Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band II. 1859
- Issue
- No. 8 März-April
- Date
- 1859-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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ftföfe&V ä&s iMcMliclfe ÜMädung ~ Betrag genannt ■weide. Zwar hat D. Cassel (Sa En1efc('E!&cyM. Bä. 31) unter Jösif Ibn Ezra (S; 75) eine Ausg. 1576 £d. h. Yened.] angenommen , die er S. 87 A. 7 als irrthümlich bezeichnet, unf e« biieb (Jäher nur übrig* * d|e Notiz ües, JJbn Esra anf ein MS. zu beziehen ■( Qatal. p. 1503); es fragt sich fhkr, pb inan*(ffe Schwierigkeit durch die Annahme des altern Druckes, oder umgekehrt iu erkfäireU fiat. Esfällt sehoti Auf, dass G. diesen, bisher vollständig unbekannten Druck ohne die, bei solcher Veranlassung* beliebte!! Bemerkungen angiebt, und viele unwiderlegliche Beweise absichtlicher Erfindung dieses Schriftsteh• Xere berechtigeowphl. unter 4$1ז erwähnten Umständen hinlänglich zu einer gleichen Yörädssetzang *). ’ Was endlich die, uns hier am meisten interessirenäe Frage, die Person der Re^ns betrifft, »0 echceibt auch Cr. blindlings nach (s. namenth S. 31 A. 6) ״Donna gpacif V Toehfer־,״ ojjneäarau Amboss zu nehmen , das? diese* Verhaltniss der Reyna?u der berjuhmten Gracia wpcfer in den angeführten Titeln der Werke noch sonstwo bA'ön^e^iesen* 8411 Wehn min in 'diesen, noch lange nicht für beschichte auszugebenden Verhältnissen den Boden der Hypothesen betritt, und eine^ vorläufig noch ganz unbegründete natürliche Verwandtschaft jener Frauen sucht, so läge es viel näher, Reyna für eine Schwestertochher zu halten, d. h* •für Mne Schwester der Gracia Benveniste; (״Ibh V'eniste׳ן!‘גיישטי)* ״), welche Gr. (S. 32 A. 8) an Samuel, den Bruder des Josef, yfThejrathet yermuthet, so dass GerlaclTs ,Bericht über die zwei Schwestern, durch den von uns aufgefiindenen Namen Benveniste gerechtfertigt wäre. Ja der, mit Donna ^Gracia (1559-60) streitende Augustin Enrique in Venedig und ferrara, welcher ajs wo derselben bezeichnet wird (Zn'nzin f. 28), hatte .den ,Namen Don Abraham Benveniste angenommen, wahrscheinlich nur wiederaufgenommen, und es ist für die'Stadien des Gbschidhtsforschers öräetz bezeichnend, dass er diesen zweimal (f. 28, 6 u. c) erwähnten Namen unbeachtet gelassen, obwohl er Don Äibraham einen »Verwandten* sder Gracia Nasi nennt! Wer leicht Hypothesen für Geschichte ausgiebt, durfte hier am ^besten an einen Schwager oder Neffen denken, also Vater oder Bruder der Gracia Renv. und vielleicht auch Reyna. Doch genug, um zu erkennen, wie es noch Um Unsre Geschichte steht. i! AktfenStücke u.«. w. von ». W»lf. (Schluss 4er 2. Serie, T $. 132.)*) 1618, 27. Aug. Kaiser Matthias gestattet deu Juden zu Neuburg etc. Synagogen m halten und verbietet jedeweitpre Beschwerung derselben durch Mauth ». Zoll u. erlässt ihnen das Judenzeicben zu tragen. JL624. Wien, 12. Febr. Ferdinand II; ertbeilt den Juden Josef Pifikherlen *) von Gor*, Moses u. Jacob Marburger von Gradisch (Gradjska) u. Ventura Parente vpn 3) Gelegentlich bemerken wir, dass der von C. (S. 14) genannte Boistaille (1563) gewiss kein andrer ist, als der Gesandte in* Constant. u. Venedig (woselbst 1561-3), dessen hebr. HSS. epäter durch Warner nach Leyden kamen (Catal. Codd. etc. p. 421).— Im Hause des Josef Nasi wurde noch am 8. Schebat 1582 der Supercomm. des. damals bereits verst. Mos. Almosnino über Ibn Esra u. Raschi copirt (Catal. I. A p. 1770), und früher .(1576) das karaitsche Äderet $fidh des Baschiatschi (Cod. Trigtand C, in desselben jCatal. p. 23). A. 165ר erschien aus seiner Bibliothek das Buch Rtumäh (Calais p. 2d2i). Für Josef8׳ Familie insbesondere ist vielleicht Almosqino’s spanische ISchfift über Auferstehung verfasst worden I (Cßtal. p. 1772, vgl. die Ansicht des Vaters ,bei Gr. 8.30 A. 2) *4) Wir ,schliessen hier noch zwei Specialbemerkungen an. Der Äatrolog ״Don Juan Gardino“ hei GraetzS. 38 A. 53 Ende ,18t wahrscheinlich Joh. Jdnduno od. Gandavo. — Es liegt uns vor eine wenig, oder gar nicht bekannte Ausgabe des Regimiento de laVida in latein. Schrift edirt v. ,,Samuel Rendes de Sola, Joseph Siprut (sic) Gabay u. Jeiidah Tiza“, 4. Amtt. 5489 (1729), 288 S., gewidmet dem Ahron de David de Pinto. Die hebr. Abhandlung über dl© Traume ist natürlich nicht dabei, p. fpäter separat gedruckt worden,. *) Ein besonderes Verz. y. Aktenstücken., Worn^s betreffend, folgt nächstens. Red. 9) (Der'Name Pinkerle ,(jetzt Pincherli) dürfte, mit dem österreichischen ,,Pinkeljude,“ (d. h. Bündeljude, ,Haüsirer) Zusammenhängen? Meschulläm Salmän b. Abraham Berech (ברף) Pinkerle' von den Vertriebenen Wien’s in Gorz , war Dorr«ctor i1ft-AmsterdMn l68385־, in Venedig 17004־. (Näheres in der 3. Section unseres Catalögs): 1