Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band I. 1858
- Issue
- No. 1 Januar-Februar
- Date
- 1858-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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18 1529, 28. Nov. Ferdinand /.׳erlasst die- Judenschätzung für die Juden in Enaisheim (Ens). 1541, 28. August. •Car/ V. bestätigt die Judenprivilegien in Mailand. (Sie dürfen auf Wucher leihen, sollen keine besondere Kleidung tragen etc.) י. 1542, 18. Jänuar. Die Republik Venedig erklärt, die Rechte der Jqden #n schützen. 1546, 2Q. Oct. Pabst Paul III bestätigt die Privilegien der Juden in Mantua. 1547, 28. März. ״ Juden Ordnung“ in Oesterreich Tom Kaiser Ferdinand,t. 1553, 12. August. Pabst Julius III verbietet den Talmud. 1555, 28״ März. Der Herzog von Ferrara nimmt die spanischen und portugiesischen Juden auf,^ und gewähr ihnen gleiche Rechte *wie den Christen6). ׳ ... 1571, 18. Dec. Nach, dem Siege der venezianischen Republik über die Türken wird der Beschluss gefasst, die Juden, auszuweisen7). r 1572 8 9), 14. Februar. Auf Ansuchen des Königs von Portugal ertheilt der Doge Aloysius Montenico dem Hebräer Samuel Jacar aus Qrmus in Indien, der mit wichtigen Regierungsdepeschen an den Kaiser ging, ein Reisegeld! י . ~ 29. Juli.* Wilhelm י Herzog von Mantua, Terbietet die Juden zu verspottenund sie ihres Glaubens und ihrer Gebräuche wegen zu verhöhnen. , .r 1576, 18. Sept. Die Republik Venedig *bevollmächtigt den Samuel Moses Sinca mit dem Abgesandten Oesterreichs wegen eines geraubten, venezianischen; Schilfes zu unterhandeln. ,? ...!; .,׳ , ,! 1591, 11. Aug. Pabst Gregor XIV gestattet dem jüdischen Arzte Ahraham 4% Porta- Leoni y Verfasser von Consilio medico und. Dialogi fr es de anno, zu practiciren6). 1597, 28. Februar. Die Juden werden aus Mailand wieder ausgewiesen. , ׳ t 1598, 6. October. Die ^Republik Venedig gestattet den fremden. Juden,; in Venedig zu wohnen, Synagogen zu erbauen etc. י ז\ . (Fortsetmmg felgt) .י‘ '•I. \ ■ . . ..; .. ׳ י ♦ ־ ..f? .:\■־.•!.. 1 1■*״. ז י .־ :; i Die Tischendorffada&rL Handschriften. . Von M. St -1 Professor Tischendorf in Leipzig hat bekanntlich watet ^vielen andernliterarischen Schätzen .auch, einige hebräische Handschriften aus dem Oriente (Kahira) mitgebracht, über welche A. Jellinek einige Mittheilungen in der *Monatsschrift׳für Geschichte und Wissenschaft; ,des Judenthums*‘, 185$ S. 245, 2§6, A260, gemacht hat Auf denselben beruhen die lateinischenNotizen ׳ in dem Tischendorf sehen Werke: Anecdota sacra4 י. Lips. 1855,und zwar: p. 514 ׳ über* die der Leipziger JJniversitäts-Bibliothek geschenkten,* worunter. (p. 75 n. XLV) ein karaisches Ritual! p. 14 ff. über die übrigen,* welche sich noch zu Ende vorigen Jahres im Besitze des Prof; T. befanden, und wie es;verlautete, nebst anderen nicht hehr. HßS. (von der russichen Regierung angekauft werden sollten, worüber mir bis jetzt nichts Authentisches bekannt geworden Bei einem äusserst kurzen Aufenthalte in Leipzig im October v. J. gestattete mir Hr. T., mit gewohnter Gefälligkeit, nicht bloss einen flüchtigen Blick in einige dieser HSS. zu werfen, sondern auch;die karaitische B, n. 5 zur nähern Prüfung auf kurze Zeit nach Berlin mitzunehmen. Auf diese Weise entstanden die .6) Im Sommer desselben Jahre• wurden die Jaden ans Ancona vertrieben. 7) Dieser Beschloss ward« ,19. Juli 15.73 anullirt, weil er unrechtmässiger Weise gefasst war. 8) Die Republik. Venedig begann nach romiacher Weise das Jahr im Märt, 9) Die Familie Porta JLeoni lieferte eine grosse Reihe berühmter ▲•rate. Dieser Abraham .ist der Verfasser des berühmten archäologischen Werkes: Schitte ha- Gibbofim. [Die beiden im Texte genannten Schriften sind wohl unedfrte.n bei Wolf 3 p. 26.nnd De RosH, Worterb.S. 268?