Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band III. 1860
- Issue
- No. 13 Januar-Februar
- Date
- 1860-01-01
- Page
- [Seite 16] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2249537-7176707-7176709--0315-2249841- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
796] 7 2. Eftxizelgrftrifteii* ם' (תורת) חובות הלבבות.חברו רבינו בחיי.ונדפס מחדש עם פי׳ טספיק... כטש״נ בלייפציג [קעגיגסב׳ חרייח או חרי״ט?] 8. Torat Cliobat Jia-Lebabot v. Bechai b. Josef mit kurzem Comm. [von jBenjakob], wie in Leipzig* 8. [Königsberg], Dr. v. Tobia Kohen "Efrati u. Josef Bekker [1858 od. 1859?] (20B BI.) [795] [Ein frecher Nachdruck, der von Benj. veranstalteten Ausg. 1846, mit Weglassung der Einleitungen Jellinek’s, (worin Fragmente v. Jos. Kimchi’s Uebers.) u. desHerausg.] חידושי מהרא״ל (ר׳ אריה ל י ב) צ י נע על הלכות שחיטה וטרפות בשיע י״ד, ובסופו חי׳ גפ׳ת על טם׳ שבח [עד דף ו׳ וסוגיא א׳ בגטין דט״ו, ובסופו השמטות ותיקונ' יו״ד דפין] ווארשא שנח תורת אטת היתה בפיהו• 4. Ckiddusche (Novellen) v. Arje (Loeb) Zins über Schlaclilregeln u. s. w. nebst talmudischen Abhandlungen. 4. Warschau. Dr. v. Zebi Jakob b. Elia (od. Hirsch E.) Bamberg 1859. (163 Bl.) [796] [Der Verf. schrieb noch folgende auf d. Tit. genannte Werke: uj יעלת חן מקושר טגן האלף שמחת י׳ט ברכת השיר על הגדה מלא העומר עה׳וז וח״ט טיב חליצה טיב קדושין שו״ת טשיבח נפש חידושים על בב״ח ותערובות ועוד.] Drucker Uri war 1712 sicherlich nicht mehr am Leben, am wenigsten in Amsterdam. Das Jahr 1713 bei Wolf III p. 84 beruht wahrscheinlich nur auf der Confusion zweier Amst. Drucke (nicht eines ,,Pragers“ wie Jüd. Typ. p. 66 A. 30, schon richtig im Serap. 1849 und Catal. p. 1981). Uri räumte wahrscheinlich 168990־ andern Amsterdamer Druckern das Feld, und druckte selbst oder sein Sohn David 16925־ in Zölkiew, wo schon 1702 David’s Sohn Ahron erscheint, David nahm wahrsch. um 170515־ in einer Krankheit den Namen Chajjim an. Hieraus ergeben sich auch Zweifel gegen eine andre Angabe (S. 66), dass Ahron, ein Sohn Uri’s, zur Zeit der Erbauung der Synagoge (92־1678״“, nach S. 64, 1680 giebt Chajes, Litbl. II, 665, an) nach Zolkiew berufen worden, und ein Original-Privil. v. J. 1681 (Inhalt nicht angegeben! dort aufbewahrt werde. Uri selbst nannte sich Philipp Ahron Leri, das Privil. über die Bibel [״Pentat.“ in der Anm. ist unrichtig) ist vom 17. Oct. 1677 {Catal. p. 175), obwohl später 1682 ein Carton hinzukam (Litbl. XI, 433). — Zu jener Legende zurückkehfend, so giebt der Verf. des ש״י gar keine Quelle dafür an, erst später bei der Jahrzahl der amsterd. Synagoge (1675, s. Catal. N. 4151) beruft er sich auf ein Buch [Fragment] eines Mahr im Maarsen, der ausdrücklich als Zeitgenosse der Sache, und bald darauf als einer der ersten deutschen Juden Amst.’s bezeichnet wird (s. Catal. p. 1506 gegen Jüd. Typ, p. 70 m 26) und auf die Chronik in dem Kalender v. J. 4479, der leider aus der Oppenh. Bibi, verloren gegangen, und, nach dem HS. Catalog, jene Legende enthielt (s. Jüd. Typ. S. 70 A. 18). Auch der berühmte Bav. Franco-Mendez hinterliess eine Handsch. über den Gegenstand, deren portug. Titel Polak (zu S. 537) angiebt, während er in den nachträglich gedruckten Errat [vgl. HB, I. S. 111 A. 2] aus einer ״Original HS. in Hebr. geschr. v. Franco-M. A. 1792“ in der Biblioth. Toelet Einiges excerpirt, darunter das Datum 1593, welches auch schon bei Barrios, aber unsicher, zu finden ist. Letzterer giebt (wie gewöhnlich ohne Quelle) das Geburtsjahr * des Uri [״Möse PhöbusiC in ש׳*י] in Emden (״Henden“ in Frisia) A. 5304 (wofür 1554 bei Kayserl. S. 168), 24 Tammus 5338 (1578) für Ahron [der von seinem, schon 1645 bei Benveniste arbeitenden Sohne als todt bezeichnet wird], 5340״“ (jp. 3) für die Begründung ddfc Judaismus in Amst., dann (S. 5) 5350 (szc) u. 1593 {sic') für die Flucht der Spanier, dann (S. 6) 1598 wie bei Kayserl. (Zwischen S. 6—9 scheint in meinem Expl ein Blatt zu fehlen). Auf Barrios ist für histor. Daten wenig Gewicht zu legen, indess hat er vielleicht hier aus Quellen geschöpft, die ich äugen־ blicklich nicht verfolgen kann, da mir Schudt (angeführt bei Ä. Cassel, Juden S. 210) u. A. nicht zur Hand sind.