Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band II. 1859
- Issue
- No. 9 Mai-Juni
- Date
- 1859-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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המזכיר Sechs Nutnmem bilden einen Jahrgang. הואשגות הנה באו וחדשות אני כומר £>• Zu bestellen bei allen Buchhandl. öder Pöstanstalten. No. 9. (II. Jahrgang.) HEBRiEISOEE BIBLIOGRAPHIE. Blätter, für neuere und ältere Literatur des Judentums. Redigirt Y011 Dr. BL Steinschneider. Yerlag von A. Asher & Co. in Berlin. 1859. Mai — Juni. הריט // Die in dieser Bibliographie angezeigten Bücher sind von A. Asher & Co. zu beziehen. Offerten vön ahtiqiiar. Büchern und ManuSeriptöh* sind denselben stets willkommen. Allej dieses Bliitt betreffenden Zusendungen von Drucksachen erbitten wir uns an die Adresse der Buchhandlung unter Kreuzband franco oder durch Buchhändlergelcgenheit über Leipzig. Inhalt: L Gegenwart: 1. Alex. v. Humboldt. 2. Bibliographie. Periodische Literatur. Einzel- Schriften. 3. Journallese. 4. Bibliotheken und Cataloge. 5. Miscelle. — II, Vergangenheit: Bemerkungen zu Benjakob’s Verz. der Schriften Asulai’s v. iV. H. v. Biema. Miscelle. Alexander v. Humboldt ist am 6. Mai gestorben. Er starb nicht einer, sondern der Wissenschaft1 2), jede hat das Recht und die Pflicht seinen Htntritt in ihren Aiinalen zu Yerzeichnen, und namentlich die, ,welche zum Probirstein echter Wissenschaft überhaupt geworden, — die des Judenthums, die noch immer, mit den Juden selbst., auf ihre Befreiung von den Fesseln harrt, an welchen Geistlichkeit und Theologie seit Jahrhunderten geschmiedet. Diesen kommt es überall auf das Wort, das Bekenntniss, die Form aii, und sie dürfte es wagen, am Särge des Mannes, in ,welchem Mit- und Nachwelt Poch mehr deh Weisen als den Gelehrten Verehrt, ihr. Urthdl ־ von Gottes “ ,wegen auszusprechen, weil der Kanzel gegenüber keime Erwiderung gestattet ist. Wir haben aber äüch 1m Dome zu Berlin gehört, dass gewisse tljeölogische Doctrinen in ff. den Zweifel hervorriefen, ״ob sich nicht hier menschliche Theorien an die Stelle göttlieber Wahrheit setzten.3 ״), Deutlich sprach sich H. selbst in dem berühmten Schreiben an Graf. Stolberg, bei Gelegenheit der jüd. Namen im J. 1S42 aus: ״Es ist gefahrvolle .Anmassung der schwachen Menschheit, die alten Decrete Gottes aus« legen zu wollen. Die Geschichte finstrer Jahrhunderte lehrt, zu welchen Abwegen solche Deutungen den Mtith geben.״ Woran sich die characteristische, sprichwörtlich gewordene Stelle schliesst: ״Die Besorgniss mir zu schaden, muss Sie nicht abhal- 1) Mit diesem Gedanken beginnt auch der beachtenswerte Artikel des Red. d. Allg. Medic. Ctntral-Z (N. 38 v. 11. Mai), Dr. L. Posner. i 2) Vgl. Jew. CHron. K. 252 S. 7, wo gegen das Missionswesen.