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Hebraeische Bibliographie · 1858-03-01 · No. 2 März-April · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band I. 1858
Issue
No. 2 März-April
Date
1858-03-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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37 zwischen dem jüdischen Monotheismus und dem angeblichen semitischen Monosyllabismus ,der Wurzel (gegenüber dem ,Indoteutonischen״!) hingewiesen wird, eine sehr subjectiv gehaltene ausführliche Recension über 3 im j. 1857 erschienene Schriften, nemlich H. Seckendorfs Geheimnisse der Juden, 8, fttern’sGc schichte des JudenthumS, und B. Beer’s Jüdische Literaturbriefe. Der Artikel hat eine Art von Bedeutung, wenn man erwägt, welchen Raum die Red. eines belletristischen Blattes dem Gegenstände gegönnt hat,J , . Deutsche Zeitschr. für christl. Wissenschaft und christl* Leben herausg. y. W• Hollenberg 1858 N. 5: Ernst Elster: Das Zurücktreten der Unsterblichkeitslehre im A. T. ' [108] Die Grenzboten (870. Leipz.) 1858 N. 11 (12. Marz) S. 429 : »Die Juden in Galizien“ vdn F. Hn. [109] [Die Berechtigung des Artikelschreibers zu seinem Stoffe geht aus folgenden einleitenden Worten hervor: ,Die polnischen Juden sind, so viel uns bekannt, die einzigen (!) ihres Stammes in Europa, die noch in allen (?) Punkten an den Traditionen ihrer Vater halten und in nichts von den Vor- Schriften ihres Gesetzbuches (!), des Talmuds abweichen.״ Wir rathen Herrn Hn. nächstens nach Amsterdam und Livorno zu reisen, und dann — sich im eigenen Vaterlande besser umzusehen. — Zugleich mit diesen, wohl'Leipziger Originalen entnommenen Bildern — oder vielmehr Carricaturen (zu welchen einige Verbesserungen in N. 12 der Grenzb. nachgetragen sind), erscheinen die, mit fluchtigern aber scharfem Blick gezeichneten ,Reisebilder aus Rumänien״ [von Assessor H—z] in der Nationalzeilung, welche dem- Vernehmen nach zu einer besonderen Brochure erweitert werden sollen, und auf welche wir unsre Leser im Voraus aufmerksam machen. Der Verfasser bekundet nirgends eine parteiliche Sympathie für die polnischen Juden; um so, gewichtiger ist sein Zeugniss (N.151 vom 31. Ifärz): ,das! auf der weiten Strecke slawischen Gebietes, welches wir zurückzulegen hatten, der ganze Rapport menschlicher Oultur für den Reisenden durch Juden vermittelt wird u. s. w.״ vgl. KT. 186 (vom 24. April) 'die Vergleichung des galizischen Juden mit dem galizischen: Bauer.] Zeitschrift für allgem. Erdkunde, hrsg. von K. Neumann, N. F. Bä. IV Heft 2. Bert. 1858, 8.149:Isr. J08. Benjamin'8 Reisen in Asien u. Afrika v. R. Gosche. [110] [Der sog. Benjamin II. hat im J. 1856 ein Werk: Cinq annees de voyage en Orient 1846-51 her. ausgegeben, welches nicht im Buchhandel erschien und Uns unbekannt geblieben. Sein ,Acht Jahre in Asien und Afrika 1846-55״ ist, wie wir hören, bereits, zur Hälfte (etwa 12 Bogen) gedruckt. Der Verf. will fernere Reisen unternehmen, und soll der Erlös des Buches dieselben befördern. Gosche meint, der Verf. scheine ,mit jener glücklichen Beobachtungsgabe ausgestattet, welche grade bei dem Reisenden den Mangel streng wissenschaftlicher Studien zu ersetzen vermag.״ Und doch sind es u. A. streng wissenschaftlich*'Ja h&Chst critische Aufgaben,, die ihm gestellt werden! Doch warum Vorurteile erwecken, wo uns bald die Materialien zu einem Urtheil dargeboten sind?] Zeitschr* d. d.-m. Gesellschaft [Schluss von S. 14 N..50] S. 149: »Die Fabeln des Syntipas yon [J.] Landsberger; vorgetragen bei der Orientalisten-Versammlang zu Breslau am 1. October 1857.111] ״] [Der Verf. re.sumirt (S. 157), dass die griech. Fabeln des Syntipas aus einer syrischen Sammlung geschöpft s|nd,. die neben andern Fabeln auch die aramäischen (in Chö/es Matmonim und theilweise vom Verf. edinen)., ja vorzüglich dieselben enthielt. In der Einleitung zu einer neuen vollständigen Ausg. der letzteren soll nachgewiesen Werden, dass sie von einem Juden ,bearbeitet״ seien (vgl. Jew. Lit. 8. 379 n. 54, y° für LitbL 1849 lies 1848, wie S: 348 n. 33). Der Verf. verspricht auch eine selbstständige Schrift: ,Beiträge zur Geschichte der Fabel in der jüdischen Literatur״, eine eben so schwierige als allgemein interessante Aufgabe, deren Bearbeitung wir mit demselben Fleisse ausgcführt' Wünschen, ־mit welchem der Verfasser sein Specialthema seit Jahren verfolgt, jedoch init etwas mehr Behutsamkeit in den.Schlüssen, wie z. B. S. 151A. 4 aus ganz jungen Midrasch-Ausschmückungen in der That nichts ,hervorgeht״.] — S. 159: »Eine dritte Gemme mit himjarit. Inschrift“ von Bf. A. Levy, nebst Berichtigung über den althebr. Siegelstein Bd. XI 8• 320. [112] י ־*- S. 161: Beitrag zur Topographie ׳des Stammes Benjamin“ von Fr• Valentincr in Jerusalem. [113] — S. 170:! »Ueber die Targunim.“ Aus einem Schreiben Steinschneider^ an Pf01 Brockhaus (vom 2. November 1857). [114] [Bespricht einen Plan der Zusammenstellung der literarischen Mittel zu einer kritischen Herausgäbe der Targumim, deren Vorbereitung auf einen Antrag von Brockhaus, in der letzten. Versamralang beschlossen worden. Der Sitzungsbericht (S. 195) bemerkt darüber, dass ,die Proff. Rödiger und

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