Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band III. 1860
- Issue
- No. 15 Mai-Juni
- Date
- 1860-05-01
- Page
- [Seite 46] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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*Sech» Nummern Jl ־ bilden 1 einen Jahrgang• המזכיר הראשנוח הגה באו "וחדשוה אני ׳מניד N0. 15. Zu bestellen bei allen Buchhanäl. oder Postanstalten. ‘ (III. Jahrgang). HEBRÄISCHE BIBLIOGRAPHIE. Blatter' für neuere und ältere Literatur des Judenthums. " Redigirt von Verlag von Dr. I. Steinschneider.• A. Asher & Co. in Berlin. 1860. Mai— Juni. תר״ן ■ Die in dieser Bibliographie angezeigten Bücher sind von A. Asher & Co. zu beziehen. Offerten von äntiquar. Büchern und Mantiscripten sind denselben stets willkommen. Äße dieses Blatt betreffenden Zusendungen von Drucksachen erbitten wir uns an die Adresse der Buchhandlung unter Kreuzband franco oder durch Buchhändlergelegenheit h , , über Leipzig. Inhalt: Das Studium d nachbibl. Literatur u. s. w. v. Geiger. I. Gegenwart: 1. Nachrichten. 2. Bibliographie. Period. Lit. EinzelSclir., Allgem.Lit. 3. Journallese. 4. Bibliotheken u. Cataloge.!5..Miscellen. —- II. Vergangenheit: Actenstücke u. s. w. v. Woff. Zar Bibliographie jd. hebr. Sprachk. v. Nt. Die Gemeindebibliothek zu Mantua y. Mortar**• Jacob de Andrade Velosino v. Kayserling. Der Jude Manoello d. Freund Dante’s v. Geiger. Das Studium der nachbiblischen Literatur unter den Christen. Es ist .!erfreulicher;* seine Anerkennung darüber aussprechen zu können, dass ein Gegenstand, der uns von Wichtigkeit erscheint, nach langer Vernachlässigung von Andern sich wieder der Beachtung zu erfreuen beginnt, als die Klagen über ungerechte Hintansetzung unausgesetzt wiederholen zu müssen. Diesem wohlthuenden Gefühle möchte ich in Betreff der nachbibl. jüdischen!Literatur einen Ausdruck geben, und wenn ich auch wohl weiss, dass die Anfänge einer Beachtung derselben unter den christl. Gelehrten noch sehr! geringe sind und kaum bescheidene Anforderungen befriedigen können, so glaube ich doch* dass dieselben als eine Wendung zum Bessern froh begrösst Und ihre Resultate mit möglichster Schonung beurtheilt werden müssen. Dass diese Studien im letzten Jahrhundert unter den Christen immer mehr rückwärts gingen, war im Grunde doch nur die fast nothwendige Kehrseite eines wissenschaftlichen Fortschritts u. nicht die^FoIge einreissender Barbarei n. wachsenden Vorurlheils, wenn auch diesem seine Einwirkung nicht abgesprochen werden soll. Die nachbibl. jüd. Literatur wurde natürlieh vorzugsweise als eine religiöse aufgefasst, und dem Christenthume war sie demnach fast bloss insofern wichtig, als sie zur Erklärung seiner selbst