Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band II. 1859
- Issue
- No. 8 März-April
- Date
- 1859-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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33 623] [Di• Bocher, sind cIftMificirt, die Cläseen nach der, in solchen ־Verzeichnissen *weder bequemen noch, cörrecten chrologischen Ordnung, die wenigen Hebraica unter Bibel u. andre Fächer vertheilt. In ihrer Art merkwürdig ist die 8ammluhg von mehr als 150Q Dissertationen (nicht ohne Dubletten), von denen selbst die kurze Uebersicht (S. 291 ff.) viele speciell hi eher gehörige hervorhebt, z. B. die hebräische von WiUichiu* [1. fyittickiu* wie N. 206] über jüd. Beeten (N. 135) fehlt bei Wolf II, 1292, wo dergleichen, wenn auch nicht vollständig, zusammengestellt ist; Kuhnel, de potus coffee vestig ap. Hebr. (5.134), worüber neulich■ in Ben־Chananju verhandelt worden, Meelführer, Jesus in Talmude (N.215) u. dgL m. Wir erwähnen gelegentlich ein allgemeines Hilfsmittel fürDissert., welches schwerlieh vielen unsrer Leser bekannt ist, den Catulogu* Diuertt. ucad. quibus; nuper aucta e$t Bibi. Bodleiana 1832. fol. Ozon. 1834 (448 S. u. Index Respond.).] 5. Miscelle. Die Mortara-Angelegenheit hat auch ihre historische Seite; so z. B. ist durch sie die Veröffentlichung verschiedener auf die Zwangstaufe bezüglichen Gesetze und Verordnungen in d. öffentl. Blättern hervorgerufen, welche besonders gesammelt zu werden verdienten. — In einer Sitzung der holländ. Akad. der Wissensch. las Hr. de Wal, über das Werk: De parvulis Judaeorum baptisandis (Strassburg 1508), worin die Zwangstaufe beim Widerspruch der Eltern für ungültig erklärt wird (s. RW&ö/. N. 25 vom 14. Jan. und eine Skizze der Vorlesung aus dem A. C. daselbst N. 29), - [523] ׳ ׳; EL Vergangenheit. Die. jüdischen .Frauen und die jüdische Literatur. v ,: , . ' Zn Reyna (Bd..I S. 67). f , Josef Nasi, der Herzog, und Chisdai ScbaprUt, der Minister, gehören zu den unerschöpflichen, bis zum Ueherdruss wiederholten Themen gelehrten Forschens und sogenannter populärer Aufsätze. Ueber Josef sind Quellennacbweisungen gegeben im Catal. h. p. 1513; von den, bei Wiener zu Josef Cohen S. 212 A. 297 (vergl. 210 A. 287) genannten zwei heueren Aufsätzen ist mir das Wiener Jahrbuch im;Augenblick nicht zugänglich. Das Wichtigste findet sich schon gesammelt hei Sei. Caseel (im Artikel ^Juden״ in der Ällg. Encykl. Bd. 27 S. 202), wo jedoch die, uns zunächst interessirende Frage noch nicht berührt wird. Es heisst daselbst: מGunst und Wohlwollen gewährten er, seine Frau und Schwiegermutter, Donna Giaiia, den lüditeben Gelehrten; die Heide dankbar priesen.״ Ueber die Frau wird nichts weiter peigebracht. Der NameKeyna’s ist, so viel wir wissen, zuerst im Art. Jüd. Typ. 40 8־ angegeben und beinahe’ zur selben Zeit von Carmoly [Orient. XII, 18512־ S. 836, in einem angefangenen , aber nicht vollendeten Artikel). Letzterer, der bekenntlich alles weise, erzählt uns von der Familie ״Nasi״ (ein Seitenstück zu seiner Familie ״Saken״), die alle Welt beglückt (nach Amerika hätte noch Oocbin genannt werdaa,können); Zuletzt heisst es: ״Gracia Miquez (!) nahm mit sich ihre Tochter Reina und ihren Neffen Samuel, ein anderer Neffe Iaan blieb noch in Antwerpen.״ Dem Verf. des anonymen. Aufsatzes ״Don Josef iNasi“ im Bert. Wochenblatte 1857 n.26 (8. 207 Änm. 1.) scheint Reyna eine zweite Frau Josefs, ״da deren Mutter jDonnp Gracia Nasi, die zugleich Josefs Grössnintter (!) war, schon früher ihren 'Wohnsitz in Cbnstäntinopel hatte und als eine eifrige und freigebige Beschützerin fjüdiscl}fer Studien gerühmt wird.״ Der Schreiber dieser-Zeilen, dem es, wie allen solchen Schriftstellern für ״das Volk״, nicht beliebte, irgend eine Quelle anzufühten, regt Pinen begründeten Zweifel an, indem er zugleich gedanklos nachschreibt. Dass Donna Gracia zugleich Schwieger- und Grossmutter Josefs gewesen, behauptet Da*« Ca99tl (in der Allg. Encykl. u. d. W. Josef Nasi, Bd. 31 S. 67) unter Berufung auf Aboaby Nomologia p. 304! Also hätte Josef Nasi seine Tarife ( wenigstens Stieftaute) geheirathet? Nichts davon steht bei Aboab. Derselbe fahrt, nach den von Ski. Caetel a. a. 0. mitgetheilten Worten über Donna Gracia fort; No qutio dar *u