneiders Leydener Katalog S. 15, wo einie Berichtigung also nicht nöthig ist). Noch andere übersehene Variahten anzuführen ist überflüssig, wenn auch noch manche nicht ohne alles Interesse ist. Mein Zweck ist bloss, das jüngere Geschlecht daran zu erinnern, dass es bei seinen Arbeiten sich erst nach dem, was früher schon geleistet worden, etwas sorgfältiger umsehen möge. Breslau, den 29. Juni 1860. Geiger. [Gelegentlich noch folgende kurze Bemerkungen zu jenem Aufsätze: Der Lehrer Je71uda(&. 175, vgl. Asulai l S. 140) wird ohne Weiteres mit Sir Leön. identißcirt, es ist wahrscheinlich Jehuda ’b. Jakar (Catal. p.1949 u. Add.)• Der ״Umgang“ Nachmani’s mit christl. Gelehrten (S. 176) ist freilich schon ein vorsichtiger Rückzug von einer früheren falschen Behauptung (HB. I, 35), indem hier das umgekehrte Verhältniss sich herausstellt. Aber man muss nicht müde werden, jüngere Männer vor gewagten Schlüssen in der Geschichte zu warnen: wenn Nachmani von einem griechischen Gelehrten die griechische Bedeutung eines Wortes erfährt, ist diese ״Behauptung (sie) für den Umgang mit christlichen Gelehrten beweisend?“ Ebenso wenig ist כתב ידו ÖriJirD (S.182) ein Autograph der Schrift selbst; vollständig verkehrt über ist die Hypothese des Lehrers (S.183); הרב ר' מאיר הלוי ist offenbar kein Andrer als der bekannte Abulafia, bei welchem N. in seiner Jugend anfragte, Meir al-Moxarif ein Würdenträger (Zunz, z. G. 314c. 11.284), dem N* (wie viele Schriftsteller bis heute) seinWerk gesendet (gewidmet?) hat. $£.] Briefkasten» Hm. Dr. H*n auch mein herzlichstes »acte! nebst Dank für die gef. Ifttth. za S.59n.5, welche noch in unserem Blatte benutzt wird. Das personl. Hinderniss der beabsichtigten Reise hat auch diese N. verspätet. 1) Der Titel der ״Nomologia“ von Immanuel Aboab ist vollat. bei Wolf HI S.87411.1788; die Tabla hat 4 Bl., dann folgt eine Seite Erratas. 2) Von Proverbia mit Conun. etc .9.1. (aber Lelrlä) 1492 (15. Juli) fehlen leider auch in Expl. Qppenh. 124Q. die ersten 10 BI., und ist ein anderes Expl. mir nicht bekannt; aber alte Drucke haben in der Regel keinen Titel. Das hebr. Schlussgedieht von 10 Zeilen, welches Be Boili (6.93) nicht mittheilt, habe ich abgeschrieben u. stelle es Hrn. R. gern zur Verfügung, welcher in meinem, demnächst auszugebenden Cital, manche Berichtigung u. Ergailzung zu seinem ״Druckorte“ etc. finden wird; über Sam. לורטאש, vielleicht d’Oriez (so ist bei K&jserling Gesell. 1,79 zu verbessern) 8.8.3039. — Hrn. S6h*l (Mtschr. 8.308) Emunot 111,10 ist eben Litbl. 1841 (8.332) angeführt, worauf d. ״Artikel Jüd. Lit.K [warum ohne Seitenzahl?] verweist. Auch Chaldäer u. Casdäer (Cusari ist bekanntlich erst in’8 Hebr. übers.) u. Schmolders sind längst abgethan. — Hm. G. u. L. bitte um Angabe des Todestags von Friedenthal, Günsburg u. Seligsohn für die Add. zum Catal. (die unter der Presse sind) u. v. G. Trieste zu einer Notiz in d. H. B. —׳Hrn. H. Ich bedaure äblehnen zu müssen, Rücksichten für Auge u. Zeit halten mich immermehr von Zeitschr.- Lecture zurück. Von ßen-Chananja Heft 9 ist uns die!.Hälfte nicht zugekommen, wir bitten darum. Friedländer*sche Buchdruckerei, Neue Friedrichsstr. 25.