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Hebraeische Bibliographie · 1858-11-01 · No. 6 November-December · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band I. 1858
Issue
No. 6 November-December
Date
1858-11-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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110 [317 Kalendergeschichte betreffend, efe׳ altesfcrflt interessanter Punkt, dessen Erledigung abne Zusammenwirken tüchtiger Astronomen und Literarhistoriker unmöglich ist* ferneT desselben, mitunter sehr treffende, Bemerkungen über S. Sachs' Schriften, an deren Schluss der Ve*f. ein selbstständiges Werk über schwierige Talmudstellen verspricht.;Zu der Notiz von Dukes über die Erwiderungen des Abraham Maimonides (S. 37) vgl. die Anführungen oben S. 62. N. 180.] * *י/ Schriften des מInstituts zur Förderung der israel. Literatur3 ״. Jahrg. Mit diesem D&ppeltitel (dessen Inhalt wir hier nicht erörtern wollen) sind 5 Schriften versehen, welche nebst; einem Bericht den Abonnenten oder Präunmejanten (,Mitgliedern*) für % Th Ir. abgeliefert worden, und wovon nar noch11 1— 3 in den von den Buchhändlern veranstalteten SeparaUusg. (ohne jenen Doppcititel) zu haben sind: 1. Philippson, L. Satou u. s. w. Bd. II. u. III. s. oben S. 60 N. 160. * [317] [Der IV.Bd. wird im nächsten Jahre überhaupt nicht oder nicht im Institut erscheinen; 8. A.55. d. J. S. 718.] 2. Jost, J. M, Geschichte des Judenthums. Bd. II, Sto. -Leipzig, Dörffling, 1858. (VH! ü. 463 S., 2 Thlr. 4 Sgr.) 318] יי'־] [Der 111. Bd. wird das Werk beschliessen.] 3. Frankl, L. A. Nach Jerusalem! 2Bde. 8vo. Leipzig, Baumgartner, 1858. ,[319] 4. Oeigner, Ludw. R. Sabbatai Bassista u. sein Prozess. Nach gedruckten n. ungedr. Quellen. 8vo. Leipzig, 0. Leiner, 1858 (44 S.). * [320] [Der Verf. giebt die Geschichte eines interessanten Pressprocesses nach den Akten der Breslauer Archive; es handelt sich nm den Wiederabdruck des Privatgebetbuchs Schaare Zion, (vgl. oben S. 16!N. i>2),. welches, merkwürdiger Weise, durch eine, wahrscheinlich voti den Bukowinaer Chassidim. interpolirte Ausgabe, im vorigen Jahre neuerdings der Österreich. Regierung zu ausgedehnten Recherchen Veranlassüng gegeben. Vorangeht das Leben Sabbatai’s, nur nach Wolf und dem Art. Jüd. Typ., so z. B. ist der Aufenthalt in Wien (8.7) sehr unwahrscheinlich (Catal. p. 2230, wo Jüd. ״Lit.“ Druckf.). Die einleitende Bemerkung ist von dem Referenten im Univers I8r. 8. 363 vollständig verschoben, es heisst dort: ״Mais ce qni est tout ä fait blamable, c’est le grand cas que Mr. Oelsner fait de ce Sabbathai, qu’il place ä cote de Mendelssohn comrne le representant d’une ere nouvelle (!), d’une periode de transition.“ Die ersten Worte hier sagen das deutliche Gegentheil, mit Mend. beginne eine neue Periode, zu welcher die Zeit seit der Reformation einen Uebergangaus dem Mittelalter bilde, durch isolirte persönliche Beziehungen. Diese Behauptung ist aber unrichtig nach einer andern Seite. Solche persönliche Be- Ziehungen waren auch im Mittelalter vorhanden, nur hat noch Niemand die Daten zut sammengestellt; das Verhältnis^ jüdischer und christlicher Wissenschaft seit dem 16. Jahrh. ist erörtert in § 23 des Artikels Jüd. Lit.u. desWerkes./eu?tsÄ LiteratureJ] 5. Josef ha-Colien [Kohen] Emek ha-Bacha. Aus; dem Hebräischen .ins Deutsche übertragen, mit einem Vorworte, Noten und Registern versehen und mithebräisehen handschriftlichen Beilagen bereichert von M. Wiener• 8vo. Leipzig, Oskar keiner. 1858 (XIV> 226 u. :XXXSJ. [321] [Das gegenwärtige Werk, welches nach dem Vorw. (S. VIII) der Anfang einer Jüdisch-historischen Bibliothek״ sein soll, gehört durch die wissenschaftlicken Beifäben in den engem Kreis unseres Blattes, und werden wir eine nähere Angabe erselben mit einigen Anmerkungen begleiten. — Im Vorw. (3• 12 ff ) behandelt der Uebers. die Lebensverhältnisse u. Schriften des Verf., wobei Manches za berichtigen u. hinzuzufugen wäre (vgl. Gdtal. I. h. p. 1498-1500-־). So z. B. ist die Reihe der Ahnen abweichend, und auch in dem zu erwähnenden geogr.-hist. Werke fehlt ״b. Meir״; einige Daten sind genauer im Buche selbst angegeben. Paloma ist nicht ״italienisch״ (S. X) sondern spanisch (s. S. 200!). Das Buch Chronik ist nicht in Venedig gedruckt (s. den Artikel Jüd. Typographie in Ersch u. Gruber S. 44),1) und der Neffe Serachja, der ein Gedicht 'dazu schrieb , ist derselbe , der den Index des 1) Die letzten Drucke das. sind all• nock 150J; — wann (1566?) u. wo ist Zofnat Paanemck v. Abr. Porto, gedruckt? '

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