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Hebraeische Bibliographie · 1859-11-01 · No. 12 November-December · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band II. 1859
Issue
No. 12 November-December
Date
1859-11-01
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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108 (779 Mari zu einem bekannten Corrector machen konnte (bei Bapop. zu גל עד S. XLVII), während Hock aus einer Person zwei macht (worüber das Nähere im Catal. Sect. III unter Abba-Mari aus Wien). Dass der ״Vorsteher“, also ״David b. Pinchas“ Hurwitz in Wien begraben sei (S. 25), kann ich aus dem, freilich kaum brauchbaren Index der Wiener Inschriften nicht finden, Frankl nennt (S. XHI) den Rabbiner Sabbatai, dessen Grabstätte angeblich unbekannt war; etwa wieder eine Confusion mit dem Vater Jesaia? Sabbatafs giebt schon Wolf HI p. 1012 und daher Fürst I, 412. Im alphab. Register zu גל עד wird zu ״Pinkas“ irrthumlich ״Horwitz“ (sonst bald ״Horowitz“ bald ״Hurwitz“) gesetzt. Der Name ״Jessensky“ (S. 25 A. 1) ist vielleicht soviel als Sohn des Josef? Vgl. auch Sabbatbl. 1845 S. 67, 126.] Van de Velde, C. W. M. Map of the Holy Land etc. 8 Blätter in Kaliko-Mappe. Gotha, Perthes, dazu Memoir. 8vo. ib. (356 S.) 1858. [779] [Karte nebst Anhang eine ״ausgezeichnete* Arbeit (8. Zeit1c.hr. d. D. m. Gesellsch. XIII, 288), enthält auch auf Bl. 8 eine verkleinerte Copie des gr086en Plans von Jerusalem, 8. JETS. IN. 288. Vgl. das. S. 716. — Von demselben erschien: Le Pays d’Israel. Collection de cent vues prises d’apres nature dans la Syrie et la Palestine par C. W. M. van de Velde pendent son voyage d’exploration geogr. en 1851 et 1852. (Text in fol.) Paris, J. Renouard 1857. (VIII u. 88 S.) [780] 3. Journallese. Deutsches Museum, N. 42: ״Das Erdbeben zu Santarem“, v. M. Kayserling. [781] Europa. No. 47: ״Zur Geschichte der Juden in Oesterreich.“ [782] Jewi8h Chronicle No. 262 S. 7: ״Treatment of the rabbinical Literature by the Inquisition“. [783] [Aus den in Rom erscheinenden Annales Juris Pontifici 1859. Marx-April. Enthält einen im J. 1529 von dem Cardinal zu Cremona an Card. Palatta in Wien (vgl. oben N. 778), worin ein Ruckblick auf die Massregeln gegen Talmud u. 8. w. U. A. geht daraus hervor, dass der päpstliche Nuncius in Polen sich 1628 über den Druck des Talmud's beklagt hatte, wie angedeutet wird, nicht ohne Erfolg. In der That haben wir gefunden, dass der letzte Band des (äusserst seltnen) Lubliner Talmuds im J. 1628 begonnen, aber erst 1639 vollendet worden {Catal, p. 222, wo auch bemerkt wird, dass Tract. Abot u. Maimonides Comm. zur Ordnung Neskin vielleicht nie gedruckt worden). Auch sind uns zwischen 1629-33 nur ein Pentateuch bekannt, dessen Datum eigentlich 1620, und im J. 1635 wurde das Buch des Gerson b. Elieser öffentlich von den Jesuiten verbrannt. 86 —־ müssen Geschichte und Literatur einander ergänzen.] Publicist N. 276 ff. (23 Nov. ff.) ״die Rechte der Juden in Preussen“. [784] Serapeum No. 21 (S. 321): ״Neun die Oppejiheimer'sche Bibliothek betreffende Briefe v. 1713,1714, 1719 u. 1724“. (Aus Hamb. HSS.) Von F. L. Hoffmann. [785] [Wir werden in der hoffentlich bald zu schreibenden Einleitung zum Bodl. Catal. den wesentlichen Inhalt mittheilen, und beschränken uns hier auf einige Bemerkungen. 8. 330 A. 1 ist Koxi gewiss nicht das Richtige für קוזי, dessen Ursprung noch unklar. In N. VIII sind ausser den Druckfehlern gewiss Schreib- und Sachfehler bei Losius; z. B. 8.331 A. 1 ist für וגוב zu lesen ״ ינובJanow bei Torbin*, wie in mehren Edd. de3 Zebi H. ben Meir zu lesen (Wolf vermischt ihn mit einem andem, Catal, N. 7434). S. 332 18t von einem Midrasch Rabbot recus. die Rede, wo Hoffmann zwischen 1701 u. 1705 schwankt. In letzterm J. erschien er in Fr. a. O., aber in Ämst. zwischen 1700 u. 1725 nur einmal (bei Antones) mit einem Datum, das man gewöhnlich 1725 zählt, obwohl die Approbation von Cheschwan 5480 d&tirt ist; ein andrer Druck des Antones nach 1721 ist nicht bekannt, es wäre also durch diesen Brief vom 25. Bept. 1724, wenn man daselbst 1720 lesen dürfte, die Sache erledigt, und Jüd. Typ. 8.72 zu berichtigen, wie z. B. auch das. 8i 70a die Zeit der 3 Compaguons 1703 - 15 auf 1708 - 10 zu beschränken, da für 1715 nur 1710 zu lesen (לחס דמעה im Ji לי צייה obwohl anderseits ועתה .. ליצירה in der, durch die Censuranekdote גברים für עכו (Akko, Oholot XVIII, 9) berüchtigten Mischna, wie in Pentat. u. החינוך ,O wohl 1721 ist. — 80 steht es mit den Datenbestimmungen hebräischer Drucke.] Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte, 1859. Septemberlieft• Die Jaden u. die Spaziergänge in Frankfurt a/M. im Jahre 1769 v. W. Bftsse. [786]

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