Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band I. 1858
- Issue
- No. 5 September-October
- Date
- 1858-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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. 97' •י ׳ [269 Friedmann, S. M. Trostu. Festspende zum Neuen Jahre der Israeliten. 5619. Nach dem נתנה תוקף (sic) verfasst u. herausgeg. 3. Aufl. 8. Regensburg, Druck v. J. Pustet, 1858. (8 S.) [269] [Mit dem Gedichte wird auch ein lithographirter, aus München datirter Brief versendet, nach ־welchem der Verf. die 1. u.,2. Aufl. nach der iiberstandenen Cholera-Katastrophe im J. 1854 verfasste: ״die in diesem Jahre' stattgefundene Geldkrisis kann sicher auch eine Katastrophe genannt werden. Ich stehe im Hochherbste meines Lebens, bin ]Familienvater, Literat und Journalist, und trotzdem ich über 25 volle Jahre meine Feder muthig und tactvoll geführt, muss ich eine... sorgenvolle Existenz fristen.“] Haiiei, s. עץ רראה, Methode intuitive et elementaire de la langue hebr., a Pusage des commen^ants. 8, Mulhouse, Eisler. (Colmar, Ye. Held) 1858. (96 S. 1272 Sgr.) - [270] [Ausfiihrl. in Lien d’Israel S. 113, Genaues in Bibliogr. de Ja France N. 887.] Hecht, E. Der Pentateuch grammatisch zergliedert. Nebst sprachl. Erläuterungen v. Raschi u. Biegungstab. 8. Brauns dm., Schulbuchh. 1858. (13/ג Thlr.) [271] Herzfeld, L. Predigten. 8. Nordhausen, Büchting, 1858. (1 Thlr.) [272] Hildesheimer, Isr. Offener Brief an den Red. der Monatschr. ״Ben־Chananjaa, L. Löv [\.Löwf. 8. Wien, A Deila Törre’s Buchdruck, (zu haben beim Verf. [in Eisenstadt], u. in Knopfelmacher’s Buchhandl. in Wien) 1858. (36 S., 3y2 Sgr., der Reinertrag ist für arme Studenten der Eisenstädter Rabbinatsschule bestimmt.) [273] [Der Verf. erwiedert auf die zu ״dogmatische“ (S. 27)j d. h. tendenziöse Beurtheilung seines Berichts (s. oben 8. 59 N. 150), welcher er die Aufmerksamkeit des Publikums dankt (S. 3), indem er in jener Kritik nach principiellen Differenzen sucht zwischen der ״Wissenschaftlichkeit“ (ein Wort, das für ihn nur eine satyrische Bedeutung hat) und der ״Tradition“ (auch der Haggada! S. 31), oder ״ganzen, rechten Orthodoxie“ *(das.). Sein letzter Zweck ist ״thätige Erhaltung der alten ehrwürdigen jüdischen Praxis“ (8.29). Er ruft aus: *Wehe denen, welchen in der Religion die Intelligenz letzter Zweck ist [dahin gehört bekanntlich auch Maijnonides]; wehe denen, deren Ideal kühle Objectivität, historische Unterlage ist.“ Der Verf. schliesst (S. 36): ״Die Männer der ״hohem Wissenschaft“ speculiren sehr oft auf den Pessimismus, und sie speculiren nur zu sicher.“]!)’Israeli, B. Coningsby; or the New Generation. New. ed. 12mo. London, Routledge, 1858. (350 S., 16 V3 Sgr.) [274] Jellinek, Ad. Zwei Reden zur Schlusssteinlegung und zur Einweihung des neuen israel. Tempels in der Leopoldstadt am 18. Mal u. 15. Juni 1858. 8. Wien, J. Knopfeimacher. 1858. (15 S.) [275] Johnson, Sara B. Hadji in Syria or Three years in Jerusalem. 12. Philadelphia, 1858. (304 S. mit Stahlstich, 1״ Thlr. 20 Sgr.) [276] Lacheze, Pierre. Üne question du livre de l’Ecclesiastique sur Fanden Systeme du monde d’apres Moi'se. 8. Paris, J. Lacoffre, 1858. (32 S., 25 Sgr.) [277] Lewysohn, L. Die Zoologie des Talmuds. Eine umfassende Darstellung der rabbinischen Zoologie, unter steter Vergleichung der Forschungen älterer und neuerer Schriftsteller. 8vo. Frankf, a. M. Selbstverlag des Verf., Comm. von J. Baer. 1858. (XIV u. 400 S.; 2 Thlr.) [278] [Der Verfasser hat früher aus 60 Grabschriften in Worms ein Buch von theils unrichtigen, theils nutzlosen Materialien zusammengeschrieben, dann (1855) aus einigen neuern Abhandlungen ein angeblich populäres Schrifteben über das jüdische Kalenderwesen compilirt, welches in Angabe von Originalquellen nicht sparsam ist; diesmal tritt derselbe mit einem gelehrten Buche vor das Publikum, welches nicht ohne selbstständiges Studium der talmiidischen Quellen ausgearbeitet scheint. Im Vorw. werden einige Bearbeiter der wissenschaftlichen Disciplinen des Talmuds genannt (hiernach im Centralanz. N, 15 S. 138 N. 941); unter Medizin ist ״Frankel“ genannt, den wir nicht kennen (andre s. Jew. Zit. p.276); für ״Mathematik“ (Ehrmann) ist wohl zu lesen ״Pädagogik“?? Allen genannten gegenüber erscheint Brecher’8: Das Transcendentale u. s. w. als eine ungeziemende Vernachlässigung, denn es ist fast die einzige aus den Quellen allein gearbeitete grössere Monographie. Bei der Aufzählung zoologischer Schriften (S. IX) fehlt die sehr wichtige Rubrik hebräischer Handschriften, welche eigentlich die Zoologie wissenschaftlich nach Aristoteles, Averroes, Scotus u. A, 5