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Hebraeische Bibliographie · 1859-07-01 · No. 10 Juli-August · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band II. 1859
Issue
No. 10 Juli-August
Date
1859-07-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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המזכיר Zu bestellen bei allen Bucbhandl. oder Postanstalten. Sechs Nummern bilden einen Jahrgang. •<£ הראשנות הגה באו וחדשות אני מגיד $>• N0. 10. (II. Jahrgang.) HEBRÄISCHE BIBLIOGRAPHIE. Blätter für neuere und ältere Literatur des Judenthums. Verlag von A. Asher & Co. in Berlin. Redigirt von Dr. H. Steinschneider. tt t מרי־ט Juli — August. 1859. Die in dieser Bibliographie angezeigten Bücher sind von A, Asher & Co, zu beziehen. Offerten von antiquar. Büchern und Manuscripten sind denselben stets willkommen. Alle, dieses Blatt betreffenden Zusendungen von Drucksachen erbitten wir uns an die Adresse der Buchhandlung unter Kreuzband franco oder durch Buchhändlergelegenheit über Leipzig. Inhalt: I. Gegenwart: 1. Nachrichten. 2. Bibliographie. Periodische Literatur. Einzelschriften. 3. Bibliotheken und Cataloge. 4. Miscelle. — II, Vergangenheit: Aktenstücke von G. Wolf. 1. Nachrichten. Weltfriede mit ungestörter Verbindung zwischen entfernten Weltgegenden ist für die jüdische Literatur der Gegenwart von besonderer Bedeutung, wie sich auch die Geschichte ihrer Vergangenheit nach Ländercomplexen* gruppirt. Der Strom unsrer Nachrichten ist jedoch weniger durch deu kurzen Krieg selbst als durch die von der Jahreszeit, namentlich in diesem Jahre, gebotenen Rast etwas spärlicher geflossen. Aber wir wollten nicht klagen, wenn die literarische Treibjagd überhaupt nachliesse, und für jedes Duzend Ephemeren eine ernste Arbeit erschiene! Wir sind nicht in der Lage von irgend einem neuen jüd. wissenschaftlichen Unternehmen von besonderer Bedeutüng bestimmte Nachrichten zu geben, obwohl in Wilna u. Amsterdam manches Nützliche und in Petersburg ein Werk von allgemeiner Bedeutung vorbereitet wird, das auch unsre Aufmerksamkeit verdient. Zuerst einige Worte über Letzteres: Bekanntlich ist Gfiwolson durch seine Forschungen über die Szabier, bei welchen er eine fingirte Verbindung mit geoffenbarter Religion nachwies, auch auf die nabataeische Literatur gekommen, deren arabische Bearbeitung durch Ibn Wahshia er herauszugeben beabsichtigt. Als eine Art von Programm dazu ist seine neueste Abhandlung anzusehen1), in welcher Chw. uns überzeugen will, dass es vor etwa 5000 J. schon eine wissenschaftliche Cultur u. Lit. in Babylon gegeben habe3)! Wir scheuen uns nicht* unsre Ueberzeugung auszusprechen, dass die 1) ״Ueber d. Ueberreste der altbabylon. Literatur in arab. Uebersetzungen. Aus den Memoires des savants etrang. T. VIII (p. 331523־) besond. abgedr. 4to. Petersb. 1859. (195 S., l2/3thlr.) 2) Zu d. wissenschaftl. Begriffen gehört aber auch die Eintheilung der Pfianzen in kalte und warme (S. 88), und die Anwenduug dieser aristotelischen Kategori3n auf die Botanik ist schwerlich älter als Galen!

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