Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band III. 1860
- Issue
- No. 16 Juli-August
- Date
- 1860-07-01
- Page
- [Seite 81] (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2249537-7176707-7176714--0383-2249907- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
[1000 [Nach Zun% Biogr. u. Dukes Uebers. des Pentat.-Comm., die als Motto äugegeben sind. Soweit wir dem Vf. im Holländischen folgen können, will die Abhandlung eine populäre Charakteristik sein.] 3. Bibliotheken und Cataloge. (Am spaaischea Bibüethekei.) Den Männern, welche in den letzten Jahren die Bibliotheken Spaniens besucht und deren Schätze verzeichnet haben, schliesst sich aus der jüngsten Zeit der Italiener Valentineüi an. Derselbe hat die Resultate seiner Forschungen in der Abhandlung ״Delle biblioteche della Spagnaa niedergelegt, welche in den Sitzungsberichten der kaiserl. Akademie der Wissenschaften in Wien (Phil.-histor; Classe XXXIII. Bd., 1. Heft Jänner 1860) veröffentlicht ist; aber so wenig wie Hänel u. a. hat Valentinelli den hebraeischen und r8bbinischen Werken besondere Aufmerksamkeit zugewandt oder auch wohl zuwenden können. Die Schätze des Escurials sind, was das Hebraeische betrifft, von ihm gänzlich unbeachtet gelassen, und auch aus den übrigen Bibliotheken hat er nur hin und wieder ein hebraeisches Werk flüchtig notirt, so dass sich das Ganze auf folgendes Wenige beschränkt. In der Universitäts-Bibliothek zu Valladolid befindet sich ein Manuscript betitelt: ״Ceremonia de la Sinagoga“. Drei hebraeische Codices besitzt die Universitäts-Bibliothek zu Alcalade Henares, nämlich: a. R. lajim ben Samuel צרור החיים sive fasciculus vitae,1) b. R. Aaron Ha-Cehen sacerdos, c. Ein hebraeisches Gebetbuch (in forma breviarii). Die Colombina zu Sevilla besitzt: ״La glossa ebraica sulla Bibbia, di Rabbi Salomo [Isaki?] (n.1104, m. 1180), codice membranaceo, in fol. min. di carte 306 a due colonne, scritto a caratteri minuti, sulla cui prima carta leggesi di mano mülto posteriore: ״״La dio el Arcediano de Xerez, segun acuerdo capitular de 14 de Julio de 1480, y este se llamava D. Juan de Gongara, como parece de la nomina de los que ganaron misas en 1479, y como Judio esta nombrado en el estatuto de limpieza de 12 de Febrero de 1515, fol 170a. uu Vom besondern Interesse ist, dass sich in der Bibliothek zu Rosas ein Fragment des Disputs befindet, welchen Gerenime de S. Fe (Josua Ha- Lorki) in Gegenwart Benedict XIII. mit den Rabbinen Spaniens gehabt hat, Dasselbe ist in limpsinischer Spräche abgefasst und soll in den Bullar. Capucinorum (V. 336-353) abgedruckt sein. 2) Zwei Handschriften des Fortalitum Fidei von dem Täufling Alphons de Spina bewahrt die ■* *Bibliothek zu Montealegre. (Kayserling.) [1001] י) [Wahrscheinlich der Abot Comm. des Tudelensers, s. Jellinek in Frankel’s Monatschrift II, 247. — Ahron’s Werk ist wohl das bekannte ארחוח חייס? ££.] *) Sind hier unbekannt. ^Sollte nicht das Werk ganz oder zum Theil identisch sein mit dem Hebraeomastix? vgl. Catal. p.1561.