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Hebraeische Bibliographie · 1859-09-01 · No. 11 September-October · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band II. 1859
Issue
No. 11 September-October
Date
1859-09-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Rabb. in Nowohradek. fol. König8b., Grober u. Longrien 1859. (146 n. 2 Bl. Zus. u. Indices.) [709] ט רש וליי י* ו *עם ,nrb הקדמית המעתיק [ר׳ אברהם שליום] השאליות ווזתשובות אל* 1 מבוא מאטרות מלייצה .3 .הערות יקרות'מאת ■המו״לי. ו ו י ע ן תרי״ט: , Marsilius ab Inglien. Von Ad. Jellinek. 8to. Leipzig, 0. E einer• (Druck Y0n Fl Förster in Wien) 1859 (12 S. deutsch u. 12 S. hebr.) [710] [Ein Gelegenheitsschriftchen, B. Beer gewidmet (▼gl. N. 726). Der Yerf. ,will f;egen den abgedroschenen Vorwurf des jüd. Partikularismus nachwcisen׳, dass der uae ״von Schule, zu Schule wanderte“ (S. 9), u. soll dies schon ״concret“ in seinem ״Thomas Vv Aquino״ (Leipz. 1853) nachgewiesen sein1), wo er aber freilich noch nach fern liegenden specieilem Motiven suchte (s. Jew. Lit. p. 96). Beachtung verdiente hauptsächlich der Umstand, dass sowohl Thomas als Marsilius (2. Hälfte 14. jahrh.); beinahe: erst zu Ende des 1.5. Jahrh. überzetzt, wurden, denn der hebr. Uebersetzer Abr. Schalom (nicht: ״S.chalum״!), über welchen auffallender Weise kein Wort gesagt wird,, obwohl er ^interessante historische Streiflichter auf seine Zeit [welche?] und Umgebung wirft״ (S. 11), ist kein andrer, als der bekannte Verfasser des נוה שלום (st. 14923־), wie schon in unserem Catal: (p. 2478, vgl. Jew. Lit. p. 296) bemerkt worden, nachdem uns Scharr (s. dessen Notiz über die HS. in Odessa, כ״1ז VHI, 63) das Wesentlichste aus der hier gedruckten Vorrede, mitgetheilt; und ist auch die Mittheilung über Hai Gaon aus solcher Zeitvon wenig oder gar keiner Bedeutung. Man sieht aus jenem!imstande, dass die Juden nicht bloss adn eben herrschenden Systemen sich anschlossen, sondern aueh mitunter nach ״überwundenen Standpunkten״ griffen. Ueber das Verhältniss der Juden zur nichtjüdischen Literatur darf aber durchaus nicht in allgemeiner Weise abgesprochen werqen,, es sind hier Zeiten, Länder und, Ihdividueii woh! zu Unterscheiden., Das. Gemeinsame ist freilich die Achtung vor dem, Studium überhaupt, aber es, hat nie und nirgends an; Zeloten gefehlt», welche; dieses Studium na!ch, theologischen Grundsätzen massrege]n und ihre Gegner verfolgen zu müssen glaubten«; den besten Beweise dafür geben schon die Schriften der hellen Denker, welche sich bemühten,, die Lehrfreiheit oder richtiger Eernfreiheit als. orthodox nachzuweisen, wie Abulwalid, Joset Aknin n. ^.?, die sien anf das Beispiel von Talmud und Gaonim beriefen. Es: ist aber die; Aufgajbe der )ud, Wissenschaft nicht eine apologetische, sie muss auch zeigen, wie* ftei<BrForscher vejkezert werden, u. welche Motive den einzelnen Üebersetzungen U. Bearbeitungen zu Grunde lagen. So betheuert z. B. der Uebersetzer der Replik des Averroes, dass er sie nicht berührt, hätte, wenn ihm die Widerlegung der Philosophen von Gazzali anderes als aus den Exerpten des Averroes bekannt geworden (Catal. Leyd. HSS. S. 50). So giebt jehuda Romano (Afg. 14, Jahrh.) als Hauptmotiv für seine Uebersetzung kleiner Abhandlungen christlicher Theologen an, er wolle seine Glaubensgenossen überzeugen, dass es auch Weissheit ausserhalb Israels, gebe {Jew. Lit. p. 96). — Was die ״kostbaren“ hebr. Anmerkungen betrifft, so bestehen sie aus 4. Exerpten aus dem מלמד des Jakob Anatoli; die Erklärung! des;מנעי ־• ההגיון citirt Schalom (S. 5) deutlich, u. richtig aus Änatoli’s Vorw,. zur Isagoge (d. h. zu den logischen Schriften)* u. ist sie schon daraus im J. 1847 von Lukes mitgetheilt (vgl. Jew. Lit. p. 296).] חזקדכי עלי חח״ת .. הרב .. חוקיה << מנלח . .^ליא נדפס כ״א שתי פעמים (!). עתה בתבנית קטן... ע״י .8 .[טיב^ זוא$יף. [ליעמבערג תת״ם• Cha8kuni od. Chassekuni, compilirter Comm• Üb. Pentat׳. v. Chiskijja b. Manoacb; . zuerst in klein. Format gedr. durch Mich. Wolf. 8vo; LembergSchrenzei 1859. (78 Bl.) [711] [Dieser Coramentar ist mit dem Bibeltexte im 16. u. 17. Jahrh. 6 mal gedruckt, ohne; Text zuerst Cremonal559 (Catal. p. 844); derselbe hat. literar-historischen Werth; 8. Zunz, Zur Gescb. 8.91.] 1) Wir geben gelegentlich einige Bemerkungen; Schriftehen. Dass Eli (nicht ,Ali*!) ״eigens die lat. Spraehe erlernt, um einzelne Werke von Thomas übersetzen za können*, (S.,9-10) stellt durchaus nicht in dem beigefügten Texte; das berühmte u. in lat. Uebers. oft gedruckte De causts (S. 17 op. 2) stammt aus dem Arabischen u. hat nichts mit Thomas zu thnn (s. die Anführ. Jüd. Zit. p. 394 [vgl. hier S. 6] englisch p. 84, vgl.אוצר נחמד II, 243 n. 17), hingegen fehlt n. A. der Comm. über die Aristot. Ethik, (MS; Oppenh. 1177 Q.), u; das Compend. der Summa von Jakob Zahalon (Wolf I, 601, Jüd. Zit. p. 457). Josef b. Schemtob (Ersch 8. v. S. 28) wollte gegen Thomas schreiben.

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