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Hebraeische Bibliographie · 1859-07-01 · No. 10 Juli-August · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band II. 1859
Issue
No. 10 Juli-August
Date
1859-07-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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60 650] ד«גדד( עם פי״ .. ר׳ יעקב דל מגרד דדובגא. ליק תרי״ט. 8. Haggada mit Coinm. des Jakob (Prediger in) Dubno. 8vo. Lyck, Petzall 1858. [650] [Erschien 1839 u. d. T. 1יעקב אמת? (Catal. N. 2730 u. 1205, vgl. Zunz, G. V. S. 469). Die gegenw, Ausg, kennen wir nicht aus Autopsie.] הפלאח צ2ובערכץ ביאור הערוך מא.ז הרב ישעיהו ברלין נחלק שגי] ובאו אליו גוססות דברים יקרים מאת הח׳ שמואל דוד לוצאסו ומאת הרב שטעון הורוויץ בשם חידושי מהרש״ה. •היציא לאור אריה ... .8 .ליב בן עזריאל ראזעגקראגץ. ו ו רען. תרי׳״ט ' [Haflaah sche-be-Arachin.] ״Additamenta zu Natan b. Jechiel’s Lexicon y. Jesaja Berlin. Nach d. Autograf (sic) des Verf. nebst Zusätzen v. S. D. Luzatto [1. Luszattd] u. S. Ilurwitz, u. e. Vorw. v. Ad. ,Jellinek. Her. v. L. Rosenkranz, Buchst. ק »fl.“ Wien, Buchdr. Deila JDorre 1859. (lJ/4 thlr. n.) [651] [Die Besitzer des ersten Bandes oder des Lemberger Aruch, worin jener aufgenommen, kennen bereits den Werth des Werkes, und haben sich gewiss rasch in den Besitz des vorliegenden Schlussbandes gesetzt; von jenem ersten hat der Her. ebenfalls den nur noch kleinen liest angekauft. Wir hätten gewünscht, dass die verschiedenen nützlichen Nach- und Beiträge wenigstens in einer f'ür’s Nachschlagen bequemem Form zusammengeste.llt worden wären, und stimmen herzlich in den Wunsch des deutschen Vorredners, dass endlich eine neue Ausgabe des in jeder Be- Ziehung wichtigen ״Aruch“ veranstaltet werde, und zwar durch kundige Hand und mit Benutzung aller erreichbaren Hilfsmittel, z. B. der Ed. Pr., von deren Existenz in Breslau (Saraval XI) der Her. (hebr. Vorr. Anm. 1א)) nicht unterrichtet worden, obwohl das darin befindliche Schlussgedicht schon vor mehren Jahren in der Monatschrift abgedruckt ist2). Wir beschränken aber unsre wissenschaftlichen Wünsche nicht zu Gunsten des ״wandernden jüd. Buchhandels“, noch erweitern wir sie mit Rücksicht auf jenes Institut, welches ״die Förderung alter Quellenwerke und wichtiger Forschungen zu den Zielpunkten seiner Entwicklung und Erweiterung zählt*‘ Der Vorredner hat nemlich von dem vorliegenden, allerdings unter Umständen sehr dankenswerthen Buche Veranlassung genommen, um ein Verhältnis und eine Einrichtung von wissenschaftlicher Seite aus kurz zu befürworten, wogegen wir Protest einlegen zu müssen glauben, ohne dass es uns einfallen kann; so wichtige, in die Literatur so tief eingreifende Fragen hier so nebenher erledigen zu wollen. Wir müssen uns darauf beschränken, der hingeworfenen Ansicht diesmal unsre Ueberzeugung entgegenzustelleu. Das Inst, zur Förderung d. jüd. Lit. hat durch seine Grundlage und Constitution von vornherein, sowie durch seine Verwaltung und Ansführung bis jetzt der Wissenschaftlichkeit und dem allgemeinen Sinn für Förderung wissenschaftlicher Thätigkeit weit mehr Abbruch gethan, als dasselbe, ohne Aufgabe seines Wesens, auch an dem, in Aussicht gestellten Zielpunkte je für die Wissenschaft direct oder indirect leisten wird. Wir können nur bedauern, dass der Vorredner jener Speculation bis vor Kurzem durch seinen Namen einen Wissenschaftliehen Schein zu verleihen gesucht. Was den s. g. ״wandernden Buchhandel“ betrifft, so ist dieser, wenn von literarischem Verdienst die Rede ist, gar nicht einem ״privilegirten“ gegenüberzustellen, denn beide sind und bleiben Speculation; aber im Zusammenhang mit dem jüdischen Dilettantismus kommt man dahin, die nur auf unserm Boden wuchernde Pflanze als eine Ehre des Judenthums, einen Verderb der Wissenschaft zu bezeichnen. Die wandernde^ Bettler und Speculanten wären ohne ihre jüdische halbgelehrte Erziehung Taschenspieler, Gaukler, Trunkenbolde und noch Schlimmeres geworden. Wir gönnen ihnen den Bettelgroschen des Reichen und den Verkauf ihrer Waare an das grosse Publikum unsrer Privatgelehrten (״׳Baale Battimu). Wenn aber der Vorredner 4 alte Schriften aufzählt, welche seit 20 Jahren von Personen ganz verschiedener Art brauchbar edirt worden sind, um von wissenschaftlichem Verdienst einer Klasse zu sprechen, so weiss er sehr wohl, dass wir ihm eine Bibliothek ‘von neuen Editionen entgegenstellen können, in welchen der Geist 'der Literatur von dem eigentlichen ״wandernden Buchhandel“ heillos misshandelt worden. ״Ohne Beruf und wissenschaftliche Vorbildung, von Praenumeranten-Verzeichnissen befriedigt, trauern sie weder mit dem Käufer noch mit dem Verfasser, 1) Die dort (genauer in des Verf. Vorr. zu Th. I) erwähnte Ausg. ohne Titelbl. ist Yen. 15312־. 2) Freilich incorrect, weil ohne Kenntniss des früheren Abdrucks u. s. w. s. Catal. p. 2041, Catal. d. Leydn. HSS. S. 306; vgl. Geiger, Zeitscbr. d. d. m. Gesellsch. XII, 368.

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